DGB Region Emscher-Lippe begrüßt Stopp für Gewerbegebiet „Borken, Heiden, Reken" an der A 31

07.05.08
WirtschaftWirtschaft, News, NRW 

 

Emscher-Lippe-Region. Die Landesregierung hat die Ausweisung und Nutzung des interkommunalen Gewerbegebietes für gewerbliche und industrielle Nutzung der Gemeinden Heiden und Reken sowie der Stadt Borken an der A 31 untersagt. Der DGB begrüßt diese Entscheidung.

Damit ist nach Auffassung des DGB ein unfairer Konkurrenzkampf um Gewerbe- und Industrieansiedlungen zwischen den Städten der Emscher-Lippe-Region längst der A31 und dem südlichen Münsterland verhindert worden. „Die drei Gemeinden locken seit längerem jüngere, gutverdienende Familien ins südliche Münsterland und wollten nun durch die Ausweisung einer Fläche von ursprünglich fast 100 Hektar im „grünen Bereich" auch noch Gewerbe- und Industrieansiedlungen aus der Emscher-Lippe-Region absaugen. Neben dem Verlust von schutzwürdigem Naturraum, hätte dies dem Arbeitsmarkt und der wirtschaftlichen Entwicklung in der Emscher-Lippe-Region schwer geschadet", stellt DGB-Regionsvorsitzender Josef Hülsdünker fest.

Hülsdünker war es, der bereits im frühen Planungsstadium im Regionalrat darauf aufmerksam machte, dass die Gewerbe- und Industrieflächenplanung von Reken, Heiden und Borken zu Lasten des Strukturwandels in der Emscher-Lippe-Region gehen würde. Insbesondere der CDU-Landtagsabgeordnete Berhard Schemmer aus Reken hat diese Auffassung des DGB mehrfach kritisiert. „Jetzt hat Staatssekretär Jens Baganz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW die passende Antwort gegeben. Spät -, aber immerhin sachlich richtig", stellt Hülsdünker fest.







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