Soziale Härten in der Schweinehaltung vermeiden

09.10.20
WirtschaftWirtschaft, Umwelt, Politik, News 

 

„Die Gleichzeitigkeit von Corona-Pandemie und Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist eine große Herausforderung für alle direkt oder indirekt Betroffenen, nicht nur in Brandenburg. Sie lässt sich nur gemeinsam und solidarisch bewältigen. Wenn sich jetzt ausgerechnet Schlachtunternehmen aus ihrer Mitverantwortung zu Lasten der Schweinehaltenden stehlen, ist das skandalös. Bundes- und Landesregierungen müssen alles dafür tun, dass die weitere Verbreitung der ASP, aber auch soziale Härten verhindert werden“, sagt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, im Vorfeld des Branchengesprächs „Fleisch“ mit Bundesministerin Julia Klöckner. Tackmann weiter:

„Dabei darf es aber nicht nur um die Schweinehaltung selbst gehen, sondern auch um alle, die durch notwendige Seuchenschutzmaßnahmen in soziale Not kommen.

Gleichzeitig zeigt die aktuelle Situation umso deutlicher, wie dringend der Umbau zu einer nachhaltigen und gesellschaftlich akzeptierten Tierhaltung ist. Denn die Strategie einer möglichst billigen Warenproduktion für den anonymen Weltmarkt hat das Risiko und die volkswirtschaftlichen Folgen solcher Ereignisse massiv erhöht. Wir müssen zurück zu einer Versorgungsfunktion mit nachhaltig erzeugten Lebensmitteln.“







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