Der Friedens-Nobelpreisträger Barack Obama schickte zuvor 13.000 Soldaten mehr als bekannt nach Afghanistan.

13.10.09
InternationalesInternationales, Debatte, TopNews 

 

Von Reinhold Schramm

Auch sein Amtsvorgänger Bush hatte bei der imperialistischen und geopolitischen Irak-Mordaktion Truppenverlegungen verschwiegen. - Dies gehört natürlich auch zum Geschäft der Administration der US-Bourgeoisie - und nicht nur der der Rüstungsindustrie.

"Er will eine Welt ohne Atomwaffen, Völker versöhnen und den Umweltschutz vorantreiben", schreibt Wolfgang Jaschensky am 9. Oktober 2009 in der "Süddeutschen Zeitung" unter dem Titel "Der Versöhner" (in: www.sueddeutsche.de am 09.10.2009).
"Der Versöhner" Barack Obama ist der dritte US-Präsident, der während seiner Amtszeit, nach Theodore Roosevelt (1906) und Woodrow Wilson (1919), den harmonischen gesellschaftspolitischen Klassenversöhnungs- und Verschleierungspreis des Kapitals erhält.

"Spiegel-Online" berichtet: Der "US-Präsident Obama hat deutlich mehr Soldaten nach Afghanistan entsandt als bisher angegeben." Zusätzlich zu einer im März 2009 verkündeten Aufstockung um 21.000 Soldaten schickte er noch weitere 13.000 Mann zur Verstärkung aufs Menschen-Schlachtfeld Afghanistans. Zur Zeit sind rund 65.000 USA-Soldaten in Afghanistan stationiert. [1] Der beauftragte Oberbefehlshaber für die Rohstoff-, Energie- und Rüstungsindustrie in der geopolitischen Region - am Hindukusch, der US-Administrations-General Stanley Mc, forderte bereits zusätzlich 40.000 Soldaten. Damit ist auch, aber nicht nur, die Ausrüstungs- und Rüstungsindustrie der USA und deren Eigentümer und Aktionäre einverstanden. Zur Zeit sind offiziell rund 100.000 Natosoldaten - unter US-Befehlsgewalt - in Afghanistan im imperialistischen Aggressionseinsatz. Wunschgemäß hat der Nato-Uno-Sicherheitsrat (in Washington) eine Ausweitung des militärischen Einsatzes in der Region gefordert. - Über die folgenden steigenden Aktienkurse wurde im 'Spiegel' nichts berichtet.

Anm.: Natürlich hatte das bürgerliche Sprengstoff-Komitee vor der 'Nobelverleihung' von der Entsendung der zusätzlichen 'Friedensstifter' (offiziell) nichts gewusst, ebenso wenig wie die Nato-Bündnisregierung(en). 

Die "Frankfurter Rundschau" schreibt, zu den 'stillschweigenden Truppen', als gehörten sie nicht zu den personell-technischen Voraussetzungen für einen Einsatz von Kampftruppen: "Es handele sich um Unterstützungstruppen, also Ingenieure, medizinisches Personal und Geheimdienstexperten, die nicht zu den Kampftruppen zählen." -
Merke: So funktioniert auch psychologische Kriegsführung und/bzw. die geistige Manipulation (nicht nur) bei der Nato- USA- und EU-Bevölkerung.

Vgl.: [1] "Mission am Hindukusch" - "Obama schickte Tausende Soldaten mehr als bekannt nach Afghanistan":
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,654782,00.html
[2] FR am 13.10.2009: "Obama schickt 13.000 neue Soldaten".
http://www.fr-online.de/suche/?such=Afghanistan







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