Raus aus Afghanistan!
Von deutschem Boden nie wieder Krieg!


04.10.09
InternationalesInternationales, Debatte, TopNews 

 

Von Hans-Dieter Wege

Eigentlich ja eine ganz klare Ansage, die eigentlich ja auch bedeuten müsste, dass Deutschland sich weder an militärischen Einsätzen im Ausland noch an Waffenproduktionen beteiligen dürfte, die für den Export bestimmt sind.

Und Politiker der Partei die LINKE bräuchten niemals aufgrund nicht vorhandener Mitverantwortung gegen einen sofortigen Abzug der Soldaten aus Afghanistan stimmen. Leider meinte wohl ein gescheiteter Ministerpräsidentenanwärter von Thüringen, er könnte hier sein eigenes Ding machen und sich für einen geordneten Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan aussprechen. Doch niemand in Deutschland dürfte überhaupt beurteilen können, ob überhaupt ein geordneter Abzug überhaupt möglich sein kann und wann dafür der richtige Zeitpunkt sein soll.

Auch die NATO dürfte diese Frage wohl nicht beantworten können, aber anscheinend hält Herr Ramelow dieses für möglich.

Was sagte Oskar Lafontaine zum Afghanistan-Einsatz und zum Krieg überhaupt?
Er sprach von der größten Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung und hielt dieses auch den GRÜNEN vor, davon das er sich noch gut daran erinnere, wie viele Männer im 2. Weltkrieg nicht heimkamen und von dem ganzen Elend des Krieges.

Aus den nachfolgend eingefügten Beiträgen kann man ersehen, für welchen Zeitraum der erste Nachrichtensatellit geplant ist. Er ist für eine Betriebszeit von 15 Jahren ausgelegt und man will hiermit die internationalen Verpflichtungen Deutschlands unterstützen.
Soll der sofortige Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan jetzt vielleicht auch 15 Jahre dauern und will die Partei die LINKE bezüglich ihrer Koalitionsfähigkeit jetzt hierfür Kompromissbereitschaft signalisieren?
Wenn es so wäre, dürfte das bereits der Anfang vom Ende dieser neuen sozialen und friedlichen Idee sein.
Und von dem Tag an, mit dem die LINKE sich auf solche faulen Kompromisse einlässt, ist sie für jeden toten Zivilisten, ob Erwachsen, ob Frau oder Kind mitverantwortlich und selbstverständlich auch für eventuell getötete oder verletzte oder traumatisierte Soldaten.


Hans-Dieter Wege


Bundeswehr erhält ersten eigenen Nachrichtensatelliten
Freitag, 2. Oktober, 13:44 Uhr

Berlin/Kourou (ddp). Die Bundeswehr hat seit Freitag einen eigenen Kommunikationssatelliten. Comsatbw ist am späten Donnerstagabend deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet worden. Die «Ariane 5 ECA»-Trägerakete mit dem rund 2,4 Tonnen schweren Satelliten an der Spitze hob um 23.59 Uhr von der Startrampe ab, wie die Europäische Weltraumorganisation ESA mitteilte.

Comsatbw dient der unabhängigen Kommunikation mit den im Ausland stationierten Bundeswehreinheiten. Zu den Aufgaben zählen die autarke und globale Übertragung von Sprache und Daten sowie Video- und Multimedia-Anwendungen. Der Start eines baugleichen zweiten Exemplars ist für Anfang 2010 geplant. Das System soll nach einer ausführlichen Testphase Anfang 2011 den Regelbetrieb aufnehmen und ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Bundeswehrkonzepts der «vernetzten Operationsführung».
Die beiden Nachrichtensatelliten werden so in einer geostationären Umlaufbahn positioniert, dass sie das Gebiet zwischen Amerika und Ostasien abdecken. Sie sind für eine Betriebszeit von 15 Jahren ausgelegt und werden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gesteuert. Damit «unterstützt das DLR mit seinen Kompetenzen die internationalen Verpflichtungen Deutschlands», sagte dessen Chef, Johann-Dietrich Wörner.
Vom Raumfahrt-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen seien seit mehr als 40 Jahren erfolgreich bemannte und unbemannte Missionen gesteuert worden. Die in diesen Jahren gesammelten Erfahrungen könne das DLR nun überzeugend auch in dieses Projekt einbringen. Diese Aufgabe liege während der Testphase in den Händen von circa 70 DLR-Wissenschaftlern und Ingenieuren, im Routinebetrieb seien es 30 Mitarbeiter.

de.news.yahoo.com/17/20091002/tsc-bundeswehr-erhaelt-ersten-eigenen-na-34d6056.html


www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,653056,00.html
Afghanistan-Einsatz Ramelow für Wende bei der Linken [image: Thüringer
Linken-Chef Ramelow: "Uns geht es nicht um einen sofortigen Abzug"]
<http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-653056-20665.html> [image: Zur
Großansicht] <http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-653056-20665.html>
ddp

Thüringer Linken-Chef Ramelow: "Uns geht es nicht um einen sofortigen Abzug"

*Im Streit um den Afghanistan-Einsatz kommen Teile der Linken der SPD
entgegen. Ein sofortiger Truppenabzug wäre "eine Flucht wie damals aus
Vietnam", sagt der Bundestagsfraktions-Vize Ramelow. Parteichef Lafontaine widerspricht umgehend.*
Erstes deutsch-deutsches Treffen in Erfurt
Am 19. März 1970 trifft sich Bundeskanzler Willy Brandt mit dem Ministerpräsidenten der DDR, Willi Stoph, in Erfurt. Es ist das erste Mal, dass sich Regierungsspitzen der beiden deutschen Staaten begegnen. Brandt reist im Sonderzug an und wird auf seinem Weg durch die DDR von der Bevölkerung entlang der Bahnstrecke gegrüßt. Auf dem Bahnhofsvorplatz in Erfurt, wo der Bundeskanzler im Hotel Erfurter Hof logiert, haben sich mehrere Tausend Menschen eingefunden. Sie durchbrechen die Absperrungen der Volkspolizei und rufen „Willy, Willy“. Brandt weiß um die Brisanz der Situation, als er sich am Fenster zeigt und eine verständnisvolle, doch zugleich beruhigende Geste macht. „Ich war bewegt und ahnte, dass es ein Volk mit mir war“, schreibt er später.
Die Gespräche verlaufen nüchtern. Stoph verliest seine Standpunkte: völkerrechtliche Anerkennung der DDR, Austausch von Botschaftern, gemeinsamer Antrag auf Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen. Brandt verlangt praktische Erleichterungen für die Menschen. Er räumt ein, dass auch für die innerdeutschen Beziehungen die Prinzipien zwischenstaatlichen Rechts gelten müssten, eine völkerrechtliche Anerkennung schließt er aber aus. Einig ist man sich nur darüber, dass „von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen darf“. Nach dem Treffen äußert Willy Brandt, dass beide Seiten sich „erst am Anfang eines langen Weges“ befänden.

www.willy-brandt.org/bwbs_biografie/index.html;







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz