Todesstrafe USA: Apothekerverband zeigt Rückgrat


Bildmontage: HF

01.04.15
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Zugang zu Gift für Hinrichtungen immer schwieriger

Von Peter Koch

Schon seit längerer Zeit wird es für die Justizbehörden immer schwieriger, die entsprechenden Gifte für Exekutionen zu besorgen, um die Verurteilten mittels Injektion hinzurichten. Nun versucht auch der Apothekerverband der USA diesem tödlichen Treiben ein Ende zu machen.

Am vergangenen Montag hat der Vorstand des Verbandes in San Diego eine Richtlinie verabschiedet, in der er seinen Mitgliedern davon abrät, Behörden weiterhin Gifte für die Tötung von Menschen zu liefern. Seit langem verweigern schon Pharmakonzerne solche Lieferungen. Nun könnte es für die Behörden auch schwierig werden sich stattdessen von Apotheken diese Gifte herstellen zu lassen. Leider ist diese neue Richtlinie rechtlich nicht bindend. Setzt jedoch einen moralischen Standard, wie er für Ärzte gilt.

Fatalerweise führen diese Lieferschwierigkeiten mittlerweile dazu, dass einige Staaten über alternative Tötungsmethoden nachdenken. In Oklahoma spielt man mit dem Gedanken die Verurteilten zukünftig mit Stickstoff zu exekutieren, während Utah Erschießungskommandoswieder einführt.
Siehe: http://wp.me/p2X1th-qb   und   http://wp.me/p2X1th-q1

IHfL
Peter Koch

Wir bitten um eure Unterstützung für den zum Tode verurteilten Lancelot Armstrong und seine schwer kranke Mutter.
Informiert euch bitte hier: http://wp.me/p2X1th-pO







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