Rojava zu verteidigen bedeutet die Welt von Morgen zu retten

09.10.19
InternationalesInternationales, Politik, News 

 

Von Michel Brandt, MdB, DIE LINKE anlässlich des völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf Nordsyrien (Rojava).

„Rojava zu verteidigen und damit den Krieg in Nordsyrien zu verhindern bedeutet auch DAS solidarische, pluralistische, emanzipatorische, feministische, ökologische und demokratische Gesellschaftsmodell und damit DIE progressive und friedliche Idee für die Zukunft zu verteidigen.“ Lobt Brandt das Gesellschaftsmodell von Rojava.

Brandt weiter:

"Ziel des völkerrechtswidrigen Einmarsches der Türkei in Nordsyrien ist es vor allem, die kurdisch geführte demokratische Selbstverwaltung in der Region zu zerstören. Den Kurd*innen in der Region droht eine humanitäre Katastrophe. Mit der sogenannten Errichtung einer „Schutzzone“ plant die Türkei außerdem, Millionen Geflüchtete, die in die Türkei geflohen sind, in Kriegsgebiet abzuschieben. Das ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte und wird die bisher  weitgehend friedliche Region langfristig destabilisieren“

Der Karlsruher Bundestagsabgeordnete zur Rolle der Bundesregierung:

"Dass sich Deutschland immer noch von Erdogan und dem EU-Türkei-Deal erpressen lässt, ist ein Totalversagen deutscher Außenpolitik in Bezug auf Menschenrechte. Seehofer, der erst kürzlich auf Abschottungstournee in Griechenland und der Türkei  war, schürt durch die Unterstützung türkischer Kriegshandlungen neue Fluchtbewegungen, anstatt Fluchtursachen zu bekämpfen. Die Bundesregierung und die EU haben die humanitäre Pflicht, diesen aggressiven und gefährlichen Vorstoß der Türkei scharf zu verurteilen und alle diplomatischen und wirtschaftlichen Mittel einsetzen, um den Einmarsch zu stoppen!“







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