Regime-Change-Politik in Venezuela beenden und Normalisierung der Beziehungen vorantreiben

02.07.19
InternationalesInternationales, Politik, News 

 

„Ich begrüße die Wiederaufnahme des diplomatischen Austauschs zwischen der Bundesregierung und der Regierung von Venezuela und die damit verbundene Rückkehr des deutschen Botschafters nach Caracas“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des gestrigen Treffens der Beauftragten des Auswärtigen Amtes für Lateinamerika und die Karibik, Marian Schuegraf, mit dem stellvertretenden Außenminister von Venezuela, Yván Gil. Hänsel weiter:

„Dies ist eine längst überfällige Maßnahme und sollte endlich auch die Rücknahme der Anerkennung des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zur Folge haben. Die Regime-Change-Versuche und Sanktionen der US-Administration haben nur zu einer Verschärfung der politischen und wirtschaftlichen Krise in Venezuela beigetragen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung verschlechtert. Die Bundesregierung sollte nun aktiv die Normalisierung der Beziehungen zu Venezuela vorantreiben und sich als glaubhafter Vermittler für eine Lösung des politischen Konflikts in Venezuela einsetzen, statt weiterhin die Eskalationspolitik der USA zu unterstützen. Die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfsgelder für Venezuela dürfen nun nicht länger zurückgehalten werden, sondern müssen endlich in Zusammenarbeit mit den internationalen Hilfsorganisationen bei der venezolanischen Bevölkerung ankommen.“

 







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