Neuerscheinungen Pädagogik, Psychologie und Gesundheit

04.01.22
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Franziska Rubin: Die bessere Medizin für Frauen. Ganzheitlich und individuell – der Schlüssel zu ihrer Gesundheit, Knaur Mens Sana, München 2021, ISBN: 9783426658680. 20 EURO (D)

Frauen sind oft anders krank als Männer. Die Genderforschung bringt es immer mehr ans Licht: Beschwerden, Symptome oder Verläufe können bei Frauen ganz anders sein und deshalb brauchen sie öfter als bisher bekannt andere Medikamente, Dosen oder Therapien, um gesund zu werden. Franziska Rubin gibt in ihrem neuen Buch Tipps, wie Erkrankungen bei Frauen sicherer und schneller erkannt und wo die Dosierung von Medikamenten angepasst werden könnte.

Das Buch ist in zwei große Teilbereiche aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um theoretische Grundlagen und wissenschaftliche Studien. Dort werden die Grundlagen der Gendermedizin, die Rolle von Hormonen, Medikamentenforschung, Empfehlenswertes aus der Naturheilkunde, die Wahl des Arztes oder des passenden Ansprechpartners.

Im zweiten Teil geht es um Frauengesundheit in der Praxis. Dies geschieht ganz klassisch nach Symptomen und Krankheiten. Dies beginnt mit Herzkrankheiten, Krebs bei Frauen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Darmerkrankungen, psychische Beschwerden, endoktrinologische Erkrankungen, Blasen- und Nierenbeschwerden und Krankheiten desVerdauungstraktes.

Der Anhang ist relativ umfangreich: Es werden Adressen genannt, weitere Literatur, Bücher von Rubin, Studien, ein Register gibt es zusätzlich.

Dabei empfiehlt sie eine Kombination aus individualisierter Hochschulmedizin und den besten Therapien aus der Naturheilkunde, überlieferten Hausmitteln und einem gesunden Lebensstil. Bei den Methoden der Naturheilkunde stellt Rubin vor allem die Systeme der Europäischen Naturheilkunde, die Traditionelle Chinesische Medizin und ayurvedische Behandlungsansätze heraus. Schüßler-Salze werden genauso wie Phytotherapie und anthroposophische Medizin empfohlen, Rubin ist eine Anhängerin der Integrativen Therapie.

Es werden die gängigsten Erkrankungen angesprochen, hilfreich sind auch die Adressen und die Studien im Anhang. Der Vorteil ist, dass sie viele Verhaltens- und Ernährungstipps gibt, allerdings nicht nur zur Linderung der Krankheit, sondern teils schon in Form von Prävention.

 

Buch 2

Gabor Maté: Wenn der Körper nein sagt. Wie verborgener Stress krank macht – und was Sie dagegen tun können, Unimedica, Kandern 2021, ISBN: 978-3-962-57174-0, 24,80 EURO (D)

Das Buch stützt sich auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse und die jahrzehntelange Erfahrung des Autors als praktizierender Arzt. Es gibt Antworten auf wichtige Fragen zur Bedeutung der Leib-Seele-Einheit in Bezug auf Krankheit und Gesundheit sowie auf die Rolle, die Stress, Stressbewältigung und die individuelle emotionale Verfassung bei vielen häufig vorkommenden Krankheiten spielen.

Maté sieht Gesundheit als ein wechselseitiges Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele an. Es gibt ein Lebenssystem in einem jeden Menschen, das bis zu einem gewissen Punkt belastbar ist und funktionieren kann. Maté geht davon aus, dass es meistens nicht den einen entscheidenden Faktor für Krankheit gibt, sondern viele einzelne Ereignisse oder Schieflagen, die in der Summe sich dann negativ auf die Gesundheit auswirken. In diesem Zusammenhang hat er ein psychosoziale mit spirituellen Elementen versehenes Modell entwickelt, das er in den einzelnen Kapiteln vorstellt und auch mit wissenschaftlichen Studien untermauert sind.

Dies wird durch praktische Fallbeispiele veranschaulicht und dazu auch Denker und lebende Persönlichkeiten herangezogen, die davon überzeugt sind, dass das Unterbewusste im Menschen einen großen Raum einnimmt und damit auch für seelische Unausgeglichenheit und für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich ist. Maté sieht einen Zusammenhang zwischen Emotionen und Persönlichkeitsmuster und bestimmten Krankheiten.

Im abschließenden Kapitel werden sieben Prinzipien zur Prävention und Heilung von Krankheiten und Vorschläge und Inspirationen zur Stärkung der eigenen Resilienz gegeben.

Achtsamkeit für innere Vorgänge ist nicht nur eine effektiven Reduzierung der Stressbelastung, sondern auch wichtig für das Herausfinden von inneren Bedürfnissen und Wünschen. Eine Praxis der Selbstbeobachtung kann auch durch Übungen wie hier oder Tarot gelernt werden. Empathie für sich selbst, also eine innere Haltung, die von Freundlichkeit, Verständnis und Fürsorge uns selbst gegenüber geprägt ist, besonders in schwierigen Momenten des Lebens.

Es sind nur die einschneidenden psychischen Erlebnisse und Lebensänderungen oft tragischer Natur, sondern es gibt viele kleinere Faktoren, die negativen Stress erzeugen und in der Summe krank machen können. Es geht also über die reine Schulmedizin hinaus und gibt Gefühlen, Achtsamkeit für sich selbst und dem jeweiligen Persönlichkeitstypus mehr Raum. Die wachsende Bedeutung von Resilienz und mit den 7 Prinzipien für das eigene Wohlbefinden ist kein Humbug, dies zeigen auch andere bekannte Autoren aus fachfremden Bereichen wie Wirtschaft, Psychologie und Gesellschaft.

 

Buch 3

Barbara Giel: Moderierte Runde Tische in der pädagogischen und in der therapeutischen Arbeit, Ernst Reinhardt, München 2021, ISBN: 978-497-03054-5, 29, 90 EURO

Das Konzept der Moderierten Runden Tische (MoRTi) hilft dabei, transdisziplinäre Treffen in Einrichtungen wie Kita, Schule oder therapeutischer Praxis konstruktiv zu gestalten. Dieses Buch stellt diesen Ansatz näher vor.Die Autorin arbeitet im Zentrum für Unterstützende Kommunikation in Moers.

Die Entwicklung des Konzepts mit seinen Wirkfaktoren wird im ersten Kapitel vorgestellt. Auszüge aus verschiedenen Evidenzstudien werden präsentiert und insbesondere die Haltung aller Beteiligten als Ausdruck des gemeinsamen Wertesystems wird als grundlegender Erfolgsfaktor genannt. Es wird auch die Rolle der Moderierenden und erste Ansätze der Beteiligung von Menschen mit Behinderung.

Bei der Zusammenkunft von Fachpersonen, Angehörigen und ggf. der Fokusperson findet auf der Basis einer wertschätzenden Haltung ein strukturierter Austausch statt, mit dem Ziel, konkrete, realistische Teilhabeziele zu entwickeln Es kann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Unterstützungsbedarf in den verschiedensten Lebensphasen angewendet werden.

Danach kommen unterschiedliche Ansätze für MoRTi zur Sprache. Sie können überall Anwendung finden, wo verschiedene Fachpersonen unter Beteiligung der Betroffenen gemeinsam und demokratisch planen und handeln. Anschließend werden der MoRTi-Moderationszyklus und die dort angewandten Moderations- und Beratungsmethoden dargelegt. Der Zyklus besteht aus den Phasen Vorbereitung, Begrüßung, Themenwahl. Lösungsorientierte Themenbearbeitung, Zielentwicklung und Dokumentation. Zu jeder dieser Moderationsphasen gibt es sieben verschiedene Methoden zur Auswahl, die je nach Kontext, Inhalt und Situation angewendet werden. Verschiedene Beispiele aus der Praxis werden dann aufgezeigt. Sie stammen aus den Kontexten Kita, Schule, insbesondere Wohnform, Senioreneinrichtung und Beratungsstelle. Sie werden von verschiedenen Autor*innen aus der Perspektive der Moderatorin geschildert.

Herausforderungen, Störfaktoren und Probleme sowie deren mögliche Lösungen werden zum Schluss behandelt

Im Anhang gibt es hoch ein Glossar, ein Sachwortverzeichnis und eine Literaturliste.

Zu Beginn eines jeden Beispiels wird kurz der Kontext sowie der Anlass vorgestellt. Auch die Fokusperson mit ausgewählten personenbezogenen Faktoren und Umweltbedingungen. In der Lösungsorientierten Themenbearbeitung werden verschiedene Methoden genannt, mit Hilfe derer die Moderatorinnen Sichtweisen sammeln, Ressourcen aktivieren und Lösungen erarbeiten.

Hier wird ein überzeugendes Konzept verständlich aus der Praxis für die Praxis präsentiert Das Buch ist didaktisch gut aufgebaut, es wird mit Beispielen, Checklisten, digitalen Formaten, Merksätzen und Exkursen gearbeitet. Es gibt auch noch zusätzliches Online Material zum Download Das Konzept eignet sich für alle möglichen Anlässe und kann situationsbedingt jederzeit abgeändert werden. Die Haltung dabei sollte von allen Beteiligten gelebt werden, sonst kann es schnell scheitern.

 

Buch 4

Andreas Mayer: Lese-Rechtschreibstörungen (LRS), 2. Auflage, Ernst Reinhardt, München 2021, ISBN: 978-3-8252-8803-7, 33 EURO (D)

Mit einer Prävalenz von etwa sechs bis acht Prozent Betroffener gehören LRS zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kinder- und Jugendalter. Dieses Buch erscheint in der zweiten vollständig überarbeiteten Auflage und verfolgt das Ziel, mit LRS betroffenen Berufsgruppen, vor allem aber Lehrer*innen und Therapeut*innen durch eine Aufarbeitung des internationalen Forschungsstandes wissenschaftliche Grundlagen dieses komplexen Störungsbildes zu vermitteln.

Das Buch beginnt mit einem Einblick in die Charakteristika und Prinzipien der deutschen Orthografie. Danach werden kognitive Prozesse beim Lesen und Schreiben verdeutlicht und der Schriftspracherwerb als Entwicklungsprozess skizziert. Nach einer detaillierten Begriffsklärung werden die angenommenen Ursachen im engeren Sinn vorgestellt. Anschließend wird das Konstrukt der phonologischen Informationsverarbeitung als Bindeglied zwischen Ursachen und Oberflächensymptomatik erläutert.

Danach geht es um die Früherkennung und Diagnostik von LRS. Dort wird explizit darauf hingewiesen, dass Früherkennung aufgrund der vielfältigen Einflüsse auf den Schriftsprachenerwerb wohl niemals zufriedenstellend gelöst werden kann. Verfahren in der Praxis zeigen, dass manche Kinder übersehen werden oder aufgrund der zu komplexen Überprüfungen nur bedingt geeignet sind. Eine kombinierte Überprüfung der phonologischen Bewusstheit und der Benennungsgeschwindigkeit scheint die zuverlässigsten Ergebnisse im Bereich der Früherkennung zu erbringen.

Die Förderung im Rahmen des Unterrichts danach nimmt einen großen Raum ein. Dort wird empfohlen, Risikokindern die Möglichkeit einer Förderung der phonologischen Bewusstheit in allen Eingangsklassen zu ermöglichen. Um ein adäquates Textverständnis zu ermöglichen, müssen Verstehensstrategien vermittelt werden. Beim Nachteilsausgleich geht es um eine Anpassung der methodischen und organisatorischen Bedingungen an die Leistungsvoraussetzungen, um ein möglichst erfolgreiches Lernen zu ermöglichen.

Anschließend werden Lehrkräften und Therapeut*innen verschiedene Programme vorgestellt, die sowohl in der Therapie und im ergänzenden Förderunterricht als auch ergänzend zu den vorher beschriebenen Maßnahmen eingesetzt werden können. Dies sind im Einzelnen das Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen Sehen“, das für das erste Halbjahr der ersten Klasse konzipierte Programm „Leichter lesen und schreiben lernen mit der Hexe Susi“, das kombinierte Diagnose- und Förderinstrument „Olli, der Ohrendetektiv“, das Münsteraner Trainingsprogramm, das Marburger Rechtschreibtraining, die Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung, Morphembasierte Ansätze, IntraActPlus, Blitzschnelle Worterkennung, das Potsdamer Lesetraining und das strategieorientierte Trainingsprogramm „Lesetricks von Professor Neugier“.

Die einzelnen Kapitel werden durch Lernziele eingeleitet, am Ende gibt es immer eine Zusammenfassung. Dazugehörige Icons verweisen auf Beispiele, Informationsquellen online oder print und Definitionen.

Im Anhang gibt es den Bildnachweis, eine ausführliche Literaturliste und ein Sachwortregister.

Praxisprogramme, die Förderung im Rahmen des Unterrichts, Früherkennung und Diagnostik sind die Schwerpunkte des Buches, die ausführlich behandelt werden.

Es werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse gebündelt, für Eltern ist es daher eher nicht zu empfehlen, eher für Lehrkräfte oder Therapeut*innen. Gut, ist, dass Mayer die Forschungslage international aufzeigt, und Stärken und Schwächen von Diagnose und Programmen diskutiert. Was wohl fehlt, sind notwendige Forschungsdesiderata oder Einblicke zu künftigen Entwicklungen in einem Nachwort.

 

Buch 5

Anja Röhl: Heimweh. Verschickungskinder erzählen, Psychosozial Verlag, Gießen 2021, ISBN: 978-3-8379-3117-4, 24,90 EURO (D)

Als Verschickungskinder werden Kinder und Jugendliche, die zur Durchführung von Maßnahmen der Gesundheitshilfe außerhalb des Elternhauses in Heimen untergebracht waren, bezeichnet Dies waren Kinder und Jugendliche von zwei bis zehn Jahren, deren Gesamtkonstitution durch, Unterernährung, Mangelernährung oder Mangel an Licht, Luft und Bewegung bereits gefährdet war als auch chronisch kranke. Millionen von ihnen wurden von der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre in der Bundesrepublik für meist sechswöchige Aufenthalte in Heime an der See oder in den Bergen verbracht wurden. In vielen Fällen gab es in diesen Heimen zu Formen psychischer und physischer Gewalt, die Erziehungsmethoden wurden zum Teil noch aus der NS-Ideologie abgeleitet. Diese Taten wurden lange Zeit verschwiegen, verschleiert oder Hinweise ignoriert.

Die Autorin Anja Röhl war selbst Verschickungskind. Sie schrieb bereits das Buch : Das Elend der Verschickungskinder. Kindererholungsheime als Ort der Gewalt, Psychosozial Verlag, Gießen 2021, ISBN: 978-3-8379-3053-5, 39,99 EURO (D)

Dieses Buch bietet eine „detailreiche biografische Vertiefung des ersten Buches“, wie es im Vorwort heißt. (S. 12) Anja Röhl hat in Tonbandprotokollen lange Gespräche mit Betroffenen aufgezeichnet und sie über ihre Schicksale erzählen lassen. Es kommen insgesamt 23 Einzelschicksale zu Wort, die alle sehr unterschiedlich ausfallen und andere Schwerpunkte setzen. Das Verbindende der Erzählungen sind dabei die Erfahrungen als „Rucksack im weiteren Lebenslauf“, nicht selten wurden daraus traumatische unverarbeitete Erlebnisse. Sie konnten oft nicht mit Eltern und anderen Vertrauten darüber sprechen.

Von daher will das Buch ein Aufbrechen des Schweigens sein und dazu beitragen, die Folgen des Geschehenen für die Betroffenen etwas abzumildern und zur öffentlichen Aufarbeitung beizutragen.

Die Berichte im Buch sind aufwühlend und zeigen die die erlebten Grausamkeiten, die Gefühle und Ängste der unzähligen „Verschickungskinder“ während ihrer mehrwöchigen Aufenthalte in „Kinderkurheimen und Kinderheilstätten“. So wird ein verdrängtes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte in unmittelbaren Zeugnissen direkt erfahrbar. Die Berichte wühlen emotional auf und sind keine leichte Lektüre. Ein großes Kompliment gehört den Zeitzeugen für ihren Mut, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und die Kraft, zu berichten.

 

Buch 6

Andrea Flemmer/Friedrich Graf: Das Geheimnis, jung zu bleiben und alt zu bleiben, Goldegg, Wien/Berlin 2021, ISBN: 978-3-99050-246-1, 19,95 EURO (D)

Die Autorin und der Autor führen in diesem Buch Leser_innen durch 10 Lebensbereiche und identifizieren die wichtigsten Tipps und Tricks, um Krankheiten vorzubeugen und ein gesundes und entspanntes Leben zu führen. Dabei wird gezeigt, dass selbst viel in der eigenen Hand liegt.

Es werden 10 Faktoren genannt, deren Zusammenspiel zu einem langen Leben führen können. Selbsthilfe in der Anwendung, Informationen über das Älterwerden und Vorsorgeuntersuchungen werden im ersten Kapitel nachgezeichnet. Auch Stressreduzierung durch Aromaöle, Stressmanagement, Entspannungstechniken wie PME, autogenes Training, Tai-Chi. Im zweiten Kapitel geht es um den Stellenwert der Ernährung. Es werden Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Art der Kulinarik, Abnehmen und auch Zahntipps werden vorgestellt. Es wird empfohlen, möglichst zweimal Fisch, maximal dreimal die Woche Fleisch pro Woche, viel Obst, Gemüse und vollwertige Kost und wenig Fastfood und Lebensmittelzusatzstoffe zu sich zu nehmen.

Die Krankheitsvorbeugung mit Lebensmittel folgt danach. Danach geht es um die Stärkung des Gehirns, Fakten zur Demenz, Vitaminmangel und eine Liste von Heilpflanzen. Optimismus und Flexibilität hält jung. Jede Herausforderung ist gut für das Gehirn und erhöht die Chancen, gesund alt zu bleiben. Indem man etwas Neues lernt, bilden sich neue Verschaltungen im Gehirn, was Demenz entgegenwirken kann. Vitamine für Haut und Haar, Kosmetik für Ältere und Ernährung für die Haut folgen danach.

Voraussetzungen zu Bewegung und Sport im Alter und zur Vorbeugung, die richtige Sportart, Art des Trainings und Dauer werden danach skizziert. Gesunder Schlaf und die Behebung von Problematiken, Aromatherapie sowie Heilpflanzen zum Ein- und Durchschlafen werden dann präsentiert. Anschließend werden Heilpflanzen aufgezählt, die gegen Altersbeschwerden helfen, dazu auch Nebenwirkungen und Gegenanzeigen. Dann werden Selbsthilfetipps bei verschiedenen Beschwerden von Diabetes Typ 2 und Einsamkeit genannt. Zum Abschluss werden Geheimnisse und 10 goldene Regeln für ein langes gesundes Leben zusammenfassend erläutert.

Im Anhang gibt es hilfreiche Adressen über das Älterwerden, Altersforschung und gesundes Altern in der BRD, Österreich und der Schweiz, Quellen und Literaturhinweise.

Hier wird gestrafft und zusammenhängend überzeugend dargelegt, welche Faktoren jenseits von unvorhersehbaren Krankheiten, Ereignissen oder den eigenen Genen selbst beeinflusst werden können, um ein langes gesundes Leben zu erreichen. Manches davon ist Bestandteil des Konzepts der Salutogenese, eigenes kann davon noch übernommen werden.

Spezielle Rezepte werden nicht genannt, dafür werden viele hilfreiche Heilpflanzen vorgestellt und auch gezeigt, wie bestimmte Elemente in den Alltag integriert werden kann. Auch die Adressen im Anhang sind hilfreich.







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