Hetzkampagne sofort beenden und „BILD“ die Rote Karte zeigen!

05.05.12
KulturKultur, Rheinland-Pfalz, TopNews 

 

von DIE LINKE. Cochem-Zell

„Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."

Max Goldt über die BILD

Mit unverhohlener Rücksichtslosigkeit und Verdrehungen der Wahrheit hat Deutschlands Nr.1 in medialer Sachstandsverdrehung erneut die Schwächsten unserer Gesellschaft ins Visier genommen. Während „Mißbrauch“ und „Arbeitsverweigerung“ in Wirklichkeit deutlich zurückgegangen sind – die Hartz-4-Maschine also im Sinne der Niedriglohn-Logik bestens funktioniert – tritt BILD natürlich trotzdem nach!

Dem Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, ist zuzustimmen wenn er sagt: „Hier wird ohne jede empirische Grundlage auf unverantwortliche Art und Weise gegen Millionen Menschen gehetzt und ein Bild der schmarotzenden Massen geschürt, das mit der Realität nichts zu tun hat.“

Die asoziale Stoßrichtung der BILD -Kampagnen passt zu dem Vorschlag des Präsidenten des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft, Mario Ohoven, Hartz-IV-Leistungen für junge Erwachsene generell noch weiter zu senken. Er begründet dies mit der hohen Sanktionszahl bei jungen Erwachsenen im Hartz-IV-Bezug.

Wenn Jugendliche nicht den erstbesten Ausbildungs- und Arbeitsangeboten folgen, wird sofort die ohnehin geringere Regelleistung sanktioniert. Beim zweiten Mal kann bereits die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung gestrichen werden. Mit Hartz IV ist für die Betroffenen aber bereits jetzt schon ein skandalöser und verfassungswidriger Zustand erreicht!

Die neuerliche Hetzkampagne zeigt: BILD ist kein harmloses Boulevardblatt, das hier und da etwas übertreibt. Die Bildzeitung zerstört und gefährdet nach wie vor das Leben von Gruppen und Einzelpersonen und hat kein Problem damit, Menschen in den Tod oder in den Untergrund zu treiben. Erst jüngst hetzte die „Bild“ in Emden einen Mob gegen einen unschuldigen Jugendlichen auf, den sie als Kinderschänder und -mörder brandmarkte. Der 17-Jährige muss dank der Bildzeitung heute an einem unbekannten Ort leben.

Zum Jubiläum ihres 60-jährigen Bestehens plant der Axel-Springer-Verlag am 23. Juni die Bild-Zeitung in sämtliche deutsche Haushalte kostenlos zu verteilen. Was wie eine milde Spenden- oder PR-Aktion zur LeserInnen-Akquise klingt, ist tatsächlich ein gewaltiges Geschäft für die Bildzeitung: Eine ganzseitige Anzeige in dieser Ausgabe lässt man sich mit vier Millionen Euro bezahlen.

DIE LINKE. Cochem-Zell sagt „NEIN“ zu dieser Meinungsmache, ist solidarisch mit den Opfern des unmenschlichsten deutschsprachigen Hetzblattes und ruft dazu auf, die Annahme der kostenlosen Ausgabe zu verweigern!

Mehr dazu gibt es unter:
www.alle-gegen-bild.de
www.campact.de/campact/home
www.dielinke-coc.de

 


VON: DIE LINKE. COCHEM-ZELL






<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz