Neuerscheinungen Sachbuch

12.06.22
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Pierre Charbonnier: Überfluss und Freiheit. Eine ökologische Geschichte der politischen Ideen, S. Fischer, Frankfurt/Main 2022, ISBN: 978-3-10-397110-1, 36 EURO (D)

Der französische Philosoph Pierre Charbonnier entwirft er die erste philosophische Ideengeschichte zum Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Die ökologische Krise der Gegenwart sieht er als Chance, sozial und politisch umzudenken und als Gesellschaft neue Wege zu gehen. Dabei setzt Charbonnier auf eine radikal andere Politik, die nicht notwendig mit Verzicht verbunden ist.

Charbonnier begreift das Konzept vom Anthropozän als Ausgangspunkt seiner Überlegungen. Im Jahr 2002 definierte der Chemie-Nobelpreisträger Paul Crutzen das Konzept vom Anthropozän als Nachfolger des bislang andauernden Holozäns offiziell im Wissenschaftsjournal »Nature«. Der Kerngedanke bei dem neuen Zeitalter ist der massive Einfluss der Menschheit auf die Umwelt seit der Industrialisierung, der auch noch in ferner Zukunft für Geologen etwa in Gesteinsschichten oder anhand von Fossilien nachweisbar sein wird.

Er macht den Vorschlag, die Geschichte der (westlichen) politischen Philosophie seit dem 17. Jahrhundert im Lichte dieses neuen historischen Zustands neu zu lesen.

Charbonnier will aufzeigen, wie die politischen Ideen der Moderne mit einer bestimmten Vorstellung von der Beziehung zur Umwelt verbunden sind. Er sieht das westlich formulierte Ideal von Freiheit mit der intensiven Nutzung natürlicher Ressourcen und Böden verbinden, deren Ausbeutung seit zwei Jahrhunderten der Finanzierung des gesellschaftlichen Fortschritts dient.

Charbonnier zeigt, dass aus dem Bündnis zwischen Freiheit und Wachstum das Ideal der Autonomie allmählich von der staatlich unterstützten Marktwirtschaft übernommen wurde. Letzteres schafft und garantiert einerseits die rechtlichen Voraussetzungen für das Funktionieren des Marktes, andererseits seine fortschreitende Expansion, insbesondere durch koloniale Eroberung.

Die Erde wird seit dem 17. Jahrhundert als unerschöpfliche Quelle von Wohlstand und Wachstum gesehen. Alle seither entwickelten politischen Ideen beruhen darauf, vor allem die zentralen Begriffe von Freiheit und Gleichheit, von Autonomie und von Wachstum bzw. Überfluss.

Dieses Zusammenspiel wird nun durch die ökologische Krise infrage gestellt. Dabei sieht er eine Paradoxon: Durch die Ausbeutung der Natur wurde seiner Meinung erst ein sozialer Fortschritt möglich. Die Rufe nach mehr Ökologie und Verzicht würden den Wohlfahrtsstaat und seine Schutzmechanismen schwächen, da diese von der Herrschaft des Wachstums abhängig sind, die ihre Finanzierung bedinge.

Sein Anliegen ist eine philosophische Neudefinition des Verhältnis von Mensch und Natur. Und zwar innerhalb des jetzigen wirtschaftlichen und politischen Systems. Das will er durch eine Neuverankerung der Ökologie in der Politik. Es wird eine Art Spagat gewagt: die Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems, die Erhaltung von Individualität und Autonomie sowie sozialer Standards und ihrer Finanzierungsmechanismen ohne einer Kultur des Verzichts zu predigen.

All das ist nur schwer vorstellbar.

Dass der Siegeszug des Materialismus und der kapitalistischen Gier nach immer mehr Konsum, Geld und Macht für die ökologische Katastrophe verantwortlich ist, wird hier nicht in der notwendigen Deutlichkeit sichtbar. Ob da gerade marktwirtschaftliche Modelle für die Lösung der selbst verschuldeten Krise sind?

Dass es eines Bewusstseins jenseits der Politik für ein Wirtschaften mit und in der Natur braucht, fehlt auch bei seinen Ausführungen weitgehend.

Es ist auch nicht ersichtlich, warum Charbonnier erst ab dem 17. Jahrhundert ansetzt.

Der Gegensatz zwischen Mensch und Natur geht bis in die Frühgeschichte zurück. Ein großer Teil der Weltgeschichte besteht darin, dass die Menschen allmählich die Werkzeuge zur Erfüllung ihrer Wünsche auf Kosten der übrigen Natur erwarben. Die technischen Möglichkeiten ließen erst Mitte des 17. Jahrhunderts eine rücksichtslose Plünderung zu.


Von daher gibt es bessere Werke über die ökologische Frage, zum Beispiel: Daniel R. Headrick: Macht euch die Erde untertan. Die Umweltgeschichte des Anthropozäns, WGB Theiss, Darmstadt 2021, ISBN: 978-3-8062-4394-9, 50 EURO (D)


Buch 2

Lyndal Roper: „Im Leben war ich Eure Plage“. Luthers Welt und sein Vermächtnis, Klett Cotta, Stuttgart 2022, ISBN: 978-3-608-98482-8, 32 EURO (D)

Mit diesem Buch knüpft die Historikerin Lyndal Roper an an ihre Biografie über den Menschen Luther und seine innere Welt vor einigen Jahren an.

Schon zu Lebzeiten war Martin Luther sehr umstritten. Auch nach seinem Tod wurde die Rezeption der Persönlichkeit Luthers kontrovers betrachtet und es fand eine Aneignung von verschiedener Seite bis in die Gegenwart statt, vor allem in der Geschichts-, Kultur und Religionspolitik.

Roper beschäftigt sich hier mit dem Vermächtnis Luthers als Kulturgeschichte, wobei sie einzelne Bereiche auswählt.

Zunächst geht es um die Ikonographie von Luther von Lucas Cranach den Älteren, eine allseits bekannte Visualisierung des Reformators. Danach geht es um Luther und Träume, eine eher psychologisch angehauchte Annäherung. Roper beschäftigt sich auch mit Geschlechterforschung; von daher ist es wenig verwunderlich, dass sie sich mit Männlichkeit bei Luther und den damaligen Assoziationen des Begriffs auseinandersetzt.

Danach geht es um Namen, ihren Gebrauch und Missbrauch. Luther erfand seinen eigenen Namen neu, wusste wie er sich darstellen konnte und nutzte die Kunst der Schmähung seiner Gegner wie seine Flugschriften bewiesen.

Dies ist auch der Übergang zum nächsten Punkt, die Propaganda durch Bilder und das Herstellen von Metaphern von Gut und Böse und Luthers „Testament“ der antipäpstlichen Polemik und sein „großes Hasspotential“ (S. 201) werden dort dargelegt. Schärfer und brisanter wird dies im folgenden Kapitel „Luther der Antisemit“ erreichen. Luthers Antisemitismus, seine realen Kontakte mit Juden, sein Wissen über das Judentum sowie Luthers Rolle für Antisemitismus im Protestantismus in der Rezeption und Antisemiten, die sich explizit auf Luther bezogen Das ist natürlich das große Problem mit Luther, dass er bei all den anderen Dingen, die er getan hat, auch ein wütender Judenhasser war. Jetzt, zu diesem ZeiEin letztes Kapitel über „Luther Kitsch“ ab, dabei steht das Gedenkjahr 2017, Luthers Einordnung in die deutsche Geschichte, die Luther-Ausstellung in Berlin, Denkmäler des Reformators und fragwürdige Souvenirs und Andenken an Luther, das überdimensionale Wittenberg-Panorama oder ein lebensgroßer Luther aus Wachs in der Bibliothek der Marienkirche in Halle sind dort Schwerpunkte.

Dieses Buch zeichnet ein Bild des Reformators und das konstruierte seiner Nachfahren, das einige der komplexen Imaginationen und Versatzstücke seines Denkens und Verhaltens nachzeichnet und interpretiert. Es gibt ein variationsreiches Bild von Luther selbst wieder, seine positiven Seiten, seine Launen, seine Bösartigkeit und sein manchmal bizarres Verhalten.

Luthers Antisemitismus wird leider nur oberflächlich behandelt: Die Frage, wie weitreichend sein Judenhass war und ob er für sein Denken maßgeblich war, wird nicht beantwortet. Oder konkreter: neue Impulse liefert Roper nicht.


Buch 3

Christian Michalkiewicz: Mit der Raute auf der Brust, Verlag die Werkstatt, Bielefeld 2022, ISBN: 978-3-7307-0500-5, 39,90 EURO (D)

Diese Zeitreise durch die Trikotgeschichte des Hamburger SV präsentiert mehr als 250 Trikotabbildungen. Das Buch zeigt wesentliche Teile der Sammlung des Autors, aber auch des HSV-Museums und anderer Sammler.

Das Vorwort steuert Marcell Jansen, Präsident des HSV, bei.

Zu Beginn gibt es einen Überblick über die Gründervereine des HSV und alte Mannschaftsfotos. Danach folgt ein geraffter Überblick der Zeit vor der Einführung der Bundesliga mit Erfolgen und Mannschaftsbildern sowie Trikots aus den Oberligajahren von 1947 bis 1962. Die Raute auf den Trikots des HSV erfuhr im Laufe der Zeit einige Veränderungen, die dann illustriert werden. Die fast 50 Jahre auf dem Trikot zu sehenden Sponsoren werden dann einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Datsches an den Ärmeln werden dann für die Bundesliga, den DFB-Pokal und die internationalen Wettbewerbe vorgestellt.

Bis zur Saison 1973/1974 folgt dann in einzelnen Kapitel ein Überblick über die Spiele, die Entwicklung im Club und die Trikots. Danach wird jede Saison einzeln in einem gesonderten Kapitel dargestellt. Am Anfang werden die Trikots vorderseitig und rückseitig gezeigt, dazu gibt es Informationen zum Hersteller, Sponsor, Flock, zur Raute und Gewicht. Der Verlauf der Saison, wichtige Spiele, Siege oder Niederlagen sowie einige Bilder gibt es danach.

Alle jeweils im Saisonverlauf getragene Trikots werden mit Vor- und Rückseite abgebildet. Dazu kommen Sondereditionen für Pokal und Europapokal, wo bis in die 1980er Jahre keine Werbung erlaubt war.

Zwischendurch gibt es immer wieder Interviews mit Spielerlegenden wie Horst Hrubesch, Ditmar Jakobs, Thomas Doll, Richard Golz oder Rafael van der Vaart.

Zum Abschluss gibt es ein Vorstellung der anderen Sammler, die mit zum Buch beigetragen haben und eine Vita des Autors.

Das Buch enthält nicht nur die Abbildungen der Trikots, sondern wird durch viel Zeitgeschichte mit Leben gefüllt. Die Trikots sind großformatig und detailreich zu sehen. Für eingefleischte HSV-Fans ist es auch eine nostalgische Reise durch Erinnerungen an bessere Zeiten.


Buch 4

Lukas Bracht u.a.: Werder im Nationalsozialismus. Lebensgeschichten jüdischer Vereinsmitglieder, Verlag Die Werkstatt, Bielefeld 2022, ISBN: 978-3730705674 29,90 EURO (D)

Eine Gesamtdarstellung der Vereinsgeschichte von Werder Bremen zwischen 1933 und 1945 fehlt bis heute. In diesem Buch wird nun erstmals das Schicksal der jüdischen Vereinsmitglieder aufgearbeitet.

Inspiration für diese Aufarbeitung von sechs Fans war die Initiative der Gruppierung „Schickeria“ des FC. Bayern München, die ein Buch über das Schicksal des prägenden jüdischen Präsidenten, Kurt Landauer, vorlegten und das in den Medien breit rezipiert wurde.

Zunächst gibt es einen kurzen Abriss des Vereins in der NS-Zeit. Der Verein übernahm nicht nur bereitwillig die nationalsozialistischen Vorgaben, sondern auch deren Ideologie und deren rasche Umsetzung. Der Führergedanke, die Machtkonzentration auf eine Person, die Ausschaltung demokratischer Satzung und Strukturen, die gute Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und der frühe Ausschluss von jüdischen Mitgliedern im Jahr 1934 kennzeichneten diese dunkle Zeit, in der viele sportliche Erfolge fielen.

Danach werden in einzelnen Biografien das Schicksal von jüdischen Mitgliedern des Vereins beleuchtet. Im Mittelpunkt steht Alfred Ries, vor 1933 und nach 1945 Vereinspräsident. Ries stand in der Weimarer Zeit der linksliberalen DDP nahe und besaß in der Hansestadt ein hohes Ansehen. Seine Zeit als Vereinspräsident vor 1933 wird geschildert, seine Absetzung und anschließende Flucht.

Der Vorwurf, dass er ein Kollaborateur war und mit den Nazis paktiert hat, wird anhand von Quellenauswertungen ins Reich der Fabel verwiesen.

Nach dem Ende der Nazi-Herrschaft kehrte er nach Bremen zurück und übernahm ohne im Zorn zurückzublicken erneut den Vorsitz des Vereins im Jahre 1963. Nicht nur dort, sondern auch bei der Stadt Bremen und im diplomatischen Dienst der BRD. Die deutsche Meisterschaft im Jahre 1965 war die Krönung seiner jahrzehntelangen Arbeit. Heute erinnert noch der vor kurzem eingeweihte Alfred-Ries-Platz in Bremen an ihn.

Außerdem werden die Biografien von Hugo Grünberg, den Gebrüdern Rosenthal, Leo Weinstein, Theodor Eggert und Hansi Wolff behandelt.

Dieses Buch ist mehr als eine Aufarbeitung der eigenen Vereinsgeschichte. Es schildert die spannenden Biografien der jüdischen Mitglieder eingewoben in die deutsche Geschichte.

Die Schilderung der Verdienste insbesondere von Ries für den Fußball, die Vereinsgeschicke von Werder Bremen und allgemein für die demokratische Fußballkultur und das beschämende Panorama der Nachkriegsgesellschaft macht das Buch wertvoll. Es zeigt viele Details auf und besticht durch eine akribische Aufarbeitung von Quellen.

Einerseits ist es eine bemerkenswerte Sache, dass Fans bzw. die Zivilgesellschaft für die Aufarbeitung des dunkelsten Kapitel des Vereins sorgen. Andererseits ist es beschämend, dass der Verein nicht schon längst, wie bei anderen Institutionen, Gesellschaften oder anderen Organisationen schon geschehen, unabhängige Historiker mit der Aufarbeitung beauftragt haben.

Verdrängen, Leugnen und Ignorieren hat schon lange genug stattgefunden, eine Art „zweite Schuld“ der Nachkriegsgeneration, in der Täter unbehelligt weiterleben konnten.


Buch 5

Philipp Lichtenauer: Ohne starke Nerven geht es nicht – der erfolgreiche Weg vom Angestellten zum Unternehmer, Redline, 2022, ISBN: 978-3-86881-877-2, 25 EURO (D)

Viele Gründungen scheitern nicht an der Geschäftsidee, am Einsatz oder am Fachwissen der Gründer – oft ist es der Unternehmens- und Führungsalltag, dessen Fallstricke selbst Berufserfahrene entnervt aufgeben lassen. Wie man mit dem richtigen unternehmerischen Denken eine Innovation zum Erfolg führt, zeigt dieses Buch.

Schon in der Einleitung wird die allerwichtigste Eigenschaft eines Unternehmers direkt angesprochen: die Fähigkeit, starken Druck auszuhalten oder ein stabiles Nervenkostüm zu besitzen.

Die folgenden Kapitel zeichnen dann die einzelnen Stationen systematisch nach: das Erkennen und Finden einer Geschäftsidee als innovative Basis, die Geschäftsidee testen und bewerten und die Produktentwicklung starten. Zu letzterem wird der sogenannte Technologie-Akzeptanz-Lebenszyklus von Moore vorgestellt. Dieser beschreibt das unterschiedliche Verhalten, wie und in welchen Reifephasen neue Technologien akzeptiert und angewendet werden.

Danach folgen die Inhalte des Businessplan und die Suche nach Investoren. Wie aus dem Projekt ein Produkt wird, kommt dann zur Sprache. Denkfehler, das mentale Rüstzeug, Mentaltechniken, wenn es mal nicht so gut läuft, und ein präzises Vorgehen am Anfang des Unternehmertums. Der Übergang zu einem allgemeinen vollständigen Produkt, Optimierung, Führungsstile, die verschiedenen Marktphasen zugeordnet werden und die Fähigkeit zur Selbstentwicklung schließen die Stationen ab.

Am Ende der einzelnen Kapitel gibt es immer weiterführende Literatur, Tipps oder Anwendungskonzepte.

Das Buch warnt explizit vor Fallstricken, falschen Voraussetzungen und gibt realistische Einschätzungen der Herausforderungen und Erwartungen, die eine Gründung mit sich bringt. Dies ist eher ein Praxisleitfaden aus den persönlichen Erfahrungen des Autors mit Schwerpunkt auf mentale Stärke und zielgerichtetem unternehmerischem Denken.

Die verschiedenen Finanzierungsarten wie Fördermittelstrategien, ausgewählte Förderprogramme, die Crowdfinanzierung, oder auch Risikomanagement wie gewerbliche Schutzrechte bei Start-Ups hätte ausführlicher behandelt werden können.


Buch 6

Erica Stanford: Crypto Wars. Die Maschen der Kryptobetrüger und wie Sie sich dagegen schützen, Börsenbuchverlag, Kulmbach 2022, ISBN: 978-3-864-70830-5 24,90 EURO (D)

Die Expertin Erica Stanford zeigt in diesem Buch skandalöse Betrugsmaschen mit Kryptowährungen auf, die das Vermögen vieler Anleger vernichtet haben. Es will den eigenen Umgang mit den Chancen und Risiken einer Investition sensibilisieren und zeigt Möglichkeiten, sich gegen weit verbreitete Maschen von Betrügern zu schützen.

Wie Betrüger arbeiten und wie sie die besonderen Charakter des Krypto-Investments nutzen und ausnutzen, wird an verschiedenen Beispielen gezeigt, meist durch die Medien bekannte Betrugsmaschen. Außerdem wird vorgestellt, wie sie aufgedeckt wurden und was für ein Schaden entstanden ist.
Die Geschichten und Betrügereien haben sehr wenig mit Krypto oder Blockchain zu tun, und viel damit zu tun, dass Betrüger den Wunsch der Menschen ausnutzen, von der nächsten großen Welle an Anlagen zu profitieren. Krypto-Entwicklungen selbst für diese Betrügereien verantwortlich zu machen, ist nicht das Ziel der Autorin.

Dass sich in einem Markt, wo viel Geld zu verdienen ist, auch viele Betrüger einbringen, ist nichts Neues.

Die Nachteile der (legalen) Investitionen in Kryptowährungen werden nicht extra gesondert behandelt. Die Absicherung von Einlagen wie bei Banken zum Beispiel im Falle eines Crashs gibt es bei Kryptowährungen nicht. Schwankungen bei Kryptobörsen sind kein Einzelfall, das Verlustrisiko hoch.

Es zerstreut Mythen und Legenden in Bezug auf Kryptowährungen und warnt vor Fallstricken und falschen Versprechungen. Das Buch will aber auch die Leser dazu befähigen, seriöse Projekte und Anlagen von solchen zu unterscheiden, die Betrugsmaschen enthalten. Grobe Kriterien werden dazu genannt und ausgeführt, seriöse Krypto-Börsen auszuwählen.

Aufschlussreiche Geschichten darüber, wie viele Menschen durch Betrug, der den Krypto-Hype-Zyklus durchlief, viel Geld verloren haben, werden gezeigt. Diese sollten als Warnung verstanden werden, nicht die gesamte Branche diskreditieren.







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