Neuerscheinungen Politik und Geschichte


Bildmontage: HF

10.08.19
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Aleida Assmann: Menschenrechte-Menschenpflichten. Schlüsselbegriffe für eine humane Gesellschaft, Picus Verlag, Wien 2018, ISBN: 978-3-717-2072-6, 22 EURO (D)

Aleida Assmann, Literaturwissenschaftlerin und Preisträgerin des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018, stellt im Zuge der Debatte um geflüchtete Menschen ihre Thesen für eine humane Politik und sieht eine Krise des Sozialen. In der aktuellen Flüchtlingsdebatte stellt sich immer dringlicher die Frage nach einem neuen Gesellschaftsvertrag. Dabei sind insbesondere drei Aspekte zu berücksichtigen: erstens die politische Durchsetzung von Menschenrechten als eine moderne Errungenschaft der Geschichte; zweitens die soziale Unterfütterung dieses rechtlichen Schutzes durch uralte kulturelle Werte wie Empathie und Solidarität, und drittens ein Kanon von Regeln des fairen und respektvollen Zusammenlebens unter „Einheimischen“ und „Zugewanderten“.

Dies ist als gemeinsame Verpflichtung zu sehen, was sie anerkannt wird, »Menschenpflichten« nennt. Angefangen von ägyptischen Tugenden der Weisheit bis in die Gegenwart werden Stationen der Menschheitsgeschichte, Höhepunkte der Geistesgeschichte und eine Werterekonstruktion früherer Denker.

Hier werden Gedanken zu humanen Werten in der Menschheitsgeschichte durch fünf Jahrtausende hindurch gesammelt und vorgestellt. Dass die Auswahl der dargebotenen Stationen beschränkt werden musste, leuchtet ein. Sonst müssten hunderte Bände geschrieben werden.

Insgesamt gesehen geht die Streitschrift schon in die richtige Richtung, es wird aber zu wissenschaftlich und zu wenig praxisnah dargeboten. Ihre Begriffe müssen präzisiert und mit Leben gefüllt werden, sonst bleiben es abstrakte Wahrheiten.

Antirassistisches, kosmopolitisches Denken, die konsequente Verankerung der Gleichheit aller Menschen ohne Diskriminierung und Denkschablonen im Alltag wären schon genug. Ein Nationalstaat, der „Einheimische“ und „Ausländer“ gegenüberstellt, ist dabei eine Bedrohung für ein friedliches und respektvolles Miteinander. In einer globalisierten Welt, die immer näher zusammenrückt, ist interkulturelles Denken der Schlüssel für eine friedliche Zukunft. Was vor allem als Bildungsaufgabe verstanden werden muss.

 

Buch 2:

Ulinka Rublack: Der Astronom und die Hexe. Johannes Kepler und seine Zeit, 3. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 2018, ISBN: 978-3-608-98126-1, 26 EURO (D)

Johannes Kepler entdeckte die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Planeten um die Sonne bewegen. Sie werden nach ihm Keplersche Gesetze genannt. Er machte die Optik zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung und bestätigte die Entdeckungen, die sein Zeitgenosse Galileo Galilei mit dem Teleskop gemacht hatte. Kepler zählt damit zu den Begründern der modernen Naturwissenschaften.

Hier wird allerdings eine wenig bekannte Episode aus Keplers Leben erzählt. Die Historikerin Ulinka Rublack, Expertin für die europäische Geschichte der Frühen Neuzeit am St. John’s College im britischen Cambridge, hat diese aus den Quellen der württembergischen Archive rekonstruiert und präsentiert sie als Historienerzählung. Im Jahr 1615, kurz vor dem Beginn des 30jährigen Krieges, wird seine verwitwete Mutter der Hexerei bezichtigt und angeklagt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere übernimmt Kepler ihre Verteidigung vor Gericht und kämpft für ihre Freisprechung. Die Handlung spielt in Leonberg, ein lutherisches Städtchen im Württembergischen, dort soll Keplers Mutter angeblich Schmerzen im Oberschenkel eines Nachbarn verursacht haben. Kepler als der älteste Sohn und bekannter Wissenschaftler sendet ein Bittgesuch an die herzogliche Kanzlei und entwickelt sich vor Gericht zum Verteidiger seiner Mutter. Dazu lässt er sich kurz nach der Veröffentlichung seines Hauptwerks Weltharmonik auf dem Höhepunkt seiner Karriere wieder in Leonberg nieder.

Eingebettet in die Darstellung einer Zeit zwischen vernunftgeleiteter Moderne und dem Terror der Hexenverfolgung werden im Zuge der Geschichte die Persönlichkeit Keplers, seiner Mutter sowie seiner Familie als auch die schwierige Mutter-Sohn-Beziehung deutlich. Kepler ist selbst in einer außergewöhnlichen Situation und fürchtet trotz der selbstlosen Verteidigung seiner Mutter um seinen eigenen Ruf und seine Karriere.

Rublack schreibt auch über Hexenprozesse allgemein, ihre Ursachen und Hintergründe. Hexenverfolgung und der Vorwurf, eine Hexe zu sein, war manchmal gleichbedeutend mit einem Todesurteil oder der sozialen Isolation. Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter in der Frühen Neuzeit deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig. So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege. Erst als einzelne Aspekte des Magieglaubens in das Strafrecht der frühmodernen Staaten übertragen wurden, konnte es strukturell zu massenhafter Verfolgung kommen. Ein Interesse an der Verfolgung von Hexen beziehungsweise vorchristlich-germanische Deutungsmuster, die persönliches Unglück wie regionale Missernten und Krisen auf Magie zurückführten, waren in breiten Bevölkerungskreisen vorhanden. Hexenverfolgungen wurden teilweise aktiv wie auch gegen den Willen der Obrigkeit eingefordert und praktiziert.

Frauen stellten in Mitteleuropa die Mehrzahl der Opfer, etwa drei Viertel der Opfer in Mitteleuropa) wie auch der Denunzianten von Hexerei und Hexen. Rublack zeichnet damit auch ein Porträt des damals vorherrschenden Frauenbildes. Außerdem wird geschildert. was eine Hexenverfolgung mit einer Familie macht.

Das Weltbild Keplers wird auch deutlich. Er war auch eine Art Mystiker, was hier im Buch auch ausgebreitet wird. Er glaubte, dass die Grundlage der Natur mathematische Beziehungen seien und alle Schöpfung ein zusammenhängendes Ganzes. Diese Auffassung stand im Gegensatz zur aristotelischen Lehre, wonach die Erde grundsätzlich verschieden vom Rest des Universums sei, aus anderen Substanzen bestehe und auf ihr andere Gesetze gelten. In der Erwartung, universelle Gesetze zu entdecken, wandte Kepler irdische Physik auf Himmelskörper an. Er hatte Erfolg; seine Arbeit ergab die drei Keplerschen Gesetze der Planetenbewegung. Kepler war auch davon überzeugt, dass Himmelskörper irdische Ereignisse beeinflussten. Ein Ergebnis seiner Überlegungen war die richtige Einschätzung der Rolle des Mondes auf die Entstehung der Gezeiten, Jahre vor Galileis falscher Formulierung.

Eingebunden in die Rahmenhandlung enthält das Buch also viele Facetten und Spannungselemente, was es lesenswert und informativ macht.

 

Buch 3

Robin Lane Fox: Die andere Geschichte der Bibel. Fakt und Fiktion in der Heiligen Schrift, Klett-Cotta, Stuttgart 2019, ISBN: 978-3-608-98116-2, 32 EURO (D)

In diesem Buch hinterfragt der englische Historiker Robin Lane Fox die historischen Beweise oder Widerlegungen von biblischen Ereignissen. Dies erfolgt nicht aus atheistischer Position, sondern aus dem wissenschaftlichen historischen Blickwinkel der Einschätzung nach Faktenlage.

Ausgehend von der Genesis und dem impliziten Hintergrund der Geburt Christi möchte Robin Lane Fox herausfinden, inwieweit biblische Beschreibungen von Personen, Orten und Ereignissen durch externe schriftliche und archäologische Beweise bestätigt oder widersprochen werden. Er richtet den Blick des Historikers darauf, wann und wo die einzelnen Bücher verfasst wurden, ob es die ursprünglich geschriebenen Texte gibt, wie der Kanon zusammengestellt wurde und warum die Evangelien sogar unterschiedliche Berichte über den Prozess und die Verurteilung Jesu geben.

Als Historiker betrachtet er die Aussagen und Geschichten des alten und neuen Testaments und ordnet sie ein in den geschichtlich bekannten Kontext, vergleicht sie mit anderen Quellen dieser Zeit und erklärt wie die Bibel überhaupt entstanden ist. Es waren viele einzelne Schriftrollen, die erst nach Jahrhunderten zu der heutigen Bibel zusammengefasst worden sind.

Damit zeigt er zum einen, dass Inhalte der Bibel Geschichten sind, die die Leute sich, wie auch in anderen Religionen ausgedacht haben, um sich Sachen zu erklären.. Er geht auch auf die Symbole und Zahlen in der Bibel ein, erklärt die Bedeutung und weist auch auf Fälschungen hin, die darin vorkommen. Er stellt auch Vermutungen auf, aber er bezieht keine eindeutige Position ob oder was die Berichte denn nun aussagen. Er diskutiert lediglich ihre Richtigkeit in Bezug auf Zeiten, Orte, Menschen und Handlungen. So nimmt er die Geschichte von der Geburt Jesu auseinander. Niemand, der dies später aufschrieb war dabei und in den Geschichten gibt es zahlreiche Widersprüche. Der Mythos um die Jungfrau Maria wird ebenfalls von ihm dekodiert.

Das Gute an dem Buch ist: Fox geht dabei streng wissenschaftlich vor, in dem Buch finden sich keine religiösen Statements, seien es Verwerfungen oder christliche Lobhuldigungen. Die Die Vorgehensweise, ob biblische Beschreibungen von Personen, Orten und Ereignissen durch externe schriftliche und archäologische Beweise bestätigt oder widersprochen werden, liefert insgesamt gesehen viele neue Einsichten.

 

Buch 4:

Alexander Querengässer: El-Alamein 1942, Ferdinand Schöningh, Paderborn 2019, ISBN: 9783506789129, 29,90 EURO (D)

El-Alamein, eine ägyptische Kleinstadt an der Mittelmeerküste, gelangte im Zweiten Weltkrieg zu weltweiter Bekanntheit, als westlich der Stadt zwei entscheidende Schlachten des afrikanischen Kriegsschauplatzes stattfanden, in denen Großbritannien mit Hilfe der Verbündeten Südafrika, antifaschistischen Franzosen, Britisch-Indien, der griechischen Königlichen Armee, Australien und Neuseeland die deutschen und italienischen Truppen entscheidend schlagen konnte.

In der ersten Schlacht (1. bis 31.Juli1942) konnte der Vormarsch der deutsch-italienischen Truppen unter Generalfeldmarschall Erwin Rommel von den Alliierten zum Stehen gebracht werden.  In der zweiten Schlacht (23.Oktober bis 4.November 1942) errangen die Alliierten unter General Montgomery den Sieg und wendeten das Blatt auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz. Anschließend begann ein langer, kontinuierlicher Rückzug der Achsenmächte in Richtung Westen bis nach Tunesien, wo sie im Frühjahr 1943 kapitulieren mussten.

Alexander Querengässer korrigiert diesem Buch über den Kampf um El Alamein im 2. Weltkrieg das populäre Bild des Wüstenkrieges, das noch heute von der Vorstellung blitzartiger Vorstöße deutscher Panzer geprägt ist. Er analysiert die Kämpfe um El Alamein als Material- und Abnutzungsschlacht, in der die Achsenmächte waren von Beginn an unterlegen waren: „Viele deutsche Verbände waren ohne ausreichende Vorbereitung nach Afrika geworfen worden, Den Soldaten fehlte es an der nötigen Wüstenkleidung, den Panzern an leistungsstarken Staubfiltern. Rommel war aber kein General, der seinen Soldaten die Zeit ließ, sich an die natürlichen Gegebenheiten des Kriegsschauplatzes anzupassen. Außerdem war er über Hitlers weitere strategische Pläne nicht im Bilde.“ (S. 17)

Er stellt die Erste und Zweite Schlacht von El Alamein dar und interpretiert dessen unmittelbaren Konsequenzen für den Kriegsverlauf. Außerdem beleuchtet er die Bedingungen und konkreten Umstände der Auseinandersetzung im Rahmen der Kriegslage und zeigt die operationsgeschichtlichen Besonderheiten. Die Rezeption der Kämpfe und die umkämpfte geschichtspolitische Erinnerungskultur in den einzelnen teilnehmenden Nachfolgestaaten und in der Forschung werden ebenfalls thematisiert. Diese Niederlage wurde im Deutschen Reich von Teilen der Bevölkerung heimlich als Zweites Stalingrad bezeichnet.

In den Kämpfen 1942 bei El-Alamein fielen etwa 4500 Angehörige des deutschen Afrikakorps. Sie wurden, soweit es die Frontlage erlaubte, von ihren Kameraden bestattet. Zwischen 1943 und 1947 überführten britische Umbettungskommandos rund 3000 deutsche und etwa 1800 italienische Gefallene auf einen Platz nahe der Bahnstation des Ortes. Wegen der Wüstenverhältnisse entstand 1959 die Deutsche Kriegsgräberstätte El Alamein als ummauerte Gedenkstätte für 4213 deutsche Tote. Neben diesem Friedhof der früheren Achsenmächte gibt es auch den Commonwealth-Kriegsfriedhof, auf dem 7500 Soldaten der Alliierten begraben liegen, sowie einen italienischen Soldatenfriedhof mit 5200 Gefallenen. In El-Alamein gibt es ein Kriegsmuseum, in dem Gegenstände von den Kämpfen um El-Alamein und den Kämpfen in Nordafrika ausgestellt sind.

Die verlorenen Kämpfe in El Alamein ordnete Querengässer folgendermaßen ein: „El Alamein bildete somit den Beginn des Zusammenbruchs von Italien. Auch aus deutscher Sicht waren die materiellen Verluste der Schlacht verschmerzbar gewesen – immerhin blieben die Grundstrukturen der hier eingesetzten Divisionen erhalten- aber der Ausfall des Achsenpartners stellte aus Sicht Hitlers einen schweren Schlag für das Dritte Reich dar.“ (S. 205)

Dies ist eine gute Einführung und Aufarbeitung der Wüstenschlacht in Nordafrika. Vor allem die Mythen in der Rezeption werden decodiert und mit harten Fakten ersetzt. Die zahlreichen Fehler von deutscher Seite aus werden auch das Ansehen von Rommel in revisionistischen Kreisen nicht gerade stärken. 

 

Buch 5:

Greta & Svante Thunberg, Beata & Malena Ernman: Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima, S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2019, ISBN: 978-3-10-397480-5, 18 EURO (D)

Greta Thunberg ist zu einer weltweiten Ikone des Klimaschutzes geworden. Sie wurde zu Schwedens Frau des Jahres, hielt eine Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowice und wurde sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nach ihrem Vorbild demonstrieren weltweit unzählige Schüler und junge Erwachsene für mehr Klimaschutz.

In diesem Buch beschreibt die Familie von Greta Thunberg ihren Lebensweg bis zum Beginn ihres Schulstreiks in Stockholm. Es ist aus Sicht ihrer Mutter Melana Ernman geschrieben und wurde nun ins Deutsche übersetzt. Greta Thunberg schreibt dazu: „Das hier ist ein Buch über das Klima, es muss traurig sein. Das müssen sie aushalten.“

Das Klima nimmt natürlich einen großen Raum ein, Greta beginnt sich schon früh damit auseinanderzusetzen und sich Sorgen zu machen, die bis zum Essstreik gingen. Sie brachte ihre Familie dazu, vegan zu leben und nicht mehr so viel zu fliegen.

Ein Teil des Werkes nimmt auch Gretas Krankheit ein, das Asperger-Syndrom, eine besondere Form des Autismus. Während die ersten Anzeichen für sonstige Formen von Autismus bereits in den ersten Lebensmonaten auftreten, wird das Asperger-Syndrom in der Regel erst nach dem dritten Lebensjahr sichtbar. Allgemeine Kennzeichen sind: eine qualitative Beeinträchtigung der sozialen Kommunikation und Interaktion, mangelndes Einfühlungsvermögen, sensorische, motorische und sprachliche Eigenarten sowie ausgeprägte Sonderinteressen. Häufig treten beim Asperger-Syndrom motorische Besonderheiten auf, die bei sonstigem Autismus normalerweise fehlen. Dazu zählen ungelenke Bewegungen, Ungeschicklichkeit sowie grob- und feinmotorische Koordinationsstörungen. Der Umgang der Familie Thunberg mit der Krankheit Gretas wird auch geschildert.

Im Mai 2018 wurde die 15-jährige Preisträgerin eines Schreibwettbewerbs zur Umweltpolitik. Durch die Veröffentlichung ihres Beitrags entstanden Kontakte zu verschiedenen Personen und Organisationen, die sie zu ihrem klimapolitischen Engagement inspirierten. Ihr Werdegang seit ihrem Sitzstreik vor dem Stockholmer Parlament, um die Politiker zur Einhaltung der Pariser Klimaziele aufzufordern, ist allseits bekannt.

Das Buch ist keine weitere Etappe des fragwürdigen Personenkultes um Greta Thunberg, den sie auch nicht für sich beansprucht. Das Buch spiegelt die Kindheit und Jugend Gretas wider, die bisweilen schwierig und dornenreich war, und ihr schon früh zu verspürender Wille, Dinge nicht als gegeben hinzunehmen und sich zu engagieren. Das, wofür sie zu Recht respektiert wird.

Dagegen nimmt im Buch die Karriere der Mutter, die in Schweden eine bekannte Opernsängerin ist, viel zu viel Raum ein, Dies dürfte die Wenigsten interessieren. Bis auf diese Peinlichkeit ist das Buch als authentische Charakterisierung der jungen Klimaaktivistin zu empfehlen.

 

 

 

 







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