Neuerscheinungen Kunst


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21.07.19
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Faszination Farbe. Abstrakte Malerei. Die Sammlung Reinhard Ernst, Hirmer Verlag, München 2019, ISBN: 978-3-7774-3233-5, 59,90 EURO (D)

In mehr als 30 Jahren Sammeltätigkeit hat der Wiesbadener Unternehmer Reinhard Ernst eine Kollektion von ca. 750 Kunstwerken zusammengetragen. Im Zentrum der Sammlung stehen die farbenreichen Bilder des Informel und der abstrakt-expressionistischen Malerei in Europa, Japan und den USA nach 1945. Dieser Band zeigt erstmals eine Auswahl von 160 Arbeiten der Sammlung in großformatigen Abbildungen, die von 134 Künstlern zwischen 1943 und 2008 geschaffen wurden. Darunter sind Jackson Pollock, Hans Hartung, Robert Motherwell und Helen Frankenthaler und viele andere bekannte Künstler. Die gesamte Sammlung wird im für 2021 geplanten und vom japanischen Stararchitekten Fumihiko Maki entworfenen Museumsbau in Wiesbaden präsentiert werden und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Kernelemente der Sammlung sind die folgenden: „Neben der Konzentration auf farbige und abstrakt-expressionistische Malerei aus Europa, Japan und den USA gibt es weitere ‚rote Fäden‘, die sich durch die Sammlung von Reinhard Ernst ziehen. So hat er sich intensiv eines Themas angenommen, das ein Charakteristikum der Kunst nach 1945 ist: der Künstlergruppen. Sei es die 1947 in Amsterdam gegründete Gruppe Vrije Beelden (Freie Bilder), sei es die 1948 in Paris entstandene, internationale Künstlervereinigung CoBrA, die deutsche ZEN 49-Gruppe, die spanische Dau al Set, die italienische Gruppo degli Otto, die japanische Gutai-Gruppe oder die englische Crypt Group St. Ives – sie sind alle, teilweise vollständig, in der Sammlung repräsentiert. Ein weiteres Augenmerk liegt auf Künstler(ehe)paaren, einem Thema, das in der Kunstwissenschaft immer wieder mit besonderem Interesse bedacht worden ist.“ (S. 11)

Zu Beginn des Bandes kommt Reinhard Ernst selbst zu Wort und berichtet über das Entstehen seiner Sammlung. Danach skizziert Christoph Zuschlag die verschiedenen Facetten der abstrakten Malerei nach 1945 in Europa, Japan und den USA. Danach folgt der Beitrag von Carolin Langer, die Entstehung, Elemente und Ausdruck der Gruppe Gutai in Japan beleuchtet. Anschließend setzt sich Kirsten Maria Limberg mit Helen Frankenthaler und die Farbgebung in ihren Werken auseinander. Dieselbe Autorin beleuchtet danach Leben und Werk und geht vornehmlich auf dessen Schaffen in der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie in der Gruppe ZEN 49 ein.

Dann folgt der Hauptteil, die Abbildung der 160 Arbeiten der Sammlung in großformatigen Abbildungen. Gleich dahinter kommt der Teil mit den Künstlerbiografien und Werkkatalog. Dieser ist alphabetisch nach Künstlernamen geordnet, enthält biografische und bibliografische Angaben zu den 134 vertretenen Künstlern, einen Katalog der 160 reproduzierten Werke mit Angaben zur Provenienz und Ausstellungsgeschichte, Literatur und Maßangaben. Im Anhang findet man dann alphabetisch geordnet die in der Sammlung vertretenen Künstler sowie ein Bild- und Fotonachweis.

Dies ist ein Ausschnitt aus einer bemerkenswerten Sammlung, die sowohl gestandene Größen der abstrakten Malerei von Weltrang als auch (noch) unbekannte Künstler vereint. Die teilweise vollständig erhaltene Sammlung von Künstlergruppen ist selten und besitzt daher einen besonderen Reiz, nicht nur für die Wissenschaft. Man darf sehr gespannt sein auf die Museumseröffnung, der Katalog hier bietet einen guten Vorgeschmack.

 

Buch 2

Aya Soika/Meike Hoffmann: Flucht in die Bilder? Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus, Hirmer, München 2019, ISBN: 978-3-7774-3284-7, 45 EURO (D)

In dieser Publikation zur gleichnamigen Ausstellung im Brücke-Museum in Berlin sowie im Kunsthaus Dahlem vom 14.4-11.8.2019 werden Leben und Werk der ehemaligen Brücke-Mitglieder in der NS-Zeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit kritisch beleuchtet.

Das, was heute oft in erster Linie mit den Brücke-Künstlern im Nationalsozialismus verbunden wird, ist die Verfemung ihrer Kunst. Die meisten ihrer Werke wurden 1937 aus den Sammlungsbeständen entfernt, viele von ihren in der Wanderausstellung „Entartete Kunst“ präsentiert.

Stattdessen werden detaillierter Fragen nach ihren persönlichen Handlungsspielräumen im Kontext der offiziellen Kunstpolitik sowie im lokalen Alltag und ihrer künstlerischen Produktion in diesen Jahren gestellt und ebenso ihre Biografien behandelt.

Der Schwerpunkt liegt dabei, bei den Mitgliedern Karl Schmitdt-Rottluff, Erich Haeckel und Max Pechstein, die die Zeit ab 1933 in Berlin verbrachten. Ernst Ludwig Kirchner und Otto Mueller werden nur randständig beleuchtet. Emil Nolde nimmt als „überzeugter Nationalsozalist eine Sonderstellung unter den Brücke-Künstlern ein“. Die gleichzeitig stattfindende Ausstellung „Emil Nolde – Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ im Hamburger Bahnhof in Berlin ist nicht thematisch verwandt mit der des Brücke-Museums, sondern ermöglichen eine kritische Reflektion.

Dies wird in neun chronologischen Kapiteln von den beiden Herausgeberinnen analysiert. Begleitet wird der Text von Bildern der Brücke-Mitgliedern, Verlautbarungen der Kunstpolitik und zeitgenössischen Quellen. Im Anhang findet man noch eine Chronik der Jahre 1933 bis 1949 in Stichworten, ein Abkürzungsverzeichnis, die besuchten Archive, die Literatur, ein Personenregister und ein Abbildungsverzeichnis.

Die Ausstellung und die Publikation schaffen einen Perspektivwechsel: „weg vom einseitigen Opfernarrativ der Verfemten, hin zu einem Verständnis von Künstlertum, nach dem die einzelnen Maler weithin aktiv agierten.“ (S. 14) Nur unterbrochen durch die Monate der Zerstörung der Ateliers und erzwungener Übersiedelung, waren alle durchgehend produktiv tätig und befanden sich nicht in der „inneren Emigration“.

Die Brücke-Mitglieder hegten noch die Hoffnung, sie würden im NS-Regeime toleriert oder sogar offiziell anerkannt. Sie konnten zu Beginn der NS-Herrschaft noch in Galerien oder Künstlervereinigungen öffentlich ausstellen und teilweise von ihrer Kunst gut leben. Ein Einschnitt stellte das Jahr 1937- wie schon erwähnt- dar. Karl Schmitdt-Rottluff und Emil Nolde wurden 1941 mit Berufsverboten belegt. Unmittelbar nach Ende des NS-Regimes und des 2. Weltkrieges profitierten die ehemaligen Brücke-Mitglieder von der hohen Bedeutung, die die alliierten Befreier dem kulturellen Leben bei den Entnazifizierungsmaßnahmen und Demokratisierungsversuchen beimaßen. Dabei spielte ihre Rehabilitierung und ihre Kunst vor allem im aufgeteilten Berlin eine große Rolle: „Die Künstlergruppe Brücke war damit nicht nur Teil einer lebendigen Erinnerungskultur geworden und als Vehikel der Vergangenheitsbewältigung unantastbar in der früh festgelegten Lesart ihrer Opferrolle. Die Persistenz ideologischer Aspekte von der Weimarer Republik über das ‚Dritte Reich‘ bis hin zur Nachkriegszeit wurde dadurch lange Zeit überblendet.“ (S. 275)

Diese Publikation ist als weiterer Beitrag zur Aufarbeitung der Kunst in der NS-Zeit zu sehen. Sie überzeugt durch ihre differenzierte Analyse, Leben und Werk der ehemaligen Brücke-Mitglieder in der NS-Zeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit ein neues Licht zu rücken. Allerdings stellt sich die Frage, warum es bis zum Jahre 2019 dauern muss, dass eine Ausstellung und eine begleitende Publikation zu diesem Thema möglich sind.

 

Buch 3

Kosmos Kubismus. Von Picasso bis Léger,  Hirmer Verlag, München 2019, ISBN: 978-3-7774-3259-5, 49,90 EURO (D)

Der Kubismus behandelt primär die künstlerische Reduzierung eines Objektes auf geometrische Figuren, wie Kugel, Kegel oder Pyramiden. Der Kubismus entsteht in den Jahren um 1906 bis 1908. Zu dessen wichtigsten Vertreter zählen Pablo Picasso, Georges Braque und Juan Gris.

Im Kunstmuseum Basel ist die umfassende Ausstellung zum „Kosmos Kubismus“ vom 30.03. bis zum 04.08.2019 zu sehen. Mit rund 130 Werken (Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier) werden. die facettenreiche Entwicklung des Kubismus, seine Bildsprache und seine Rezeption für die Kunst des 20. Jahrhunderts dargestellt. Dies ist der gleichnamige Katalog zur Ausstellung.

Kubismus wird primär in zwei Stilen unterschieden: den analytischen und den synthetischen Kubismus. In den Anfängen des Kubismus malen die Kubisten ihre Bilder mit nur wenigen und eher blassen Farben. Ihrer Meinung nach, würde die im Vordergrund stehenden Formen und Figuren, durch eine üppige Wahl an Farben verloren gehen. Erst später wagen kubistische Künstler mehr mit Farben zu experimentieren. Beim analytischen oder frühen Kubismus, entstanden ca. 1907-1911, geht es rein um das Zerlegen des Objektes. Es werden geometrische Figuren verwendet, die zusammenpassen, um dann das Objekt zusammengesetzt aus diesen Figuren darzustellen.

Im synthetischen Kubismus ab ca. 1912 wird das in geometrische Figuren zerlegte Objekt zusammengefügt, um verschiedene Perspektiven auf ein und dasselbe Objekt darzustellen. Die Kubisten verwenden nun auch Objekte, die nicht zusammengehören, jedoch ineinander fließen. In dieser Richtung wagen es dann die Künstler mehr Farben in ihre Bilder einzubringen. Pablo Picasso klebt echte Objekte auf die Leinwand wie Sand oder Holz, vermischt dies mit anderen Elementen wie Kohle. Dadurch erschafft er eine plastische Sichtweise, denn die Materialen treten plastisch aus dem Bild heraus.

Der Farbkubismus oder auch Orphismus wurde von Guillaume Apollinaire geprägt und vor allem von Robert Delaunay vertreten. Er wird als ein höherer Abstraktionsgrad verstanden, worin sich runde Formen und bunte Farben bis hin zur reinen Farbe ausdrücken

Die weitere Variante des Kubofuturismus ist eine Verschmelzung des Futurismus und Kubismus. Charakteristisch für diesen Stil ist die Zerlegung des Gegenstandes in zylindrischen Formen. Er wurde in Russland vor dem 1. Weltkrieg entwickelt; Vertreter des Kubosfuturismus sind Kasimir Malewitsch und Ivan Puni.

In Essays wird im Katalog eine Chronologie des Kubismus vorgestellt und Einzelaspekte beleuchtet. Zunächst werden die Vorläufer der Kubisten und der Entstehungshintergrund beleuchtet. Außerdem werden die kubistischen Salons, die Skulptur im Kubismus, Kritik und die Rezeption präsentiert. Anschließend geht es um verschiedene Aspekte des Kubismus (Kubismus in Literatur, Presse, Retrospektive, Farbe und Farbwahl) und eine abschließende Chronik.

Der Versuch, eine übergreifende Darstellung des Kubismus zwischen 1907 und 1917 und seiner Vertreter zu liefern, kann als gelungen bezeichnet werden. Die Essays sind von renommierten Experten geschrieben und liefern verständlich in Wort und Bild Entstehungsgeschichte, Einzelaspekte und gemeinsame Formen der Kunstbewegung im frühen 20. Jahrhundert. Das Nachleben des Kubismus und seine Auswirkungen auf die Kunst und Künstler werden dabei in Ansätzen geleistet. Etwas zu kurz kommen die Auswirkungen und die Rezeption des Kubismus in anderen künstlerischen Metiers. In der Fotografie und die Filmavantgarde der 1920er Jahre finden sich Versatzstücke des Kubismus. Man Ray und Marcel Duchamp drehten abstrakte Filme mit geometrischer Formensprache. die Fotografien der 1920er Jahre von Alfred Stieglitz ebenso. In musikalischer Hinsicht waren die beiden Ballette Le sacre de printemps von Igor Strawinsky (1911/13) und Parade von Erik Satie (1917) Ausdruck des Kubismus. Parade war von Picasso mit Bühnenbildern und Kostümen in kubistischem Stil ausgestattet worden.

 

Buch 4

Norman Mailer: MoonFire. Ausgabe zum 50. Jahrestag, Taschen, Köln 2019, ISBN: 978-3-8365-7114-2, 40 EURO (D)

Die Fernsehübertragung der Mondlandung 1969 verfolgten weltweit rund 600 Millionen Menschen. Das jahrelang vorbereitete Ereignis ist mit dem Namen des ersten bemannten Fluges mit einer Mondlandung, Apollo 11, verbunden. Es war eine Raumfahrtmission im Rahmen des Apollo-Programms der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Die Mission verlief erfolgreich und erfüllte die 1961 von US-Präsident John F. Kennedy erteilte Aufgabe an die Nation, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.

Die drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins starteten am 16. Juli 1969 mit einer Saturn-V-Rakete von Launch Complex 39A des Kennedy Space Center in Florida und erreichten am 19.Juli eine Mondumlaufbahn. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, kurz danach auch Aldrin. Nach einem knapp 22-stündigen Aufenthalt startete die Landefähre wieder von der Mondoberfläche und kehrte zum Mutterschiff zurück.

Norman Mailer erzählt in dieser Jubiläumsausgabe von Moonfire die weltbewegende Reise der Apollo 11. In dieser Spezialausgabe gibt es Hunderte von Fotografien und Plänen aus dem Fundus der NASA, aus Zeitschriftenarchiven und Privatsammlungen zu bestaunen. Das Vorwort schrieb der Schriftsteller Colum McCann, führende Apollo-11-Experten steuerten die Bildlegenden bei, die die Geschichten hinter den Bildern erzählen und technische Details erläutern.

Das Ereignis der Mondlandung war nicht nur eine Sternstunde der Wissenschaft, sondern auch für die westliche Welt ein Beweis für die Überlegenheit ihres wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systems.

Dieses Buch über die ersten Raumfahrer und Raumfahrtunternehmungen der USA weckt das Interesse an der Mondlandung und Raumfahrt in der Rückschau. Der Autor erzählt seine persönlichen Eindrücke als Journalist um die Apollo-Projekte. Dazu liefert er zahlreiche Hintergrundinfos und Faktenwissen, darunter auch sehr viele Details. Das Besondere des Buches sind die umfangreichen Hochglanzbilder in sehr großem Format. Die Rezeption des Ereignisses wird ein wenig vernachlässigt. Die spannende Erzählweise macht aber auf jeden Fall das Buch für Raumfahrtenthusiasten zu einem Leckerbissen.

 

Buch 5

Frank Zöllner: Leonardo: Sämtliche Gemälde und Zeichnungen, Taschen, Köln 2019, ISBN: 978-3-8365-7626-0, 40 EURO (D)

Leonardo da Vinci (1452- 1519) gilt als einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten. Leonardo  malte und zeichnete äußerst plastisch wirkende Kompositionen. Seine Frühwerke zeigen eine völlig neue Zusammenstellung: Im Vordergrund die Hauptfiguren, im Hintergrund imaginäre Ruinen und Schlachtenszenen in Linearperspektive. Im Letzten Abendmahl finden sich weitere stilistische Neuerungen: Er malte keine Einzelfiguren, sondern ordnete sie in dynamischen Gruppen an. Manche stellen ein Zentrum der Ruhe dar, andere sind erregt. Leonardo da Vinci bezog als einer der ersten Künstler seine Hintergrundlandschaften erstmals in die Luftperspektive ein.

Diese aktualisierte Jubiläumsausgabe bietet einen vollständigen Überblick über Leben und Werk des Universalgenies. Es umfasst sämtliche Gemälde und Zeichnungen, sowohl die erhaltenen, als auch jene, die verloren gegangen sind. Frank Zöllner, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Leipzig, stellt die Werke Leonardos in zehn Kapiteln des Haupttextes dar. Dieser ist einem gattungs- und sozialgeschichtlichen Ansatz verpflichtet. Die dazugehörigen Nachweise finden sich in einem folgenden bibliographischen Anhang und im Katalogteil, der zudem eine kritische Analyse der bisherigen Forschung bietet.

Danach folgt das zeichnerische Werk Leonardos, das technisch, formal und methodisch vielfältig ist. Seine Studien reichten von den frühen auf präpariertem Papier gezeichneten Skizzen bis zu Kreidezeichnungen der Reifezeit von den bewegten Figurenstudien zu den Federzeichnungen der Wissenschaft. In Hunderten von Zeichnungen legte Leonardo da Vinci die Ergebnisse seiner menschlichen Forschungen nieder, zum Teil in einer von ihm erfundenen Methode der „durchsichtigen“ Darstellung, wobei Muskelschichten, Gewebe und Organe gleichzeitig veranschaulicht werden. Er hat den Knochenbau und das Muskelsystem, Venen an Arm, Brust und Bauch plastisch dargestellt. Es finden sich in seinen Zeichnungen der Herzklappenfunktion bereits Andeutungen auf den erst später entdeckten Blutkreislauf. Er analysierte die Proportionen des Kopfes und studierte die Sprechorgane.

Im Anhang findet man noch ein Literaturverzeichnis, ein Register und die Konkordanz zum zeichnerischen Werk.

Die hier gezeigten Werke werden in Bezug zu seiner Biografie und Entstehungsgeschichte gesetzt. Es erfolgt außerdem eine kritische wissenschaftliche Reflektion zu Forschungsfragen zu bestimmten Werken. Die zeithistorische Einordnung kommt ein wenig zu kurz. Der Vorteil des Bandes liegt darin, dass es alle Werke Leonardos in einem Buch mit fachlich guten Erläuterungen kombiniert und noch sehr preiswert ist.

 

 







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