Kulturschätze zum Entdecken


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03.01.18
KulturKultur, TopNews 

 

Rezension von Michael Lausberg

Thomas Faltin: Verborgene Schönheit. Die Schwäbische Alb zum Träumen und Schwelgen, Silberburg Verlag, Tübingen/Karlsruhe 2017, ISBN: 978-3-8425-2040-0, 19,90 Euro

Die Schwäbische Alb in Baden-Württemberg und durchzieht Schwaben von Südwesten nach Nordosten. Die einzigartige Landschaft, Teil des europäischen Jura-Gebirgszuges, ist seit 2002 als Geopark anerkannt, einige Teilregionen wurden 2009 als Biosphärenreservat der UNESCO anerkannt. Im Jahr 2017 wurden sechs Höhlen rund um Blaubeuren und im Lonetal unter dem Titel Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura auf die Liste des Weltkulturerbes der Unesco gesetzt.

 Die Alb ist eine Hochebene, die von Südosten von der Donau her flach ansteigt und einen scharfen, oft felsigen Abbruch nach Nordwesten hat. Dieser sog. Albtrauf erreicht seine größte Höhendifferenz in der Nähe von Rottweil mit ca. 300 Höhenmetern. Entlang des Albtraufs zeigen sich immer wieder höchst eindrucksvolle Fels- und Landschaftsformationen. Richtung Nordosten läuft die Alb mit immer geringeren Erhebungen langsam aus. Der Reiz für Besucher liegt in der nur dünn besiedelten, hügeligen Landschaft oder den Felsen am Albrand. Von Interesse sind auch die Karsterscheinungen mit den zahlreichen Höhlen, dem Donaudurchbruch und der Versickerung des Flusses, den Bodeneinbrüchen (Dolinen) und Trockentälern sowie den verschiedenartigen und nicht selten landschaftlich spektakulären Karstquellen.

In diesem Buch präsentiert der Journalist und Hobbyfotograf Impressionen seiner Wanderungen in der Schwäbischen Alb zu allen Jahreszeiten. Er hält dabei die „magischen Momente“ fest, die zum Träumen und Schwelgen anregen: „Sie wurde vor Jahrmillionen aus dem Meer geboren, ihre Unterklippen sind noch immer sichtbar. Unter dem Kalkstein liegt ein verborgenes Universum an Höhlengängen und Domen. Ihre prächtigen Quelltöpfe lassen den Betrachter staunen und träumen. Der Albtrauf erinnert an eine gewaltige Trutzburg, hinter der nur ein Elfenreich beginnen kann.“ (S. 3) In Bildern und kurzen erläuternden Texten unter einer Überschrift lernt man die verborgenen Schönheiten der Alb näher kennen. Gleichzeitig erfährt man auch etwas über Geschichte, Vegetation, geologische Voraussetzungen und Sehenswürdigkeiten wie die Burgen und die Höhlen.

Dieses Buch möchte nicht nur die besondere Faszination der Alb für stressgeplagte Großstädter wecken, sondern ist auch ein Weckruf für die „bedrohte Alb“: „Sie ist von Hochspannungsleitungen und Straßen zerschnitten, immer mehr Streuobstwiesen werden Baugebieten geopfert, und um viele Pflanzen und  Tierarten ist es alles andere als gut bestellt.“ (S. 3)

Insgesamt gesehen gelingt es dem Autor, den Lesern vor allem durch die eindrucksvollen Bilder die Schönheiten der Alb näherzubringen. Was fehlt, ist für mögliche Entdecker der Natur und der Ruhe eine Auswahl der schönsten Wanderwege in der Gegend. Sonst ist dieses Buch eine Werbung für eine noch relativ unbekannte Seite Baden-Württembergs.

 

Gerald Hänel: Auf dem Balkon Europas (On the balcony of Europe). Fotografien aus Georgien (Photographs from Georgia). Mitteldeutscher Verlag, Halle an der Saale, 2017, ISBN: 978-3-95462-888-9

Georgien und die Hauptstadt Tiflis gilt bei Urlaubern längst als Geheimtipp: Das Land liegt in Vorderasien, wird aber von seinen Bewohnern als Balkon Europas bezeichnet. Seine Fläche entspricht mit 69.700 Quadratkilometern ungefähr der von Bayern. Gebirge und Vorgebirge bedecken 87 Prozent des Landes. Östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kauskasus gelegen, wird er im Norden von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Im Südwesten Georgiens liegt die autonome Republik Adscharien, im Nordwesten Abchasien, im Norden das Gebiet Südossetien. Abchasien und Südossetien stehen derzeit nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung; die von ihnen beanspruchte staatliche Souveränität wird von fünf Staaten anerkannt und von 6.000 bis 10.000 Soldaten der russischen Streitkräfte unterstrichen. Mit rund 3,7 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 57.215 km² (ohne die abtrünnigen Landesteile) ist Georgien eher dünn besiedelt. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung lebt in der Hauptstadtregion um Tiflis mit 1.258.085 Einwohnern. Andere große Städte sind Kutaissi, Batumi, Rustawi, Sochumi, Sugdidi (73.014 Einwohner), Gori und Poti.

Mit Hilfe seiner zahlreichen Fotografien erzählt Gerald Hänel die Geschichte des Landes, seiner Kultur, seiner wilden Natur und die seiner Bewohner. Seine Eindrücke zeichnen ein facettenreiches Porträt eines Landes, das nicht immer im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit steht. Den Kenner des Landes  fasziniert „die Gelassenheit und Gastfreundschaft der Menschen, der faszinierende Reichtum der georgischen Kultur, diese Mischung aus Vertrautem und Fremden, aus westlichen und orientalischen Einflüssen, oder der Kontrast zwischen dem archaischen, traditionellen Leben auf dem Land und der Modernität und Eleganz in den Großstädten.“ (S. 5) Im Anhang gibt es noch als Text weiterführende Informationen über die einzelnen Regionen des Landes von Achil Kikodze. Dieser Band über Georgien ist durchgängig in Deutsch und Englisch geschrieben.

Mit Hilfe seiner großartigen Bilder bringt Hänel den „magischen Reiz“ (S. 5) Georgiens sehr gut rüber. Es verleitet dazu, sich mit dem Land näher auseinanderzusetzen und vielleicht auch einmal irgendwann die Schönheiten und natürlich auch die Probleme selbst in Augenschein zu nehmen.

 

 

Markus Wasmeier/Stefan Kruecken: Dahoam. Zwischen Schliersee und Tokio. Warum es wichtig ist, in einer unruhigen Welt Werte zu haben, Ankerherz Verlag, Hollenstedt 2017, ISBN: 978-3-940-13862-0

Dieses Buch steht in der Reihe der Ankerherz-Biographien in Kombination mit persönlichen Fotos der vorgestellten Person. Der ehemalige deutsche Ski-Rennfahrer Markus Wasmeier setzt in hier seiner Biographie, die er zusammen mit Stefan Kruecken erstellte, vorrangig mit den Stationen nach seiner Karriere auseinander und stellt sich die Frage nach Werten in der heutigen Zeit: „Es gab immer einen öffentlichen ‚Wasi‘ und einen privaten Markus Wasmaier. Das haben wir versucht auseinanderzuhalten, zum Schutz der Familie. (…) ich komme aus Schliersee. Hier sind meine Wurzeln, hier ist unser Zuhause, hier bleiben wir. Dieses Buch ist das erste Mal, dass ich bewusst mehr von mir preisgebe, als ich es bisher tat.“ (S. 12)

Markus Wasmeier lebt nach seiner Karriere wieder im bayrischen Schliersee und baute mit traditionellen Techniken ein altbayrisches Dorf, das ein Museum ist.

 Der Olympiasieger und Weltmeister identifiziert sich mit seiner Heimatregion und gibt sich zugleich als weltoffener Mensch: Alte Werte, die Bedeutung von Heimat, um Herkunft und Identität und damit automatisch auch um Heimat. (..) Ich bin ein konservativer Mensch, aber ich lebe auch mit jener Offenheit, die ich auf Abenteuern von Hawaii und der Südsee, zwischen Kamtschatka und Südafrika erlebt habe. Ich glaube, dass es kein Widerspruch sein muss, seine eigene Region, seine Stadt und auch sein Dorf zu lieben und die Vielfalt der Welt zu genießen. Ja, ich bin überzeugt, dass wir wissen müssen, wo wir herkommen, um zu verstehen, wo wir hinwollen.“ (S. 8f)

Er sieht Heimat nicht als etwas an, das mit Staaten oder Landesgrenzen zu tun hat: „Heimat ist ein Gefühl. Zu Hause fühle ich mich überall, wo nette Menschen sind.“

Weltbürger und Schlierseer zugleich: Wasmaier sieht seine Identität vielfältig und hebt sich wohltuend von all den nationalistischen und völkischen Tendenzen ab, die die Entwicklung zu einer globalisierten Welt nicht akzeptieren können und wollen. Hier wird ein nachdenklicher, neugieriger Mensch vorgestellt, über dessen privaten und weltanschaulichen Gedanken es bisher noch keine Quelle gab.

 

 

Norbert Rosing: Im Reich der Eisbären, Techlenborg Verlag, 3. Auflage, Steinfurt 2008, ISBN: 978-3-934427-99-0

Der Naturfotograf Nobert Rosing reist bevorzugt in die kanadische Arktis oder zur Inselwelt Spitzbergen, um dort nach Material oder Tieren für seine Naturdokumentationen zu suchen. Dabei berichtet er von seiner Bewunderung für den hohen Norden: „Wie jedes andere Fieber äußert sich auch die Infektion mit dem Eisbärvirus in vielen Symptomen, das wichtigste ist vielleicht die schiere Bewunderung für die Bären. Unterschwellig geht damit auch eine tiefe Bewunderung für den gesamten Norden einher, wo der Geist frei über eine weite Landschaft schweifen kann. Die Sinne werden geschärft, die Fülle des kargen Landes zu spüren, wo sich die saubere eisige Luft mit den Rufen der Kraniche füllt, wo Taucher und Wildgänse über den Himmel ziehen und das unerbittliche Summen eines Mückenschwarms um den Kopf kreist.“  (S. 13)

Dieser Bildband handelt von Eisbären und anderen Bewohnern des Hohen Nordens und zeigt einzigartige Bildresultate aus der eisigen Wildnis, wo Eisbären noch Teile ihres angestammten Lebensraumes besitzen. Begleitet wird der Band von persönlich gehaltenen Texten, die das Buch auch zu einer Abenteuerreise machen.

Der Bildband soll auch über die Gefahren aufklären, denen die Arktis und die dort lebenden Tiere durch die Erderwärmung ausgesetzt sind. Doch nicht nur die Klimaveränderung stellt ein Problem dar: Öl- und Erzförderung sowie Überjagung der Bären beeinflusst die Wechselwirkung der Natur in jener bitterkalten Gegend.

Um der globalen Erderwärmung und der daraus resultierenden Bedrohung des arktischen Lebensraumes  etwas entgegenzusetzen, engagiert sich Norbert Rosing neben seiner Tätigkeit als Fotograf für die Organisation Polar Bears International.

Dieser Bildband zeigt die besten Bildern von Eisbären auf den vielen Reisen des Naturfotographen und ihren Lebensraum, die Arktis.  Einzigartige Aufnahmen aus einer von Menschen kaum erforschten Gegend der Welt bringen den Leser zum Staunen. Sehr empfehlenswert!

 

Hans-Peter Jost: Alpen-Blicke.ch, Scheidegger-Spiess Verlag, Zürich 2017, ISBN: 978-3-85881-545-3

Die Schweizer Alpen bilden einen der Hauptanziehungspunkte des weltweiten Fremdenverkehrs, wobei das Matterhorn im Kanton Wallis der bekannteste Berg der Alpen ist. Es gibt zahlreiche Wintersportgebiete. Im Engadin im Kanton Graubünden, das im Südosten der Schweiz liegt, gibt es seit 1914 einen Nationalpark. Zudem wurde 2001 das Gebiet Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn in den Kantonen Bern und Wallis in die Liste des Unesco-Weltnaturerbes eingetragen.

Die Schönheiten der Alpen sind aber langfristig durch den Klimawandel bedroht. Das «ewige Eis» in den Schweizer Alpen hat infolge der Klimaerwärmung aber ein Verfallsdatum, wie die kürzlich veröffentlichte Zusammenfassung des Nationalen Forschungsprogramms (NFP) 61 „Nachhaltige Wassernutzung in der Schweiz“ klar macht. Bis ins Jahr 2100 werden in der Schweiz noch 10 bis 30 Prozent des heutigen Gletschervolumens übrig bleiben, prognostizieren die Forscher. Der Klimawandel trifft die Alpen mit voller Wucht. Auch der Grosse Aletschgletscher, der mit 23 Kilometer längste und mächtigste Gletscher des gesamten Alpenraums, wird bis ins Jahr 2100 weitgehend abgeschmolzen sein.

Das Buch ist das Ergebnis einer Darstellung kontroverser Entwicklungen durch den Fotografen Hans Peter Jost in den Schweizer Alpen. Die Themen Heimat, Energie, Freizeit und Transit in Verbindung mit den dort lebenden Menschen und Touristen stehen im Mittelpunkt der Fotodarstellung. Daneben gibt es zu jedem einzelnen Themenblock Textbeiträge von vier verschiedenen Autoren.

In dem Bildband werden sehr viele verschiedene Facetten der Schweizer Alpen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Mensch und die sagenhafte Natur: von Skitouristen über gelebte Tradition in einer originalen Hütte bis zu Landschaftsbildern, die die ganze Schönheit der Alpen abbilden. Was etwas fehlt, ist die (bedrohte) Tier- und Pflanzenwelt und die Folgen des Klimawandels, was das entscheidende Problem der Zukunft ist. Eine kurze Einführung der verschiedenen Facetten der Schweizer Alpen mitsamt einer historischen Einordnung für Unkundige, damit man die Bilder in einen Zusammenhang bringen kann. Insgesamt gesehen sprechen viele Bilder für sich und stellen viele Facetten der schönen Schweizer Alpen dar. Zur Anschaffung empfohlen!

 

Die letzten Wildnisse Europas. Die schönsten Nationalparks, Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate, Kunth Verlag, München 2015/2016, ISBN: 978-3-95504-208-0, 34,95 Euro

Europa hat viel an wunderschöner Natur und seltenen Tierarten zu bieten. In Nationalparks, Naturschutzgebiete und Biosphärenreservaten sind glitzernde Gletscher, wilde und sagenumwobene Wälder und begegnest majestätischen Tieren mitsamt wunderschöner Flora und Fauna. Von Island bis zu den griechischen Inseln, von Portugal bis in den Kaukasus werden hier in diesem Bildband die schönsten Landschaften Europas präsentiert. Der Band will jedoch nicht nur die Naturschönheiten des Kontinents vorstellen, sondern auch einen Beitrag dazu leisten, diese Kostbarkeiten der Natur für die Zukunft zu erhalten und zu schützen: „Europa besitzt eine große Vielzahl dieser archaisch anmutenden Wildnisse, und die einzige erforderliche Aufgabe des Menschen ist es, diese als Nationalpark oder Biosphärenreservat zu schützen und den Tieren damit ihre Lebensräume zu erhalten.“ (S. 8f)  Der Klimawandel und die Umweltzerstörung des Menschen ist das eigentliche Thema, das immer wieder durch den Bildband durchschimmert.

Das Abenteuer, in Europa quasi vor der Haustür unberührte Natur zu entdecken, ist verführerisch. Für Naturtouristen bietet der Bildband auch noch alphabetisch sortierte Reiseinformation mit Hinweis zur besten Reisezeit, Unterkünften oder Flora und Fauna der einzelnen Ziele. Kulturgeschichtliche Hintergründe und geologische Exkursionen runden die Vorstellung der Naturschönheiten ab.

Der Bildband lebt aber vorrangig von den phantastischen Fotos der hier vorgestellten Nationalparks, Naturschutzgebiete und Biosphärenreservaten. Diese Bilder von unberührter Wildnis lässt das Herz von Naturliebhabern höher schlagen und lädt ein, diese Ziele mit eigenen Augen zu sehen.

 

Joachim Mischke/Michael Zapf: Elbphilharmonie, 240 Seiten, Edel Books 2016, ISBN: 9783841903655

Neulich beim G 20-Gipfel in Hamburg stand die Elbphilharmonie im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die wichtigsten Männer und Frauen der Welt dort ein Konzert besuchten. Schon während des Baus war die Elbphilharmonie ein Politikum: Befürworter verwiesen auf ein neues Wahrzeichen der Hansestadt und ein Konzerthaus von weltweitem Rang. Kritiker störten die hohen Kosten und die elitäre Nutzung der Kulturstätte.

Das Konzept des Konzerthauses geht auf eine Idee des Hamburger Architekten Alexander Gérard zurück. Der Bau wurde dann 2007 durch die Bürgerschaft unter Bürgermeister Ole von Beust beschlossen. Entwurf und Planung der Philharmonie stammen im Wesentlichen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron. Bauherr war die Elbphilharmonie Bau KG, deren Kommanditist und Hauptfinanzier die Freie und Hansestadt Hamburg mit Steuermitteln ist. Das Gebäude wurde in ihrem Auftrag vom Baudienstleister Hochtief errichtet. Am 11.1.2017 wird dann endlich die Elbphilharmonie mit einem Gala-Konzert eröffnet.

Dieses Buch zeichnet die Entstehungsgeschichte des Hamburger Jahrhundertprojektes nach und dokumentiert das Gebäude und die dazu gehörigen Hintergründe. Dieses Buch wurde auch in einer englischen Version geschrieben, um die internationalen Bedeutung des Großprojektes zu würdigen. Der Vorteil des Werkes ist die reiche Bebilderung, die auch noch nicht dort gewesene Leute, mit den wichtigsten Räumen vertraut zu machen.

Dieses Buch ist sowohl eine Werbung für die Hansestadt Hamburg als auch ein Teil der reichen Hamburger Stadtgeschichte. Dieses Buch über die Entstehung der Elbphilharmonie ist das erste nennenswerte Werk, das zu diesem Thema erschienen ist. Kritische Stimmen bleiben dabei etwas außen vor, ebenso der Gegensatz zwischen Reich und Arm in der Stadt. Ein elitärer Bau für die Besserverdienenden ist entstanden, schon allein der hohen Eintrittspreise wegen. Diesen Aspekt zu beleuchten, bleibt anderen Werken vorbehalten. Trotzdem werden sich wegen des aktuellen Themas sicherlich viele Leser finden, die das Buch würdigen.

 

Katja Gartz: Kultur Reiseführer Mecklenburg-Vorpommern, Hinstorff Verlag, Rostock 2015, ISBN: 978-3-356-01860-8

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands ist durch die unverwechselbare Landschaft und Stränden eine unverzichtbare Entdeckung für Urlauber und Gäste und hat einen festen Platz in der Spitze der deutschen Urlaubsregionen eingenommen. Die Ostseeküste ist gekennzeichnet durch seichte Nehrungen und Buchten. Daran schließen sich bewaldete Niederungen, Hügelland bis zu Höhen von 180 m und eine ausgedehnte Seenplatte. Geprägt ist das Land von über 1500 km Ostseeküste mit frei zugänglichen, traumhaft flachen Stränden, durch Inseln und Halbinseln und steilen Küstenabschnitten, wie die weltbekannten Kreidefelsen auf der Insel Rügen, Deutschlands größter Insel. Die Ausbreitung des Neonazismus und der rechten Gewalt ist jedoch ein gravierendes Problem für den Tourismus.

Doch Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich nicht nur durch die schönen Landschaft und die Ostseeküste aus, sondern auch durch eine anregende Kulturlandschaft, was nicht so sehr im Fokus steht. Vielen Menschen dürften sicherlich das Schweriner Schloss und die Werke von Caspar David Friedrich bekannt sein, andere Highlight aber eher nicht. Aus diesem Grund wurde der Kulturreiseführer geschrieben, um auf diese Weise die nicht so sehr bekannten kulturellen Highlights herauszustellen. Er beinhaltet Übersichtstexte, die über verschiedene spezielle Themen informieren. Weiterhin führt er „in fünf regional ausgerichteten Kapiteln durch das ganze Land, zu kulturellen Orten und den mit ihnen verbundenen Menschen. Kultur umfasst hierbei die verschiedenen Facetten von Kunst, Theater, Literatur, Musik, Film, Fotografie, Natur, Geschichte und Technik.“ (S. 11) Die fünf regional ausgerichteten Kapitel beinhalten eine Übersicht über Festivals sowie einige Reisetipps zum Übernachten sowie Essen und Trinken.

Insgesamt gesehen zeigt dieser Reiseführer auf, welche noch weitgehend unbekannten kulturelle Highlights und vielfältige kulturelle Einrichtungen das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zu bieten hat. Der Text ist informativ geschrieben und die Fotos verdeutlichen vieles von der kulturellen Vielfalt. Ein Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern kann also nicht nur Landschafts- oder Strandliebhaber etwas bieten, sondern auch Kulturreisenden.

 

Jörg Kirschstein: Das Neue Palais in Potsdam. Familienidyll und kaiserlicher Glanz, be.bra verlag, Berlin 2017, ISBN: 978-3-86124-690-9

Im Mittelpunkt dieses Bildbandes steht die Nutzungsgeschichte des Neuen Palais in Potsdam. Neben den Bewohnern und den festlichen Zeremoniellen werden die Sicherheit, die Gartenanlagen, die nähere Umgebung und das alltägliche Leben dargestellt. Erstmals werden anhand von umfangreichem Quellenmaterial die Einrichtung der privaten Wohnräume der letzten beiden Kaiserpaare und ihrer Kinder rekonstruiert.

Den Entwurf und die Auswahl des Bauplatzes für das Neue Palais hatte Friedrich der Große noch vor dem Siebenjährigen Krieg festgelegt im Stil des Palladianismus. Der prächtige und kostspielige Bau des Neuen Palais konnte erst nach dem für Preußen günstig ausgegangenen Siebenjährigen Krieg im Jahr 1763 beginnen. Jetzt erfüllte der Schlossbau für Friedrich den Großen nicht nur praktische Aufgaben, vielmehr sollte er Preußens neue Rolle unter den Mächtigen Europas verkünden. Nach dem Tod Friedrichs des Großen wurde das Neue Palais seltener und immer unregelmäßiger für Festlichkeiten oder ständiges Quartier genutzt.

Erst als der spätere Kaiser Friedrich III.  mit seiner Gemahlin das Neue Palais für die Sommermonate, wurde es wieder dauerhaft genutzt: 1860 wurde ihre erste Tochter dort geboren.  Das Palais erfuhr eine grundlegende Modernisierung mit Bäder, Heizung und Dienertreppen. Kaiser Wilhelm II. machte das Neue Palais von 1888 bis 1918 dauernd zu seiner Sommerresidenz: „Für drei Jahrzehnte war der imposante friderizianische Schlossbau der glanzvolle Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Leben des Deutschen Kaiserreiches.“ (S. 7) Wilhelm II. führte auch notwendige Modernisierungsmaßnahmen durch und entwarf eine weite Gartenanlage, so dass der Neue Palais imposanter Bestandteil des Hoflebens wurde. Nach dem Sturz der Monarchie und der Abtransport der kaiserlichen Kunst- und Haushaltsgegenstände ins niederländische Exil schwand die Bedeutung des Gebäudes. Während der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und dann in der DDR hatte das Palais wechselnde Funktionen. Heute wird das Neue Palais wird in der Gegenwart von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet.

Potential und Macht der Dynastie und damit des Staates wurden bei wechselnden Ereignissen im Neuen Palais sinnbildlich und öffentlichkeitswirksam demonstriert, sowohl in den eigenen Herrschaftsbereich hinein, als auch als machtpolitische Demonstration nach außen. Trotzdem war bis zu dieser Publikation das Neue Palais noch im Schatten berühmterer Bauwerke in Potsdam, Berlin oder Umgebung in der Forschung. Nun liegt ein umfangreich recherchierter, mit schönen Bildern versehener Band vor, der nähere Informationen enthält.

 

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (Hrsg.): Durch Zeit und Raum: Mit unseren Monumenten. Öffnen. Bewahren. Präsentieren, NA Verlag, Mainz 2017, ISBN: 978-3-961760-01-5

Das Land Baden-Württemberg gründete 1987 die Staatlichen Schlösser und Gärten (SSG), um die Monumente für noch mehr Touristen interessant zu machen. 3,8 Millionen Menschen besuchten 2016 eines der 60 von den SSG betreuten Monumente im Jahre 2016 und sind somit für den Kulturtourismus eine wichtige Einnahmequelle. 30 Jahre nach der Gründung der SSG erschien nun der Jubiläumsband mit aktuellen Fragestellungen und geben Einblick in die Zielsetzungen, Aufgaben, Schwerpunktthemen, Arbeiten und Aktivitäten der SSG und die tourismusrelevanten Aspekten der Vermarktung der Kulturgüter.

Nach einem Grußwort von Edith Sitzmann, Ministerin für Finanzen des Landes Baden-Württemberg, legt Michael Hörrmann in einem grundlegenden Beitrag eine Standortbestimmung für die SSG dar und wagt einen Ausblick für kommende Jahre. Die Aufgabe für die Zukunft soll es sein neben der besseren Vernetzung mit den Tourismuseinrichtungen „immer neue passgenaue Angebote zu entwickeln, die den grundlegenden touristischen Wunsch, das Besondere in emotionaler Dichte bei individuellen Service zu erleben, von Neuem befriedigt.“ (S. 29)

Dann folgt in einem Interview und mehreren Essays eine Auseinandersetzung mit der Historie der SSG in Baden-Württemberg. Dann geht es konkret um die Monumente und die Art von Besuchern im Laufe der Jahrhunderte. Dabei werden die Nutzungskonzepte am Beispiel von verschiedenen Objekten näher illustriert. Danach geht es um aktuelle Projekte der Restaurierung, konservatorischen Betreuung und Erforschung. Dabei werden sowohl die Arbeit der Restaurierungswerkstätten als auch verschiedene Arbeiten unter anderem am Sommerrefektorium des Zisterzienserklosters Bebenhausen oder an der Gartenarkade des Schussenrieder Klosters vorgestellt. Im letzten Kapitel widmet sich der Band auch tourismusrelevanten Aspekten der Vermarktung und damit der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Denkmäler im Allgemeinen und speziell in Baden-Württemberg. Dies wird an Beispielen wie Schloss Bruchsal oder dem Schwetzingen Schlossgarten illustriert, wo das Marketing zwischen Tradition und Innovation angelegt ist.

Im Anhang gibt es ein umfangreiches Literaturverzeichnis neben einem Orts-und Personenregister.

Dieser Band schafft es, das Interesse einer breiten Öffentlichkeit am kulturellen Erbe, hier speziell Klöster, Schlösser und deren Gärten, in Baden-Württemberg zu wecken oder zu steigern. Es gilt allerdings, die Präsentation der Kulturgüter unter finanziellen Interessen zu sehen. Kunst- und kulturhistorisch betrachtet sind solche Monumente unbezahlbar und ein reicher Fundus für weitere Forschungen. Auch aufgrund der aussagekräftigen Bilder ist dieser Band auch eine Entdeckungsreise für kulturell Interessierte, der Lust auf mehr macht.

 

Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e.V. (Hrsg.): Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern, L&H Verlag, 2. Auflage, Berlin 2015, ISBN: 978-3-939629-22-1, 24, 80 Euro

Der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf diese unschätzbaren Kulturgüter aufmerksam zu machen und mitzuhelfen, sie für die Nachwelt zu erhalten. Mit orts- und kunstgeschichtlichen Führungen, Exkursionen, Vorträgen, Diskussionen und Publikationen will sie die örtliche Bevölkerung und eine breite Öffentlichkeit für die Restaurierung und Pflege der Baudenkmäler gewinnen. Es wird versucht, Kontakte zu möglichen Geldgebern und Sponsoren herzustellen, die z. B. einzelne Teile eines Gesamtkonzeptes finanzieren könnten. Mit dieser Publikation soll auf den reichen Fundus von Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam gemacht werden und dabei auch für den Kulturtourismus in dem Bundesland geworben werden. Die sechs Autoren der jeweiligen Beiträge sind im Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark aktiv und kunsthistorische oder architektonische Fachleute.

Auf der offiziellen Denkmalliste in Mecklenburg-Vorpommern stehen mehr als tausend Schlösser, Herren,- bzw. Guts- und Pächterhäuser, da weite Teile ländlichen Raumes durch die Herrschaft des Adels, des Großgrundbesitzes und die Gutswirtschaft über Jahrhunderte geprägt wurde. Den meisten dürfte vor allem das Schweriner Residenzschloss oder das Herzogliche Palais in Rostock näher bekannt sein. Spätestens nach der Restaurierung vieler Baudenkmäler nach der Wende kam es zu den Anfängen eines Kulturtourismus: „Dieser reiche Denkmalfundus wurde schon seit langem als ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor erkannt, mit dem einer drohenden Verödung des ländlichen Raumes entgegengewirkt werden kann. (…) Einige Herrenhäuser sind bereits zu touristischen Attraktionen geworden, werden als Hotels, Landgasthäuser und Stätten mannigfaltiger kultureller Aktivitäten frequentiert. Es gibt aber nur noch wenige historische Gutsanlagen, die weiterhin oder wieder agrarische Großbetriebe sind, wo die ursprüngliche Einheit zwischen Wohnen und Wirtschaften gegenwärtig und lebendig ist.“ (S. 10f)

Mehr als 200 der wichtigsten und schönsten Baudenkmäler werden hier in alphabetischer Reihenfolge nach einer regionalen Einordnung in die sechs Landkreise Mecklenburg-Vorpommerns kurz beschrieben. Am Ende findet sich ein Glossar zur Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe und Literaturhinweise zum eigenständigen Weiterlesen. Die vielen Farbbilder illustrieren das jeweils besprochene Baudenkmal. Das Gebäude wird nicht nur in seiner historischen Dimension analysiert, sondern es gibt auch Informationen über die es umgebende Naturlandschaft.

Dieser von fachkundigen Autoren geschriebene Kulturreiseführer besticht vor allem wegen seiner aussagekräftigen Bilder, die das historisch beschriebene Objekt erst recht interessant machen. Kulturreisenden, die sich in Mecklenburg-Vorpommern so manches Schloss oder Herrenhaus anschauen wollen, bietet dieses Buch einen sehr guten Einstieg in das anvisierte Objekt, verbunden mit Service-Informationen und Übersichtskarten.

 

Wolf-Dieter Storl: Mein amerikanischer Kulturschock. Meine Jugend unter Hillbillies, Blumenkindern und Rednacks, Kailash Verlag, München 2017, ISBN: 978-3-424-63154-8

Die von San Francisco ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsidealen der Mittelschicht in Frage und propagierte eine von Zwängen und bürgerlichen Tabus befreite Lebensvorstellung. Die Hippiebewegung fand ihren gesellschafts-politischen Höhepunkt in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg und prägte um 1967 das Motto Make love, not war.

Diese aufregende Zeit in den USA machte der heute als Kulturanthropologe und Publizist den meisten Menschen bekannte Wolf-Dieter Storl mit. Aus seiner heutigen Sicht erzählt der Sohn eines deutschen Auswandererpaares seine Jugendphase nach dem Verlassen der High-School während seiner Studienzeit am Agricultural College der Ohio State University in Columbus. Die ersten Erfahrungen in einer Großstadt war für ihn eine fremde Welt, die aus ihm einen neuen Menschen machte. Seine Erlebnisse mit berauschenden Substanzen, Frauen und der politischen Kultur seiner Zeit geben nicht nur Einblicke in seine Autobiographie, sondern halten dem damaligen Amerika auch den Spiegel vor. Auch über das heutige Amerika sieht er sehr kritisch: „In den drei Wochen, in denen ich da im Mittelwesten blieb, fuhr ich jeden Tag durch die Landschaft, die ich von meiner Jugend her kannte. Die Familienfarmen, von denen meine Schulfreunde kamen, waren verschwunden. (…) Die einst blühenden kleinen Ortschaften – auch sie kannte und liebte ich als Junge – verwandeln sich immer mehr in Geisterstädte. Wo einst Gaststätten, Geschäfte, Werkstätten, Läden und Kinos gediehen, bleiben nur noch Tankstellen und Fast-Food-Restaurants für den durchrollenden Fernverkehr. Konzerne haben die Macht an sich gerissen. Sie beherrschen zunehmend die Politik, die Medien, die Erziehung.“ (S.473f)

Ein wildes Leben, berichtet aus der Feder eines Zeitzeugen mit kritischem Blick für die Schattenseiten des Amerikas während des Vietnamkrieges. Dass diese spannenden autobiographischen Notizen seiner Jugendzeit 50 Jahre nach dem Summer of Love erscheinen, ist kein Zufall.

 

National Geographic. In 125 Jahren um die Welt. Europa, Hardcover, 26,9 x 37,4 cm, 336 Seiten, Ausgabe: Deutsch, ISBN 978-3-8365-6877-7, 49,99 Euro

Das Magazin National Geographic  (NG) hat sich mit ambitionierten Reisereportagen und Berichten über fremde Kulturen, außergewöhnliche Orte und bedrohte Paradiese einen Namen gemacht. Dieser Band basiert auf dem monumentalen NG-Sammelwerk In 125 Jahren um die Welt im Taschen Verlag und den Archiven von National Geographic, und ist eine transkontinentale und historische Entdeckungsfahrt des Kontinent vom Polarkreis bis zum Bosporus.

Anhand von teils spektakulären hochwertigen Bildern wird die Schönheit und Vielfalt Europas repräsentiert. Der nördlichste Punkt des europäischen Festlands ist Kinnarodden auf der Nordkinnhalbinsel in Norwegen, der südlichste ist die Punta de Tarifa in Spanien, der westlichste das Cabo da Roca in Portugal. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 3800 km. In Ost-West-Richtung misst das europäische Festland etwa 6000 km, vom Uralgebirge in Russland bis zur Atlantikküste Portugals.

Europa mit seiner Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern hat nicht nur unterschiedliche Zeitzonen, sondern auch viele unterschiedliche Lebensweisen aufgrund des dort herrschenden Klimas zu bieten. In Gebieten nahe dem Mittelmeer herrscht überwiegend mediterranes Klima, das heißt trockene und heiße Sommer, während es im Winter mild und feucht ist. Im Sommer gibt es vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung, im Winter bringen westliche Winde aus Richtung des Atlantischen Ozeans dagegen häufigen Niederschlag mit. Im Norden Europas herrscht arktisches Klima, im Südosten an der Wolga dagegen Kontinentalklima mit heißen Sommern und geringem Niederschlag. So kann es z. B. auch sein, dass in Lappland noch Schnee liegt, während in Sizilien über Sommerhitze geklagt wird, es auf den Shetlandinseln andauernd regnet und Andalusien von jahrelanger Trockenheit geplagt wird.

Diese Vielfalt und außergewöhnliche Mischung zwischen Kultur und Natur werden regional dargestellt. Es beginnt mit Nordeuropa, gefolgt von Osteuropa, Mitteleuropa, Westeuropa und Südeuropa. Südeuropa nimmt in der Bildervielfalt den größten Raum ein. In einer kleinen Dokumentation wird bei jedem Bild der/die Fotograf(in), das Datum und der Ort genannt. Dem folgt eine kleine Beschreibung, aus welchem Hintergrund das Bild entstanden ist.

Der Band vereint Geschichte, Vielfalt, Komplexität und Schönheit des europäischen Kontinents und hat seinen besonderen Reiz in dem Gegensatzpaar Nord-Süd sowie Land-Stadt. Das Polarlicht im Norden Skandinaviens fasziniert ebenso wie die mediterrane Landschaft der griechischen Inseln, London mit seinen Sehenswürdigkeiten und buntem Treiben ebenso wie die einsamen Weiten der Karpaten. Dabei reichen die Bilder von frühen Schwarz-Weiß-Aufnahmen bis zur digitalen Moderne, so dass der Band auch eine kleine Geschichte der Fotografie ist. Außergewöhnliche Bilder machen den Band zu einem herausragenden Zeugnis der Schönheiten Europas.

 







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