Der lange Arm von Hanoi? Vietnamesische Journalisten im Berliner Exil

04.01.18
KulturKultur, Berlin, News 

 

Von ROG

Reporter ohne Grenzen und die taz laden ein zu einer Podiumsdiskussion

am Mittwoch, 10. Januar 2018

um 18:30 Uhr

im taz Café

Rudi-Dutschke-Straße 23

Berlin-Kreuzberg

Eintritt frei

 

In Deutschland herrscht Pressefreiheit. Eigentlich. Doch wie ergeht es Exiljournalisten, die aus Angst vor Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten oder Journalisten, die in Deutschland eine kritische Position zur Politik in ihrem Herkunftsland erworben haben?

Vietnam nimmt in der Rangliste der Pressefreiheit bei „Reporter ohne Grenzen“ Platz 175 von 180 Staaten ein. Mehrere vietnamesische JournalistInnen, SchriftstellerInnen und BloggerInnen schreiben und senden von Berlin aus für ein vietnamesischsprachiges Publikum in Vietnam und in der weltweiten Diaspora. Viele ihrer Seiten sind in Vietnam geblockt.

Für manche ist Berlin Ort des politischen Exils, denn in Vietnam waren sie inhaftiert oder wurden bedroht. Seit dem Sommer 2017, insbesondere seit der Entführung des vietnamesischen Ex-Politikers Trinh Xuan Thanh aus Berlin nach Hanoi, fühlen sie sich auch in Berlin nicht mehr sicher.

Neben allen Interessierten begrüßen wir:

- Bui Thanh Hieu, Blogger, Schriftsteller, Asylberechtigter und ehemaliger Stipendiat des PEN-Clubs „Writers in Exil“

- Trung Khoa Le, Journalist,Unternehmer und Herausgeber von Thoibao.de

- Anne Renzenbrink, Pressereferentin und Asien-Expertin bei Reporter ohne Grenzen

- Moderation: Marina Mai, freie Journalistin

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von taz und Reporter ohne Grenzen.







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