Die 1960er Jahre, die Hamburger Szene, die autobiographischen Anekdoten des Jazzers Knut Kiesewetter und die Jugenderinnerungen des Schauspielers Volker Lechtenbrink

11.01.18
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Von Richard Albrecht

Der Nationalökonom, Sozialwissenschaftler und Kunstsoziologe Werner Hofmann (1922-1969) leitete seine öffentlichen Fachvorträge häufig mit dem thematisch bezogenen Hinweis auf das ein, worüber er nicht spräche. Das wenige Monate vor seinem Tod Ende 2016 erschienene Buch von Knut Kieswetter (KK) hat keine Kapitel, keine Fotos, keine Karten über Norddeutschland von Flensburg bis Hamburg und speziell von Nordfriesland, keine zusammenfassende Datenchronologie, keine Discographie, keine Sach-, Orts- oder Personenregister: Jede/r Leser/in hat sich freiköpfig durch 395 Seiten Buchtext dieser von hinten nach vorn erzählten, chronologisch angelegten Autobiografie in Anekdoten zu lesen und die Selbstdeutung(en) des Autors und seiner 75 Lebensjahre zu erschließen.

Die letzte Umschlagseite informiert kurz über diesen KK, den "man aus Rundfunk und Fernsehen, als Jazzposaunist, Sänger und Liedermacher" kennt: "1941 geboren und auf Eiderstedt aufgewachsen, brachte er sich selbst das Gitarrespielen bei und studierte Klassische Posaune in Lübeck und Hamburg. Erste Jazz- und Schlageraufnahmen folgten in den 1960er-Jahren; später produzierte er bekannte Interpreten wie Volker Lechtenbrink, Hannes Wader und Fiede Kay und arbeitete u.a. mit Eugen Cicero, Herb Geller und Peter Herbolzheimer zusammen. Nachdem er 1971 einen alten Bauernhof gekauft hatte, schrieb er auch friesische und plattdeutsche Lieder; die LP ´Leder vun mien Fresehof´ wurde sein erfolgreichstes Album. In seiner Autobiografie blickt er mal heiter, mal nachdenklich auf eine 60-jährige Karriere zurück und schildert dabei freimütig, bisweilen auch selbstironisch, so manche Facette des Musikgeschäftes in den 1960er-, 1970-er- und 1980er-Jahren." Ergänzend sei nicht nur verwiesen auf KKs Netzseite und das Lemma des deutsch(sprachig)en Netzlexikons Wikipedia mit einer 27 Titel umfassenden Discographie (1964-2007)[1]. Sondern auch auf informative Erinnerungen der kreisstädtischen Tageszeitung "Husumer Nachrichten" und des NDR. Und auch das Netz enthält inzwischen zahlreiche Musikstücke von und mit KK.[3]

Die Autobiographie von KK wirkt flott runtererzählt, mit "kaputten" Witzen und Plots garniert (wie Arzt zum Musiker: Sie haben Krebs und nur noch drei Monate zu leben. Antwort: Aber Herr Doktor, wovon denn?), gelegentlich nicht nur ironisch, sondern auch sarkastisch. Sie beginnt mit Kindheits- und Jugendjahren der Nachkriegszeit, einem prügelnden und faschistische Nazisprüche absondernden SS-Vater, dem sein jüngster, physisch durch Sehschwäche behinderter und psychisch sensibler Sohn als "lebensunwertes Leben" galt, im ländlichen Garding nahe St. Peter Ording, durch Hunger, Kälte und Plumpsklo daußen (postmodernisch: outdoor-WC;-)) gekennzeichnete Armutslagen, subjektiven Ausgrenzungserfahrungen, ersten - "Muken" genannte - bezahlten über-Land-Tingeleien mit Amateurtanzkapellen, bei denen KK "für acht Stunden Spielen in der Nacht und die fast 24 Stunden Unterwegssein" 30 DM bekam ("was ich damals für ein tolles Geld hielt und was mir die uneingeschränkte Bewunderung meiner Mitschüler einbrachte"), bier- und korntrinkerische Alkoholerfahrungen, schließlich 1959 Flucht des siebzehnjährigen aus dieser privinziellen Enge in die Welt an Musik(hoch)schulen in Lübeck und Hamburg.

Besonders interessiert haben mich, auch unterm doppelten Doppelaspekt personal-sozial und subjektiv-objektiv, die anekdotisch dicht beschriebenen, in der ersten Hälfte bigotten 1960er Jahre und die Hamburger Musikszene mit KK als bald schon professionell agierenden Jazzer mittendrin (und auch das, was der Autor oft nur am Rande und gelegentlich gar nicht erwähnt). KKs so farbig-facettenreiche wie detail-geschwängerte, auch ermüdende, Beschreibungen sind ambivalent und wirken grad in ihrer Subjektsicht zwiespältig. Die Jahre bis zur (nach Heirat 1969 und Geburt des einzigen Sohns Klas 1970) erfolgten Umsiedlung nach Boomstedtfeld im mittleren Nordfriedland in den etwa 12 km nördlich von Husum gelegenen, stark renovierungsbedürftigen Fresenhof 1971 vor der dann zunehmenden Konzentration des Sängers, Unterhalters und Produzenten aufs Plattdütsche und Nordfriesische sind bestimmt vom Geld(verdienen) des jungen KK und mögen ähnlich wie bei Beziehungen (nicht nur im Erwerbsleben) veranschaulichen: Wer über diese, die andere nutzen, flucht, hat selbst keine; und wer ständig über Geld spricht, hat´s nötig, weil zu wenig da ist. Und was Geld betrifft, kann sich KK recht oft genau noch an Einzelheiten erinnern: Daß er im Winter 1959 in Hamburg als studentischer Hilfsarbeiter, der fürs gemietete Zimmer 50 DM monatlich zahlte, pro Arbeitsstunde 1,30 DM brutto erhielt.[3] Umso wichtiger waren KKs Gelegenheitsauftritte und Gesangseinlagen, auch wenn sie ihm zunächst nur 5 DM ("´n Heiermann") pro Abend einbrachten. (In einem Lebensbereich freilich blieb KK sein Leben lang Amateur und als Boxer lediglich Gesundheitssportler ...)

Die in St. Pauli direkt an der Elbe gelegenen Riverkasematten um ihren legendären Gründer und Wirt Willi und die Hausband Bruno Lefeld Quintett wurden KKs persönliche Nahwelt und sein soziales Milieu. Von dort aus wurde er ein bekannter und schon bald vielfach preisgekrönter Jazzposaunist, Sänger und Arrangeur, erschloß neue musikalische Felder wie die Hitliste mit Schlagerschnulzen, erhielt Schallplattenverträge, sang und spielte in zahlreichen ad-hoc-Gruppen mit anglophonen Bandnamen, kannte Hinz und Kunz wie Tony Sheridan[4] als teacher der frühen Beatles im Kaiserkeller, Top Ten und Starclub, jammte als Jazzer[5] in Sessions bei Onkel Pö, im Danny´s Pan und andernorts, traf bekannte Schlagersänger wie Udo Jürgens, Jürgen Drews, Freddy Quinn et tutti quanti, wurde von manchen gefördert und förderte manche wie den (damals noch ohne Stück Holz vorne in der Hose öffentlich auftretenden) jungen Jazzdrummer Udo Lindenberg, den linken Liedermacher Hannes Wader und polit-Folkies wie die Gruppe Liederjan - und wirkte in der frühen Hamburger Szene[6] mit ihren Feind-, Freund- und Liebschaften, Vorlieben, Verhältnissen, Ablehnungen, Ausgrenzungen, Intrigen, Klauer- und Betrügereien, Gerüchten, Nachreden und Konkurrenzen (mit nur selten praktizierter Kollegialität) als antagonistische Kooperation in kleinen Gemeinschaften.

Nicht nur das alles ist in dieser Autobiographie dieses antibürgerich-rebellischen Jazzers vor der Studentenrevolte mit ihrem Mittelpunkt Hamburger Musikszene der 1960er Jahre des vorigen Jahrhunderts aus KKs subjektiver Sicht Mitte der Zehnerjahre dieses Jahrhunderts festgehalten. Veranschaulicht wird die auch im sich selbst als progressiv verstehenden Teil der Jazzer harte männliche (mit gelegentlichen Einsprengseln wie Inge Brandenburg als Jazzsängerin) Konkurrenz um Geld und Einkommen, Einfluß und Beziehungen. Zugleich waren die Hamburger Jazzkumpane der 1960er Jahre als Künstler krähwinklige Schrebergärtner: Diese ausgeprägt ichbezogenen, subjektiven Anti- und objektiven Alternativspießer bemerkten nicht, daß der von ihnen oft als Lebensmittelpunkt angestrebte NDR damals, sichtbar an Inszenierungen von Fernsehspielen in der Zusammenarbeit des Regisseurs Egon Monk mit dem Autor Christian Geissler in der ersten Hälfte dieser verheuchelten 1960er Jahre (etwa bei Anfrage, Schlachtvieh, Wilhelmsburger Freitag)[7], weltkulturell relevante ästhetische Neuerungen hervorbrachte.

Eine Anekdote um Wader erzählt KK so: Dieser nahm, weil er KKs Beteuerung, ihn an eine Plattenfirma zu vermitteln, nach dem Motto: Je länger die Nacht, desto mehr wird versprochen, für das übliche folgenlos-leere Gerede hielt, keinerlei Kontakt mit KK auf - was vermutlich aber, wie notorische Unpünktlichkeit, Prahler- und Schnorrerei, nichts Hamburgpezifisches war und ist. Sondern sich in der Lebenswelt aller Künstlerszenen mit antibürgerlichem Bohèmegestus jener Zeit findet ...

Es gibt eine weitere Erinnerung an die Hamburger Szene der 1960er (und 1970er) Jahre: Schauspielerpromi Volker Lechtenbrink beschrieb unterm Leitmotto: Wir sind ein eitles Pack in seinen so ausgreifenden wie (trotz Kapitelgliederung und zahlreichen schwarz-weiß-Fotos) erheblich unterstrukturierten, Anfang der Zehnerjahre veröffentlichten Lebenserinnerungen[8] auch seine Seitensprünge vom Theater als Bretter, die die Welt bedeuten, in die vom Geld zusammengehaltene Welt des Showbusiness. In der ein so bekannter Weltkünstler wie Anthony Quinn 1979 honorarfrei in einer seiner Fernsehunterhaltungsshows als Gaststar auftrat; und daß prominente Schaupieler und Sänger wie der Texaner Kris Kristoffersen (den Lechtenbrink in Filmen deutsch synchronisierte und dessen Sunday Morning Coming Down [1970] er als Sonntagmorgen sang) und Peter Maffai (für den er, s. dessen LP Steppenwolf [1979] textete) ihn anregten.

Seit seinem frühen Durchbruch mit der Rolle des kinderlandverschickten Schülers und kleinstem Jungen in Bernhard Wickis bundesdeutschem Antikriegfilm Die Brücke (1959) wurde Lechtenbreink objektiv hyperprivilegiert, blieb dies auch zeitlebens im subjektiven Selbstverständnis und ließ seinen Status selbstbewußt den Rest der Welt wissen. Und doch dürften seine erinnernden Hinweise an KKs Rolle Ende der 1970 Jahre beim Start in seinem (dann zwölf Jahre dauernden) "neuen Lebensabschnitt" in der "Musikbranche" wie auch seine Option fürs zeitweilige Leben in Nordfriesland nach Besuchen des Fresenhofs authentisch sein:

"Ich war fest entschlossen, deutsche Texte auf die Lieder [von Kris Kristofferson] zu schreiben und sie so auch den Menschen, die in der englischen Sprache nicht zu Hause waren, zugänglich zu machen; man musste diese Geschichten der damals üblichen Schlagerlarifari-Gesellschaft um die neugierigen Ohren hauen und zeigen, was mit dieser coolen Musik lässig und undoktrinär über die Menschen und das Leben erzählt werden konnte.

Aber ich war ein blutiger Neuling in der Textbranche der Musikwelt [...] Es mußte jemand gefunden werden, der Ahnung vom Texten hatte, dessen Texte ich gut fand und den ich mit meiner Begeisterung anstecken konnte. Er musste klug, sensibel, ironisch, modern und kantig sein, er mußte so wie Knut Kiesewetter sein. Es musste Knut Kiesewetter sein!

Ich rief ihn an. Er sagte, wir sollten am Samstag zu ihm auf den ´Fresenhof´ kommen, und er würde sich die Sache dann mal in Ruhe anhören [...] Ich war sehr aufgeregt, denn ich wollte Knut unbedingt gewinnen [...] Ich spiele ihm im Morgengauen Kris Kristofferson vor. Lied für Lied. Knut hört stumm und rauchend zu. Lied für Lied. Und dann guckt er mich lange an, hält seine Hand hoch und sagt: ´Das machen wir, schlag ein!´

Und wir machten es. Tage- und nächtelang saßen wir in unserer Wohnung in der Parkallee und kämpften um Formulierungen, adäquate Begriffe und neue Wortschöpfungen, weit weg von ´Liebe´ und ´Triebe´ und ´Herz´ und ´Schmerz´. So entstanden nach und nach der Engelszungenteufel, Sonntagsmorgen in den Straßen, Junge, Laß die Flasche stehn, Volker und das Kind, Der Macher und viele andere. Dann waren wir eines Nachts mit fünfzehn Liedern fertig und standen vor der großen Frage: ´Wer soll das singen?´ Ein paar Leute fielen uns ein, und die fragten wir auch. Alle winkten ab. Zu anspruchsvoll die Texte, meinten sie, die Themen zu riskant. Über Alkohol, Ehebruch, gleichgeschlechtliche Liebe, Außenseiter - so etwas wolle doch keiner auf einer Schallplatte hören, und schon gar nicht von ihnen. Nein, das könnten sie ihren Fans nicht zumuten, und das würde auch ihrem Image schaden.

Da standen wir nun und sahen uns ratos an, und dann sagte Knut den folgenschweren Satz: ´Du singst!´ [...] Wir gingen ins Polydor-Studio, und ich machte es im Schweiße meines Angesichts, denn ich war kein Sänger, und das bekam auch Knut deutlich zu spüren; aber ich war lernfähig, es machte einen ungeheuren Spaß, und wir hatten ein Ziel vor Augen [...] Das war es also, dachte ich, mein Ausflug in die Schallplattenbranche. Was wir wollten, hatten wir erreicht, eine Platte mit deutschen Texten auf die wunderbaren Kristoffer-Songs zu machen."

 

Knut Kiesewetter, Fresenhof. Ein Stück von mir. Autobiografie in Anekdoten. Husum: Druck- und Verlagsgesellschaft, 2016, 399 Seiten, 19.95 €

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Knut_Kiesewetter  [Überpüfung dieser und aller weiteren Links am 2. Januar 2018]

[2] https://archive.org/details/KnutKiesewetter70Songs/knut+kiesewetter+-+pay.mp3 ; dort auch Hinweis auf das politische Lied Die Macht im Staat (1973): https://www.youtube.com/watch?v=Pfi1WNSSS0s

[3] Als Erinnerung: Im Frühjahr 1959 bekam ich als Schüler den Hilfsarbeiterlohn von 1,13 DM/Stunde brutto (=netto) bei der KFH in Harburg-Eißendorf

[4] Richard Albrecht, Tony Sheridan - das ist erst fünfzig Jahre her. Fossilische Erinnerungen an die  bundesdeutsche Rockmetropole; in: Auskunft, 42 (2012) II: 343-345; sowie erweitert mit Links und Diskussionsbeiträgen: http://blog.nassrasur.com/2013-04-13/das-ist-erst-fuenfzig-jahre-her/

[5] Die Devianzstudien von Howard S. Becker (Outsiders, 1963; dt. Außenseiter. Zur Soziologie abweichenden Verhaltens. Frankfurt/Main: S. Fischer, 1981, xvi/211 p.) enthalten auch Texte (1951; 1955) zu Kultur und Karrieren von Tanzmusikern und veranschaulichen den marginalen Status speziell von Jazzern als im Selbstverständnis kreative Musiker im kommerziellen Musikgeschäft (71-109, besonders 76-82; 97-103)

[6] Peter Rühmkorf, Die Jahre, die Ihr kennt. Anfälle und Erinnerungen. Reinbek: Rowohlt, 1972, 253 p., mit linksintellektuellen Reflektionen auch aus der Hamburger Szene um ihre seit 1955 erscheinende Zeitschrift Studientenkurier (ab 1957 konkret); der Erinnerungsband: Läden, Schuppen, Kaschemmen. Hamburger Popkulturgeschichte. Hg. Christoph Twickel. Hamburg: Edition Nautilus, 2003, 253 p., setzt (erst) 1969 ein, listet Szenenkneipen auf und erinnert Politik, Jazz und die Spaßfraktion der 1970er Jahre

[7] Es gibt zur Hamburger Musikszene in Christian Geissler wichtigem linkspolitischem Roman Das Brot mit der Feile (1973) nur wenig Hinweise auf die weltkulturell zentral werdende Rockszene in St. Pauli um Top Ten und Star-Club; auch Hubert Fichte interessiert im drop-out-Roman Die Palette (1968) KKs Sozialmilieu der jungen Musikbohème kaum

[8] Volker Lechtenbrink, Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf! Mein Leben. Hamburg: Hoffmann und Campe,  2010, 304 p.; KK wird dort zunächst nur lapidar erwähnt als Mitglied "meiner Band, mit dem ich alle ersten Texte geschrieben hatte": 112 ; die später zitierte Passage 203-206; Lechtenbrink erwähnt KK noch einmal als seinen  Produzenten von drei weiteren Langspielplatten: 241; der Krimiautor F.J.Wagner polemisierte gegen Lechtenbrink als Schlägersänger: “Was für eine Alptraumnacht. Er drehte das Radio an. Ein deutscher Schlageraffe machte Kris Kristofferson nach. Er drehte den Affen ab.” (Big Story. Roman [1982]; als Taschenbuch Goldmann 1986: Zitat 279)

 

Dr. Richard Albrecht, Sozialwissenschaftler mit Arbeitsschwerpunkten Kultur & Bildung, Freier Autor in Bad Münstereifel, Kolumnist des Fachmagazin soziologie heute. Letzte Buchveröffentlichung 2011: HELDENTOD. Kurze Texte aus Langen Jahren; BioBibliographie 2015: https://ricalb.files.wordpress.com/2015/12/cv.pdfhttps://ricalb.files.wordpress.com/2015/12/cv.pdf – Für diesen Blog vom Autor gekürzte und überarbeitete Fassung des in der Vierteljahresschrift FORUM WISSENSCHAFT, Heft 2/2017, gedruckten Beitrags.







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