Neuerscheinungen Sachbuch Österreich


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01.05.20
KulturKultur, TopNews 

 

Buchtipps von Michael Lausberg

Buch 1

Katrin Müller-Hohenstein/Jan Westphal: Viel Erfolg. Wie wir wurden, wie wir sind, Benevento, Wals bei Salzburg 2020, ISBN: 978-3-7109-0092-1, 22 EURO (D)

Die Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein und der TV-Produzent Jan Westphal stellen in diesem Buch 50 Prominenten zehn Fragen nach ihrem Erfolgsgeheimnis. Dabei wird Erfolg als das Erreichen von persönlichen Zielen gesehen und werden nicht zwangsläufig mit Geld, Statussymbole und Medienpräsenz verbunden. Es geht darum, dass man glücklich ist mit dem, was man tut und es unterschiedliche Ansichten und Wege zum Erfolg gibt: „Dieses Buch ist keine Gebrauchsanweisung für die erste Million auf dem Konto. Die Geschichten der fünfzig Frauen und Männer sind ein Blick durch das Schlüsselloch des Erfolgs. Es sind Anekdoten, Ideen und Gedanken von fünfzig erfolgreichen Menschen, die alle etwas geschafft haben.“ (S. 18)

Die Fragen drehen sich um die Berufswünsche als Kind und Jugendlicher, den erlernten Beruf, den ersten bezahlten Job, der Weg zum jetzigen Job, die Voraussetzungen, um den Job gut zu machen, die Vor- und Nachteile des Jobs, die Frage nach Mut, Risiko und Glück in der Karriere und einen persönlichen Rat für Leute, die vor der Entscheidung stehen, was sie mal werden wollen.

Die interviewten Personen stammen aus dem Sport wie zum Beispiel Bundestrainer Jogi Löw, die ehemalige Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch oder Patrick Lange, Triathlon-Weltmeister. TV-Größen wie Senta Berger, Oliver Pocher oder Verena Pooth, der Stargeiger David Garrett, Unternehmer wie Dietmar Hopp, Julien Bam, erfolgreichster You-Tuber der BRD, Suzanna Randall, erste Astronautin der BRD oder der Starfotograf Stephan Pick sind auch vertreten. Politiker und Funktionäre wie Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime oder Wolfgang Bosbach (CDU) ebenfalls. Und als Stargast Bernd Das Brot.

Nach zwei Vorworten der Herausgeber wird jede Person in einem eigenen Kapitel vorgestellt. Am Anfang gibt es die Rubrik „Ich bin (…)“, die von jedem Befragten ergänzt wird. Außerdem gibt es eine Illustration von Sarah von der Heide. Neben den Fragen werden immer wieder prägende Zitate groß abgedruckt.

Erfolg hat viele Gesichter und Geschichten. Viele hier vorgestellte Lebenswege sind nicht linear, sondern immer mit Neuanfang oder einem einschneidenden Erlebnis verbunden. Man kann aus den Interviews viel für seinen eigenen Lebensweg ziehen und erfährt so manches Überraschendes aus dem Munde der prominenten Frauen und Männer.

Buch 2

Martin Apolin: Himmels-Körper. Der Mensch, das Universum und der ganze Rest, Ecowin, Wals bei Salzburg 2020, ISBN: 7110-0255-4, 24 EURO (D)

Dieses Buch ist (...) eine physikalisch-biologische Cross-over-Reise vom ganzen Kosmos zu Ihrem Körper und wieder zurück" (S. 11) Der Physiker Martin Apolin will „möglichst umfassend jene Physik einfangen, die mit unserem Körper verbunden ist.“ (S. 10)

Die Bausteine des Lebens, die Atome, bilden alles um uns herum und lassen sich auf den Ursprung des Universums zurückführen. Damit startet der erste Teil des Buches, das die großen Fragen abbildet. Weiter geht es der Big-Bang-Theorie und den daraus resultierenden Folgen.  Im Folgenden wird erläutert, dass das Sonnensystem und die Menschen bestehen aus Urknallresten und Sternenstaub. Er berichtet, aus welcher Entstehungsphase die einzelnen Teile stammen und warum sie so sind, wie sie sind.

Im zweiten Teil steht die die Physik unseres Körpers im Mittelpunkt. Angefangen vom komplexen Gebildes, angeblich das komplexeste des ganzen Sonnensystems, vermischt er in seinen Ausführungen biologische und physikalische Phänomene. Genauer betrachtet er den Energiehaushalts, Muskeln, Körpergröße, Koordination und Gleichgewicht. Weiterhin analysiert er die Wärmelehre, Optik und Akustik und ihr Wirken auf den menschlichen Körper. In diesem Zusammenhang kommen auch einige Formeln und schematische Darstellungen sowie Abbildung zur Sprache.

Der letzte Teil handelt von der Frage „Sind wir allein?“, wo der Leser wieder in die Weiten des Kosmos zurückgeführt wird. Dabei stellt er das Fermi-Paradoxon und damit die Möglichkeit auf einen Beweis für außerirdisches Leben zu stoßen, vor. Die vier verschiedenen Möglichkeiten auf extraterrestrisches Leben in der Galaxie zu stoßen, werden vorgestellt, zum Glück nicht unter sensationslustigen oder verschwörungstheoretischen Motiven.

Das Buch ist eine populärwissenschaftliche Darstellung wichtiger Phänomene der Physik, das anschaulich dieses sonst trockene und abstrakte Fach auf den Menschen bezieht. Durch seinen spannenden Stil wird Wissenschaft zu einem Erlebnis umgedeutet. Physikalische Grundgesetze, die sich im Körper und Alltag wiederfinden, und die Weite des Universums bilden eine gute Mischung eines lesenswerten Buches, auch ohne viel Vorkenntnis. Allein eine Auswahl weiterführender Literatur fehlt.

Buch 3

Julia Weinzettl: Innovation im Umbruch, Goldegg Verlag, Berlin/Wien 2019, ISBN: 978-3-99060-145-7, 24,90

Julia Weinzettl ist Gründerin der Taskfarm Knowledge GmbH, Entrepreneurin, Autorin und Bloggerin. Ihre Online Interviewreihe Taskfarm – Future of Work umfasst eine umfangreiche Sammlung an Interviews mit weltweit anerkannten Innovationsträgern, Vordenkern, GameChangern und Visionären, deren Projekte, Initiativen und wissenschaftliche Erkenntnisse Puzzlestücke unseres Zukunftsbildes zusammensetzen.

Sie macht ein verändertes Mindset aus, das zu neuen Ansätzen führt. Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt. Produktionsorientierung in der Firmenkultur wird abgelöst durch den Fokus auf die Kundenbedürfnisse, zeitgleich steigt der Anspruch auf sinnhafte Inhalte in der Arbeitswelt und der Wunsch, einen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft zu leisten.

Julia Weinzettl interviewte für dieses Buch 45 namhafte Personen aus Wissenschaft und Praxis zu der Frage, wie Unternehmen jetzt und in Zukunft erfolgreich innovativ sein können. All diese Personen wirkten bei SUCCUS Wirtschaftsforen aktiv mit.

Die Interviews werden in verschiedenen Themenblöcke unterteilt. Am Anfang findet man immer eine Zusammenfassung der Thesen, dann folgt das Interview. Am Ende findet man noch biografische Informationen zu der Person und ein Bild.

Im ersten Block steht das Umlernen im Mittelpunkt. Hanno Burmeister, Gründer Unlearn Consulting & Developement GmbH, sieht zum Beispiel in der Eigenverantwortung, Selbststeuerung und der Behandlung der Frage, wie persönliche Werte und Organisationswerte zusammenhängen und welche Verhaltensweisen sich daraus für den Alltag ergeben, für die wichtigsten Werkzeuge für die Transformation von Unternehmen. Danach geht es um Innovation im Umbruch, wo zum Beispiel Helmut Blocher, Gründer und Geschäftsführer SUCCUS Wirtschaftsforen Wien, menschliche Eigenschaften wie Kreativität, Verantwortung, Empathie und soziale Kompetenz für wichtige Schlüsselqualifikationen hält. Beim Block High Impact Technology sieht Walter Kreisel, Geschäftsführer W&KREISEL, in den erneuerbaren Energien ein Geschäftsmodell, das eine ausgezeichnete Rendite verspricht. Im nächsten Block Aufbruch in neue Welten stellt Gernot Grömer, Präsident des Österreichischen Weltraum-Forums die These auf, dass die Weltraumforschung durch die extremen Voraussetzungen Treiber für Innovationen sei.

Majd Chaaya, Co-Founder & CTO Pawame, Kenya beschreibtin der Rubrik Leapfrogging in Afrika und Asien, wie kleine Solarsysteme bei Elektrizitätsfragen die schädliche Kerosinlampe ersetzen können. In der Sparte Mobilität neu gedacht stellt Karin Tausz, Leitung Selbstfahrende Fahrzeuge, SBB Unternehmensentwicklung Zürich, den autonom fahrenden Shuttle für die Schweizer Bahn vor. Die folgende Rubrik nennt sich Und im Zentrum steht wieder der Mensch. Dort präsentiert zum Beispiel Peter Pototschnig, Geschäftsführender Partner, CX-Agentur, Wien, den Ansatz des Customer Experience, wo im Marketing wieder die Bedürfnisse der Menschen in Mittelpunkt stehen. In der Rubrik Innovation Culture & Leadership stellt Markus Stelzmann, TELE Haase Steuergeräte Wien, die eigenverwaltete Organisationsform des Unternehmens, bei der Mitarbeiter ihr Gehalt selbst bestimmen können, vor. Die letzte Rubrik umfasst das Mindset. Darin skizziert Claudia Winkler, goood mobile Wien, das Konzept Painless Giving, wo Mobilfunkkunden Tarife angeboten werden, von denen ab 10% an ein soziales Projekt gespendet werden kann.

Das Buch will Mut dazu machen, wirtschaftliche Grundannahmen infrage zu stellen und sich den Erfordernissen des digitalen Zeitalters, Kundenwünschen und den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Er beschreibt auch sehr gut, wie konkret innovative Ansätze aussehen und funktionieren. Die Organisation in einem Unternehmen und Marketing bildet dabei einen Schwerpunkt. Die innovativen Konzepte sollen jedoch nicht als Blaupause dienen, sondern zur eigenen Auseinandersetzung und dem möglichen Transfer auf dem eigenen Arbeitskontext.

 

Buch 4

Marcus Täuber: Gedanken als Medizin. Wie Sie mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung mentale Selbstheilung aktivieren, Goldegg Verlag, Berlin/Wien 2020, ISBN: 978-3-99060-152-5, 22 EURO (D)

Marcus Täuber referiert in diesem Buch den neuesten Stand der neurowissenschaftlichen Forschung und wendet diese auf die Heilkraft der Psyche an. Täuber ist Neurobiologe, Mentaltrainer und Autor von wissenschaftlichen Ratgebern. Dabei bezieht er sich vor allem auf eine Studie aus den USA, wo es gelungen ist, das Gehirn durch Drähte an der Kopfhaut mit einem Computer zu verknüpfen und dann durch die Kraft der Gedanken einen Cursor am Bildschirm zu bewegen.

Er zeigt Wege und Techniken auf, wie Gedanken eine direkte Wirkung auf unsere Gesundheit haben und als Medizin genutzt werden können. Seine Versprechen sind hochtrabend: Ein „revolutionäres Verständnis der Mind-Body-Medicine“ wird ausgerufen, was bedeutet, dass „Sie mit ihrem Gehirn, also über ihre Gedanken die Physiologie des Körpers steuern können und verändern, und so Gedanken ganz gezielt als Medizin einsetzen können.“ (S. 14) Neben der modernen Hirnforschung geht er besonders auf die Transzendentale Meditation (TM), die in Indien, die auch auf ihre Wirkung hin wissenschaftlich untersucht wurde und zur Abnahme von Angst, die Steigerung kognitiver Fähigkeiten oder gegen Bluthochdruck.

Dies passiert durch die Einübung positiver Bilder im Kopf, die trainiert werden müssen „ähnlich wie eine Fremdsprache, anders über uns und die Welt zu denken. Dazu empfiehlt er die GAM-Meditation, also Gedanken als Medizin. Ein Sammelsurium von mentalen Erfolgsstrategien und gesunde Imaginationen, die Schritt für Schritt eingeübt werden müssen. Diese Übungen werden in den letzten Kapiteln mit dem Wirkungsprozess beschrieben.

Hier werden spannende Ansätze präsentiert, die auf seine beiden Bücher „Alles reine Kopfsache“ (zusammen mit Pamela Obermaier) und „Das Prinzip der Mühelosigkeit“ aufbauen. Aber es wird auch darauf hingewiesen: „Die GAM-Meditation ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Sie ist sehr wirkungsvoll, um Anspannungen loszulassen und auf der somatischen Ebene Entspannung und Regeneration zu erfahren. Mit ihr aktivieren Sie mental ihre Selbstheilungsprozesse.“ (S. 140)

Genauso sollte das Buch gesehen werden. Es liefert Übungen an die Hand, die aber am besten mit Fachleuten abgestimmt und im Beisein von diesen trainiert werden können. Dies nur im privaten Rahmen womöglich noch ohne Vorkenntnisse zu machen, ist heikel und bietet zahlreiche mögliche Fehlerquellen.

 

Buch 5

Helga Kernstock-Redl: Schuldgefühle. Woher sie kommen, warum sie Ängste verursachen, wie sie unser Leben unterschwellig lenken und wie wir sie ablegen können, Goldegg Verlag, Berlin/Wien 2020, ISBN: 978-3-99060-154-9, 22 EURO (D)

Schuldgefühle sind oft unangenehm und führen unhinterfragt oft zu psychischen Krisen. Schuldgefühle haben wir alle und sie dirigieren viele unserer Entscheidungen und unser Verhalten und bestimmen über unseren Selbstwert.

In diesem Buch setzt sich die Psychologin und Psychotherapeutin Helga Kernstock-Redl mit Schuldgefühlen auseinander und berichtet aus ihren beruflichen Erfahrungen mit dem Hintergrund von relevanten Forschungsergebnissen. Sie stellt dar, wie man diesen Gefühlen angstfrei begegnen kann, wie man mit ihnen umgehen kann und welche zentralen Informationen das persönliche Schuldgefühl über sich selbst offenbart: „Wer sich mit der Logik der Schuldgefühle auskennt, wird keine Angst mehr vor ihnen haben müssen, sondern sie zur Orientierung nutzen und selbstbestimmter, selbstbewusster und freier durchs Leben gehen.“ (S. 7) Außerdem zeigt sie an Beispielen aus dem Alltag und psychologischen Vorgehensweisen, wie man Schuldgefühle nutzen, ablehnen oder sie dauerhaft loswerden kann.

In den ersten Kapiteln stellt sie dar, dass Schuldgefühle uns etwas Gutes wollen, auch wenn sie sich quälend anfühlen können. Manchmal irren sie sich auch, sind viel zu stark oder zu viele. Wie man sie gewissenhaft prüfen kann, wird dann erläutert. Außerdem gibt es eine Aufzählung typisch unbegründeter Schuldgefühle. Die Opferposition und die Auseinandersetzung von Schuld und Gerechtigkeit schließt sich daran an. Die Schuld-Opfer-Dynamik und die Austragung von Schuldkämpfen und die dazugehörigen Emotionen kommen dann zur Sprache. Das Zusammenspiel von Trauma, Schuldgefühl und Gewalt wird dann vorgestellt. Die spezielle Situation in Familien wird dann beleuchtet: Schuldgefühle von Eltern und Kindern sowie Bausteine einer Erziehung zum entspannten Umgang mit Schuldgefühlen werden dort thematisiert. Die verschiedenen Wege, wie man sich von Schuldgefühlen befreien kann, werden im letzten Kapitel vorgestellt. Unter anderen geht es um die Ansätze der Wiedergutmachung, Bitte um Entschuldigung, Schuldaufteilung, Selbstmitgefühl oder Veränderung innerer Regelwerke.

Im Anhang findet man noch ein Literaturverzeichnis und die Anmerkungen.

Das Buch enthält viele psychologische Kniffe und Erkenntnisse, wozu Schuldgefühle eigentlich da sind. Manche neurologischen Exkurse gehen etwas zu sehr in die Theorie, sonst enthält das Buch viele praktische Anwendungsbeispiele und Handlungsempfehlungen zur Veränderung des eigenen Umgangs mit Schuldgefühlen. Darüber hinaus ist es auch für die Arbeit von Therapeuten geeignet.

 

Buch 6

Michael Lemster: Die Mozarts. Geschichte einer Familie, Benevento, Elsbethen 2019, ISBN: 978-3-7109-0073-0, 24 EURO (D)

Das Buch beginnt mit einer großen Übersichtskarte, wo die Wohnorte und die Migration der Familie gezeigt werden. Die ersten Mitglieder des Stammbaumes waren auf dem Land an verschiedenen Orten ansässig, dort entwickelten sie sich im Verlauf von Generationen beruflich weiter. Ihr hartes Leben lässt die spätere künstlerische Hochzeit nur erahnen.

Die Darstellung der Familie rund um den großen Komponisten und Musiker macht aber einen Großteil des Buches aus. Diese wird mit dem Begriff „Unternehmen“ beschrieben, da alle auf dem Weg zu Anerkennung und Wohlstand zusammenarbeiteten. Wolfgangs Vater Leopold wird daher zum „Manager“, dessen harte Kindheit in Augsburg auch Thema ist. Seine Rolle als Familienoberhaupt und Förderer von Wolfgang wird immer wieder betont. Mutter Anna Maria und die Tochter Nannerl werden zwar ausführlich charakterisiert, aber dennoch stehen Wolfgang und Leopold im Mittelpunkt. Aus der Sicht von Vater Leopold werden viele Episoden aus dem Leben Wolfgangs berichtet und kommentiert.

Die Vorstellung und der Lebensweg der Familienmitglieder basiert auf historischen Dokumenten, vor allem auf Briefen, die einen persönlichen Eindruck vermitteln. Die Briefe vermitteln einen Eindruck der Beziehungen der einzelnen Familienmitglieder zueinander. Dabei fällt die Vater-Sohn-Beziehung, wo trotz allen familiären Zusammenhaltes Unterschiede sichtbar werden. Dabei stehen nicht die musikalische Entwicklung Wolfgangs, sondern persönliche Lebenseinstellungen im Vordergrund. Die Konzertreisen des Mozart-Familienbetriebs nehmen ebenfalls einen ordentlichen Umfang ein.

Der letzte Teil beschäftigt sich mit den Nachkommen Wolfgangs: Wie sein Bruder starb Carl Thomas Mozart unvermählt und hinterließ keine Nachkommen. Die direkte Nachkommenschaft Wolfgang Amadeus Mozarts ist demnach Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestorben. Am Ende des Buchs findet man noch einen Stammbaum der Familie.

Viele der hier vorgestellten Personen werden im Fließtext visuell abgebildet, so kann der Leser ein Gesicht mit den Personen verbinden. Die historischen Ortsansichten erleichtern die räumliche Vorstellung des Werdegangs der einzelnen Generationen. Dieses Buch beschäftigt mit der genealogischen Entwicklung der Familie Mozart, wobei schon Wolfgang und seine Familie einen Schwerpunkt bilden. Dabei konzentriert sich das Buch auf die Beziehungen der einzelnen Personen untereinander, was gut dargestellt wird. Wer eine Einführung über Wolfgang als Künstler erwartet, wird enttäuscht werden. Dazu gibt es schon genügend anderer Werke.

 

 

 







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