Nazikundgebungen in Friedberg und Nidda erfolgreich blockiert.

03.08.09
AntifaschismusAntifaschismus, Hessen, TopNews 

 

Von DA_M

Friedberg / Nidda - Eine Mischung von AntifaschistInnen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen und bürgerlichen DemonstrantInnen hat am Samstag den Aufmarsch der NPD in Friedberg und in Nidda verhindert.

Die Nazis, die unter dem Motto "Deutsche wehrt Euch - Gegen Islamisierung und Überfremdung" ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollten, mussten nach einigen Stunden (hoffentlich) frustriert das Feld räumen.

Die geplante Route wurde schon früh morgens durch die Demonstranten blockiert. Dank einer guten Durchmischung der Menschen (AntifaschistInnen / Bürgerliche) konnte die Polizei die Blockaden nicht ohne einen massiven Gesichtsverlust räumen. Der Leiter Herr König, der vorher noch vollmundig getönt hatte, dass Mainz sich nicht wiederholen würde und die Nazis marschieren würden, setzte die NPDler schließlich in einen Zug, der Sie nach Nidda brachte.
Zwar konnten die Faschos ihre Rede weitgehend ungestört vortragen, allerdings hatten sie nur sich selbst als Zuhörer.

Die Veranstaltungen verliefen meines Wissens ohne ernste Zwischenfälle. Allerdings haben einige Faschos, die so leichtsinnig waren zu Versuchen durch die Gegendemo zu Ihrer Veranstaltung zu gelangen, leichte Blessuren erlitten.

Die Einschüchterungsversuche der Polizei, den Bürgern und Geschäftsleuten Friedbergs gegenüber, blieben weitgehend ohne Folgen. Es war versucht wurden das breite Bündniss dadurch zu spalten, dass gestreut wurde, dass nur "Chaoten" anreisen würden und es zu Ausschreitungen kommen würde. Auch die Geschäftsleute bleiben gelassen und die Geschäfte geöffnet, sodass sich die Menschen mit dem Nötigen Versorgen konnten. So hat eine antifaschistische Demo in den Augen der kapitalistischen Kleinbürger wenigstens den Sinn gehabt, dass der Umsatz stieg.

Nach der Kundgebung in Friedberg wurden die Faschos nach Nidda gekarrt. Auch hier konnte die Route durch Blockaden gesperrt und der Marsch verhindert werden.

Am Bahnhof in Friedberg verblieben drei einsame Faschos, die dann auch relativ kleinlaut waren aber die Personen am anderen Gleis photographierten bis die Cops eingriffen.

Am Abend sollte noch ein rechtsextremes Konzert sowie die Eröffnung eines NS-Shops durch/mit Marcel Wöll stattfinden. Wie das abgelaufen ist entzieht sich meiner Kentnis.

Quelle: http://de.indymedia.org/2009/08/257421.shtml







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