Der Rechtsterrorismus der NSU - ein Geheimdienstskandal?

03.04.12
AntifaschismusAntifaschismus, News, OWL 

 

von Aktionsbündnis Minden gegen Nazis

Informations– und Diskussionsveranstaltung
Montag den 23. April um 19:00 Uhr
im 'BÜZ' (Bürgerzentrum) Minden, Mehrzweckraum im Verwaltungsgebäude

mit Wolfgang Dominik
studierter Theologe, Historiker, Sozialwissenschaftler. Politischer Geburtstag:
2. Juni 1967, seitdem in der Friedensbewegung aktiv und in der VVN-BdA organisierter Antifaschist. Ca. 35 Jahre Lehrer am 2. Bildungsweg und Lehrbeauf­tragter für Soziologie der Uni Dortmund.


Die Mordserie der neofaschistischen Terrorgruppe, die sich “Nationalsozialistischer Untergrund“ nennt, belegt auf dramatische Weise: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Trotz der ungeheuerlichen Dimension und Brutalität dieser Morde sind sie kein Einzelfall. Wir erinnern an das Oktoberfest-Attentat in München und die

Brandanschläge, Pogrome und Mordtaten in den 90er Jahren. Wie die nunmehr bekannt gewordenen Vorgänge rund um die Verbrechen der Mördergruppe zeigen, haben als V-Leute bezahlte Neonazis -auch im Umkreis dieser Mörderbande -kein Verbrechen verhindert, nicht einmal aufgedeckt, sondern eher noch die Verbrecher geschützt und unterstützt.
Der Referent wird versuchen, die inzwischen bekannten Tatsachen über die NSU zusammenzutragen und die Rolle des Verfassungsschutzes beleuchten. Dabei wird er einen kritischen Blick auf die Vergangenheit dieses Verfassungsschutzes werfen.

Veranstalter:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Kreisorganisation Minden, Aktionsbündnis Minden gegen  Nazis

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende  Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.



VON: AKTIONSBÜNDNIS MINDEN GEGEN NAZIS






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