Ausgrenzung, Rassenwahn, Raub und Mord

03.11.13
AntifaschismusAntifaschismus, Bayern, News 

 

von Wolfram P. Kastner

Veranstaltung zum 9. November 1938

Vorstellung der Dokumentation „hier wohnte …“ und  Gespräch mit Walter Joelsen, Überlebender des Naziterrors

Einführung: Wolfram P. Kastner

In der sog. „Kristallnacht“ verschleppten, quälten und ermordeten Nazihorden jüdische Bürger, plünderten und verwüsteten ihre Geschäfte und Wohnungen, zerstörten Synagogen.

Von den im Alten Rathaus in München versammelten Naziführern wurde das Signal zum Überfall auf jüdische Menschen und ihr Eigentum gegeben.

Auch jüdische Nachbarn in Neuhausen waren davon betroffen. Sie wohnten in der Volkartstraße, am Rotkreuzplatz, in der Wendl-Dietrich-Straße in der Olgastraße, in der Hedwigstraße …. bis sie ausgeschlossen, entrechtet, deportiert oder zur Flucht gezwungen wurden.

Nicht wenige Nachbarn, Berufskollegen, Geschäftspartner oder -konkurrenten sahen die Chance, sich zu bereichern. Die Ausgrenzung begann nicht im KZ Dachau, sondern in den Köpfen und in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Heute marschieren wieder Rechtsextremisten durch unsere Städte, terrorisieren Bürger und verbreiten ausländerfeindliche Parolen.

Aus der Geschichte lernen bedeutet heute: Wachsam sein, nicht schweigen, sondern rechtsextremen Umtrieben entgegentreten.

Samstag, 9. November 2013, 18.00 Uhr
MVHS, Neuhauser Trafo, Nymphenburger Str. 171, Raum 306

Siehe auch:
www.weissekoffer.de

Wolfram P. Kastner
Institut für Kunst und Forschung
Trivastr. 7, D-80637 München


VON: WOLFRAM P. KASTNER






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