Graue Wölfe sind in Oberhausen unerwünscht

14.11.13
AntifaschismusAntifaschismus, NRW, Ruhrgebiet, News 

 

von Sahin Aydin

Rat stimmt für Resolution - Arena-Betreiber müssen handeln

Der Rat der Stadt hat auf der gestrigen Sitzung mit großer Mehrheit eine Resolution verabschie- det, die sich gegen die Versammlung der rassis- tischen Organisation 'Graue Wölfe' am kommen- den Samstag in der Königs-Pilsener-Arena richtet.

Der Fraktionsvorsitzende Yusuf Karacelik erklärt dazu:
„Wir sind froh, dass es in Oberhausen einen breiten Konsens gegen Rassismus gibt. Lediglich die FDP hat gegen unsere Resolution gestimmt. Nun sind die Betreiber der Arena an der Reihe. Arena-Chef Johannes Partow tut die Hauptversammlung der 'Grauen Wölfe' als „kulturelles Event“ ab. Das ist es aber nicht: Am Samstag werden tausende Mitglieder der rechtsradikalen Organisation in der Königs-Pilsener-Arena ihre bundesweit größte Versammlung abhalten. Das ist sehr wohl politisch brisant.

In Essen hat es 2011 ebenfalls eine Diskussion gegeben. Nachdem der Rat auch dort eine Resolution verabschiedet hat, sind die 'Grauen Wölfe' in der Gruga-Halle zukünftig nicht mehr willkommen. Dasselbe sollte auch für die Oberhausener Arena gelten.

Gemeinsam Gegen Nationalismus – Für ein friedliches Zusammenleben!

Am 16. November wollen die sogenannten Grauen Wölfe in der Königs-Pilsener-Arena Oberhausen ihre 28. Hauptversammlung durchführen. Die Organisation vertritt einen übersteigerten türkischen Nationalismus und zählt unter anderem Kurden, Amerikaner, Juden, Armenier und Homosexuelle zu ihren Feindbildern. Dies hat die rot-grüne Landes- regierung 2011 in der Antwort auf eine Kleine Anfrage so festgestellt. Die Ziele der 'Grauen Wölfe' richten sich demnach gegen den Gedanken der Völkerverständigung sowie das friedliche Zusammenleben der Völker und sind damit eindeutig verfassungsfeindlich.

Die Organisation, die sich offiziell „Föderation türkischer Idealistenvereine in Deutschland e.V.“ nennt, tritt laut Verfassungsschutz außerdem für den Aufbau einer extremistischen, isolierten türkischen Jugendbewegung in Deutschland ein. In Bottrop haben wir auch Menschen die aus der Türkei kommende die auch die Ideologie der 'Grauen Wölfe' Vertreten und auch eigene Verein haben.

Der Nationalismus soll keine Platz in Nachbarstadt Oberhausen haben und auch nicht in Bottrop, keinen Platz für den Rassismus der Grauen Wölfe! Nein zur Versammlung der 'Grauen Wölfe' in der Königs-Pilsener-Arena!

Schluss mit dem Geheule – 'Graue Wölfe' unerwünscht!
Gemeinsam sind wir Oberhausen – Für ein friedliches Zusammenleben!

Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse. Genau das aber propagieren die sogenannten 'Grauen Wölfe', die am 16. November in der Königs-Pilsener-Arena ihre 28. Hauptversammlung abhalten wollen. Diese türkischen Faschisten predigen Hass gegen Kur­den und Armenier. Sie sind Juden- und christenfeindlich und verachten Homosexuelle.

Um ihnen nicht unwidersprochen den öffentlichen Raum zu überlassen, findet am Samstag eine Gegendemonstration und Mahnwache statt:

Wir treffen uns am:

Samstag, den 16.11.2013, um 10:30 Uhr an der Haltestelle "Neue Mitte" bei der König-Pilsener-Arena Oberhausen.


In Oberhausen haben wir eine lange und gute Tradition des gemeinsamen Handelns gegen rechts. Das Eintreten für das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen in unserer Stadt mit ihren unterschiedlichen kulturellen und religiösen Prägungen ist ein Anliegen, das alle demokratischen Kräfte Oberhausens eint.

Die Unterzeichner dieses Aufrufs wenden sich gegen Rechtsextremismus jeglicher Art und protestieren deshalb gegen die geplante Hauptversammlung in Oberhausen. Sie fordern die Betreiber der Königs-Pilsener-Arena auf, den 'Grauen Wölfen' keine Bühne zu bieten.

Oberhausen hat keinen Platz für den Rassismus der Grauen Wölfe! Nein zur Versammlung der Grauen Wölfe in der Königs-Pilsener-Arena!

Mit freundlichen Grüßen,
Sahin Aydin
Vorsitzender der Kunstkreis Bottrop e. V. und Ratsherr DIE LINKE. Bottrop


VON: SAHIN AYDIN






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