CSU will Arme schneller abschieben


Bildmontage: HF

04.01.15
AntifaschismusAntifaschismus, Soziales, Bayern 

 

von Reinhold Schramm

«CSU über Flüchtlinge. Schneller abschieben. Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen rigider gegen Asylbewerber vorgehen
Vgl. Tageszeitung *

Zwei Millionen Vertriebene und Flüchtlinge für Bayern wären möglich!

Es gibt keine ökonomischen und sozialen Grün- de, auch nicht für Bayern, Vertriebene und Flüchtlinge nicht aufzunehmen!

Bayern wäre heute durchaus in der wirtschaftlichen Lage rund 2 Millionen Menschen aufzunehmen!

Oder: Ist es die sozial-ökonomische Armut und Hautfarbe, die Religion und Kul- tur, die für viele Deutsche und Bayern unerwünscht ist? — So auch noch heute – 2015 – für nicht wenige ostdeutsche Wirtschaftsflüchtlinge von 1989/90? — Wie z. B. noch heute – in und um Dresden! (?)

Aus der Geschichte:

Von ca. 12 Millionen deutsche Staatsbürger und deutschsprachige Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg die osteuropäischen Regionen verlassen mussten, kamen 1,9 Millionen (1950) nach Bayern. Später kamen noch andere Gruppen, z. B. auch Wirt- schaftsflüchtlinge aus Ostdeutschland und Osteuropa hinzu. Ihre Aufnahme, Verteilung, Unterbringung in Wohnung und Arbeit sowie ihre soziale und kulturelle Integration wurde auch in Bayern insgesamt gut gelöst.

Erwiderung im Leser-Kommentar @ {...}:
Sie schreiben von Dingen, von denen Sie keine Ahnung haben – wurde insge- samt gut gelöst – die Untertreibung des Jahrtausend – die Geschichte der Ver- triebenen aus Ostdeutschland ist ein Kapitel, das auf seine Aufarbeitung wartet – gerade die ländliche Bevölkerung war schon fast extrem feindlich gegenüber den Vertriebenen!“ (Vgl.)

Antwort:
Herr {...}, bevor auch Sie schimpfen, bitte in Ruhe informieren.

Natürlich gab und gibt es begründete und unbegründete soziale und wirtschaftliche Ängste, traditionelle und gefühlsmäßige Vorbehalte und Feindschaften gegenüber dem unbekannten Fremden. Ruhige und sachliche Aufklärung hilft Ängste abzubauen. Das war nach dem Weltkrieg 1945 so, vor und nach 1948/49, 1989/90 und wird auch heute im Jahr 2015 so sein.

Probleme sind dazu da, damit man sie gemeinsam mit allen Menschen humanistisch meistert und überwindet.

Info.-Empfehlung: Flüchtlinge und Vertriebene, Historisches Lexikon Bayerns:
www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_46038

Keine Angst vor der Gegenwart und Zukunft.

* Vgl. Kommentare, Tageszeitung, taz.de am 02.01.2015. - CSU über Flüchtlinge: Schneller abschieben.
www.taz.de/CSU-ueber-Fluechtlinge/!152148/


VON: REINHOLD SCHRAMM






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