Gegendemo zum Sagesa-Marsch in Dudweiler "Bunt statt Braun" Dudweiler

02.06.15
AntifaschismusAntifaschismus, Saarland, News 

 

Von ZBS Redaktion

Am Montagabend 01.05.2015 -18:30 Uhr hatte es auch in Dudweiler einen Sagesa-Abendspaziergang geben.


An der Gegendemo beteiligten sich nahezu 100 Personen auf Seite von “Bunt statt Braun”, darunter alle Parteien des Bezirksrats, Vertreter des Schalmeien- und Kulturvereins und der Dudweiler Kirchengemeinden.

Getroffen hatte man sich auf dem Wendehammer am Gasthaus Krokodil in der Saarbrücker Straße. Eine kleine Bühne war dort aufgebaut, wo Redner wie Philipp Herrlinger, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde Herrensohr/Jägersfreude eine kleine Rede hielt.

Die Sagesa trafen sich am Dudweiler Bahnhof. Die Polizei spricht von 23 Teilnehmern auf Sagesa-Seite, die dann durch die St. Avolder Straße, am Ärztehaus (Dudoplatz) vorbeigingen, um auf dem Markt eine Abschlusskundgebung abzuhalten.

Am Marktplatz wurde es kurzzeitig unübersichtlich, als sich einige Gegendemonstranten auf die Straße begaben und sich den Rechtsextremen entgegen stellten. Die Situation blieb, abgesehen von gegenseitigen Provokationen, auf allen Seiten friedlich. Nach ein paar Minuten ließen sich die Gegendemonstranten ohne weitere Zwischenfälle von der Polizei zurück in die “Bunt statt Braun” Kundgebung geleiten.

Während dessen nutzte P. M., Vorsitzender der NPD Saar, wie üblich die Gelegenheit in seinem Redebeitrag für seine Partei zu
werben. Parteiwerbung betrieb auch die direkte Konkurrenz der NPD im Saarland, die Alternative für Deutschland. Die versuchte bereits im Vorfeld bei “Bunt statt Braun Dudweiler” aktiv zu werden. Die Veranstalter lehnten dies aufgrund der ideologischen Nähe der Partei zu rechtsextremen Positionen entschieden ab. Das hinderte AfD-Miglieder nicht daran an der Gegenkundgebung teilzunehmen und dort Aufkleber ihrer Partei zu verteilen.

Anmerkung: Bezüglich des geplanten Spaziergangs der Gegendemonstranten “Bunt statt Braun”, erhielten diese jedoch eine Absage. „Es blieb lediglich bei einer Versammlung. Laut Polizeiangaben sahen diese die Gefahr zu groß, dass die beiden Gruppen aufeinandertreffen könnten“.Rund 40 uniformierte Beamte der Polizei hatten die nie angespannte Lage im Griff.







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