Broschüre gegen Rechtsextremisten stößt auf rege Nachfrage

01.02.08
AntifaschismusAntifaschismus, Rheinland-Pfalz, News 

 

Mainz (sk) - Eine Broschüre des Landes Rheinland-Pfalz zum Umgang mit Rechtsextremisten stößt nach Angaben von Innenminister Karl Peter Bruch über die Landesgrenzen hinweg auf rege Nachfrage. Die 2007 erstmals erschienene Publikation mit dem Titel "Kommunen gegen Rechtsextremismus" habe dabei ein durchweg positives Echo gefunden und sogar in anderen Bundesländern als Vorlage für entsprechende Veröffentlichungen gedient, sagte Bruch. Die rechtsextreme NPD war im November 2007 mit einer Klage gegen die Broschüre vor dem Verfassungsgerichtshof des Landes in Koblenz gescheitert.

 

Die Broschüre, von der bereits zwei Auflagen mit insgesamt 14 000 Exemplaren gedruckt wurden, enthält laut Ministerium eine Reihe von Hinweisen, mit denen «rechtsextremistischen Machenschaften» wirksam begegnet werden könne. Dabei geht es unter anderem um Versuche von Rechtsextremisten, Immobilien zu kaufen oder Jugendliche mit «Schulhof-CDs» zu werben. Die Publikation orientiert sich dabei an aktuellen Fallbeispielen. «Angesichts fortdauernder Aktivitäten der Rechtsextremisten ist für uns klar, dass wir in der konsequenten Bekämpfung des Rechtsextremismus nicht nachlassen werden», betonte Bruch.

(Die Broschüre «Kommunen gegen Rechtsextremismus» kann kostenlos beim rheinland-pfälzischen Innenministerium unter der Telefonnummer 06131 - 16 3772 bestellt oder unter der Internetadresse www.ism.rlp.de  heruntergeladen werden) Außerdem: www.gegen-recht.rlp.de







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