Düsseldorf: NPD-Propaganda auf dem Gertrudisplatz verhindert

11.10.08
AntifaschismusAntifaschismus, Düsseldorf, NRW, News 

 

Die NPD versuchte am Samstagvormittag, 11. Oktober 2008, auf dem Gertrudisplatz in Eller mit rund einem Dutzend angereister Leute rassistisches Propagandamaterial zu verteilen. Die DKP-Gruppe Eller-Lierenfeld-Vennhausen-Unterbach war mit einem Informationsstand präsent und verhinderte dies. Christiane Schnura (DKP), Bezirksvertreterin der Linken Liste im Eller Rathaus verurteilte das Auftreten der Neonazis scharf und bedankte sich bei der Bevölkerung für das demokratische und antifaschistische Auftreten.

Bekanntlich hat die NPD den Stadtbezirk Eller neben Garath zum Schwerpunkt für das bevorstehende Wahljahr 2009 erklärt. Am Samstag, den 11. Oktober 2008, versuchten etwa ein Dutzend angereiste Neonazis auf dem Gertrudisplatz in Eller Flugblätter zu verteilen. Dies konnte mit einem Informationsstand der DKP-Gruppe im Statteil unterbunden werden.

Die DKP klärte die Bürgerinnen und Bürger mit Lautsprecher-Durchsagen darüber auf, um was für eine Nazi-Truppe es sich bei den FlugblattverteilerInnen auf dem Gertrudisplatz handelt und dass diese faschistisches und rassistisches Propagandamaterial verteilen. Durch dieses engagierte Auftreten konnten die Nazis isoliert und ihrer Wirkung beraubt werden. Ihre Propaganda "Ausländerstopp NRW!" fand so gut wie keinen Absatz.

Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem antifaschistischen Auftreten der DKP solidarisierten, demonstrierten spontan unter der Losung: "Keine Toleranz für Nazis!" Nach 45 Minuten zogen die NPDlerInnen unverrichteter Dinge ab.

Christiane Schnura (DKP), Bezirksvertreterin für die Linke Liste im Eller Rathaus, erklärte: "Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit uns solidarisiert haben und den Nazis mit Zivilcourage entgegen getreten sind. Leider haben wir aber auch mit eigenen Augen zur Kenntnis nehmen müssen, dass es im Stadtteil Altnazis gibt, die sich öffentlich mit den NPD-Leuten verbrüdert haben. Antifaschistische Wachsamkeit ist auch weiterhin geboten. Die Nazis und Neonazis aller Schattierungen werden weiterhin versuchen, an Boden zu gewinnen. Auch in unserem Stadtbezirk Eller."







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