Protest gegen den Naziaufmarsch am 23.11.19 in Hannover

21.11.19
AntifaschismusAntifaschismus, Niedersachsen, News 

 

Von IL Hannover

Unter dem Motto "Schluss mit steuerfinanzierter Hetze – Feldmann in die Schranken weisen!" will die NPD Niedersachsen am Samstag, den 23.11.2019, in Hannover einen Aufmarsch veranstalten. Als Redner sind u. a. die einschlägig bekannten Neonazis Thorsten Heise (Mitglied im Bundesvorstand der NPD) und Sven Skoda (Vorsitzender der Partei "Die Rechte") angekündigt.

"Im April rief die NPD noch dazu auf, sich 'die Stadt zurückholen', übrig geblieben ist die Hetze gegen kritischen Journalismus." sagt Ingo Mertens von der Interventionistischen Linken (IL).

Immer wieder versucht die radikale Rechte, durch Drohungen, Einschüchterung und körperliche Gewalt, engagierte BürgerInnen, Journalist_innen und Politiker_innen zum Schweigen zu bringen.

"Insbesondere nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke muss die Öffentlichkeit offenen und versteckten Drohungen entschieden entgegentreten", so Mertens weiter.

Doch Drohungen und Gewalt finden sich nicht nur bei rechten Splitterparteien. Auch aus der AfD kommt es immer wieder zu Einschüchterungsversuchen und verbaler Gewalt gegen Antifaschist_innen und kritischen Journalismus. Auch hier ist Widerstand notwendig.

Verschiedene Gruppen und Organisationen rufen gemeinsam dazu auf, sich am 23.11.2019 um 12:30 Uhr zum Gegenprotest an der Haltestelle Altenbekener Damm zu versammeln.

Die IL ruft weiterhin dazu auf, sich an den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag am 30.11.2019 in Braunschweig zu beteiligen.

 

Interventionistische Linke Hannover







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