"...und wir hörten auf, Mensch zu sein."

10.11.08
AntifaschismusAntifaschismus, Rheinland-Pfalz, News 

 

Wider das Vergessen: Einblicke in ein menschenverachtendes Regime

Mainz (sg) - Vom 10. November bis 20. Dezember wird in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Osthofen die Ausstellung "Der Weg nach Auschwitz im Spiegel der Sammlung Wolfgang Haney" gezeigt. Veranstalter ist die Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz.

Die Exponate  versetzen den Besucher nach Polen in die Zeit der NS-Okkupation. Die Sammlung Haney bietet einen authentischen Einblick in das "Herz der Finsternis" eines menschenverachtenden Regimes. Insgesamt 7.000 Fundstücke - vom Plakat der Besatzer bis zur Erkennungsmarke der SS, vom Brief bis zum Geldschein aus dem Lager - hat der Sammler Wolfgang Haney seit 1989 in aller Welt zusammen getragen. Viele sind Unikate. Haney's Sammlung entlarvt Verbrechen mit Originaldokumenten: Briefen, Befehlen, Anordnungen Insgesamt 7.000 Fundstücke - vom Plakat der Besatzer bis zur Erkennungsmarke der SS, vom Brief bis zum Geldschein aus dem Lager - hat der Sammler Wolfgang Haney seit 1989 in aller Welt zusammen getragen. Viele sind Unikate. Haney's Sammlung entlarvt Verbrechen mit Originaldokumenten: Briefen, Befehlen, Anordnungen.

Mit Originaldokumenten erschließt deren Auswahl in der Ausstellung neue Aspekte, beispielsweise zur Biografie von Julian Zychowicz, der in Auschwitz ermordet wurde. Von ihm gibt es nicht nur die Todesanzeige, sondern zusätzlich ein Foto, einen Dienstausweis und Originaldokumente. Die Sammlung vereint Fundstücke zu allen Opfer des Naziregimes wie z.B. Partisanen, Juden, Sinti und Roma, Geiseln und politische Häftlinge

Die Ausstellung war unter anderem in Posen und Warschau zu sehen  Der Eintritt ist frei.

Das Konzentrationslager Osthofen wurde durch Anna Seghers Roman "Das siebte Kreuz" - in diesem als `Westhofen` -  in aller Welt bekannt.







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