Kameradschaftsförderung?


Bildmontage: HF

03.01.13
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von rote-antifa

Faschistin im Vorstand der KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh!

Seit fast 50 Jahren feiert die Karnevalsgesellschaft Rot-Grün Essen-Kupferdreh die jährliche Karnevalssaison. Laut Vereinssatzung hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht: "die Geselligkeit, Kameradschaft und Förderung des Humors" voranzutreiben.

Zwar haben wir grundsätzlich nichts gegen Karneval, wenn jedoch in einem Karnevalsverein Neonazis mit offenen Armen empfangen werden, oder schlimmer noch, diese auch noch leitende Funktionen inne haben vergeht uns das Lachen.

Konkret handelt es sich um Marina Simka, als Schatzmeisterin ist sie Teil des Vorstandes der KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh und gleichzeitig verbreitet sie mit ihrem Ehemann Sebastian Simka als Musikgruppe, unter dem Namen „Projekt Aaskereia“, rassistisches und faschistisches Gedankengut.

Mit Liedern wie "Bombenhagel", "Nationalist" und "Klagt nicht kämpft" zeigt Marina Simka mit Ihrem Mann ihren fanatischen Nationalismus und ihre Verbundenheit mit dem Gedankengut des Nationalsozialismus. In ihrem Lied „Ermordet im Kerker“ glorifizieren sie den ehemaligen Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess zum deutschen Kriegshelden und beschwören seine Ermordung.

„Die Titel und Texte der Lieder zeigen deutlich, sehr deutlich eine rassistische und chauvinistische Weltanschauung: Es geht um den zweiten Weltkrieg, es geht um die Wehrmacht, es geht um Deutsch- und Soldatentum - und nicht um fröhliche Karnevalsmusik. In den Liedern werden SS-Mitglieder als Helden verehrt und die deutsche Geschichte wird im nationalsozialistischem Sinne umgedichtet.“, sagt Mahir Yolcu , Pressesprecher der Roten Antifa.

Im Rahmen des sogenannten "Südwestdeutschen Kulturtages" der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und ihrer Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) stand Marina Simka am 18. April 2012 gemeinsam mit ihrem Ehemann Sebastian Simka auf der Bühne, um mit hochrangigen NPD-Politikern und Rassisten wie Dr. Olaf Rose, Udo Pastörs und dem Moderator Sebastian Räbiger die knapp 300 Zuschauer zu unterhalten.

Wir fordern deshalb den Vorstand de KG Rot-Grün Essen-Kupferdreh auf, sich sofort von Marina Simka zu distanzieren, ihr die Mitgliedschaft zu entziehen und sie und ihren Mann von den Veranstaltungen der Karnevalsgesellschaft auszuschließen!

„Gerade Karnevalsgesellschaften verstehen sich als Botschafter für Toleranz und Gleichberechtigung. Marina und Sebastian Simka stehen jedoch für das genaue Gegenteil, für Hass und Ausgrenzung. Für uns steht fest, Rassisten und Faschisten darf keine Bühne geboten werden, weder in Karnevalsgesellschaften noch in Sportvereinen oder Parlamenten.“

www.rote-antifa.org/antifa/172-pm-kameradschaftsf%C3%B6rderung-faschistin-im-vorstand-der-kg-rot-gr%C3%BCn-essen-kupferdreh.html

 


VON: ROTE-ANTIFA






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