LINKE. beantragt Öffentlichkeitsbeteiligung bei Erinnerungskultur

18.01.18
AntifaschismusAntifaschismus, Niedersachsen, News 

 

Von DIE LINKE. Lüneburg

DIE LINKE. Fraktion im Rat der Hansestadt Lüneburg beantragt in der kommenden Ratssitzung am 1. Februar die Einberufung eines Forums Lüneburger Erinnerungskultur. Demnach soll die Stadt in Kooperation mit Universität, Museum sowie Vereinen und Verbänden, die sich der Aufarbeitung des Nationalsozialismus widmen, ein öffentliches Beteiligungsforum zur Lüneburger Erinnerungskultur entwickeln.

„Es ist gut, dass nun eine öffentliche Debatte zur Erinnerungskultur in Lüneburg stattfindet“, so David Amri, Ratsmitglied der Lüneburger Linken, im Hinblick auf die Diskussion um den Gedenkstein der 110. Infanteriedivision am Springintgut. „Bei der Neugestaltung von Kriegs-Denkmälern sollten wir uns nicht an Beschlüsse klammern, die hinter verschlossenen Türen im Verwaltungsausschuss gefasst wurden. Eine Lüneburger Erinnerungskultur ist Sache von allen Lüneburgerinnen und Lüneburgern und darf nicht von der Kommunalpolitik allein vorgegeben werden. Wir brauchen vielmehr die an der Universität vorhandene wissenschaftliche Expertise sowie die Perspektive von Opferverbänden, die sich der lokalen Aufarbeitung der NS-Zeit widmen“.

 







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