Eine gefährliche Allianz


Bildmontage: HF

10.06.19
AntifaschismusAntifaschismus, NRW, Ruhrgebiet, TopNews 

 

Von Jimmy Bulanik

Dortmund – Am 25.05.2019 fand in Dortmund, Stadtteil Hörde eine Veranstaltung der internationalen Rechtsextremisten aus mehreren EU Mitgliedsstaaten ab. In etwa 180 Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten sind anwesend gewesen. Davon sind die meisten wegen Gewaltdelikten erheblich vorbestraft. Der Veranstalter war die deutsche Splitterpartei „Die Rechte“.

Zirka 1.400 Menschen mit und ohne augenscheinlicher migrantischer Famillienhistorie demonstrierten in Dortmund – Hörde gemeinsam für ihr demokratisches Wertegerüst. Davon sind die meisten jahrzehntelang Nachbarinnen und Nachbarn. Sie leben entlang der Demonstrationsroute.

Die internationale Rechtsextremisten geizten nicht damit ihren Hass zu inszenieren. So skandierten diese Sprüche welche ich nicht gewillt bin, zu zitieren. Weiter liefen diese Rechtsextremisten auf der Straße über eine große EU Fahne, teilweise spuckten sie darauf.

Es gab auf einem LKW eine Bühne mit internationalen, rechtsextremistischen Sprechern. Zwei Redebeiträge der extreme Rechte wurden durch Dritte stellvertretend vorgetragen. Gleichwohl ist es sinnig Wachsam zu sein. Es geht um die analoge und digitale Vernetzung. Dies ist erkennbar mehr als die Darstellung von Hass, wie das erneute Zerreißen einer EU Fahne am Mikrofon auf der Bühne. Darin besteht eine Grundlage eines grenzüberschreitenden Rechtsterrorismus innerhalb der EU.

Nach den Erfahrungswerten um den NSU, das international agierende Netzwerk „Blood & Honor“, dessen militanten Flügel „Combat 18“, sollte die internationale Öffentlichkeit in der EU und darüber hinaus den potentiellen Rechtsterroristen keine Freiräume lassen.

Für Westdeutschland ist dies speziell im nordrhein-westfälischen Dortmund perpeturierend der Fall. Eine Zentrale des Rechtsextremismus, Tatort des rechtsterroristischen NSU. 

Weil durch die Causa NSU den Sicherheitsorganen zu misstrauen ist, obliegt es der Zivilgesellschaft wie Gewerkschaften, demokratischen Parteien die Eigeninitiative zu ergreifen, inklusive die Bereitstellung von Logistik, Material, Bargeld usw.

Auf dem Medium YouTube sind die Reden der Rechtsextremisten vom 25.05.2019 aus nächster Nähe zu verfolgen.

Quelle: https://youtube.com/watch?v=BxNtZ5uNeJ8

 

Jimmy Bulanik







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