Fahrradkorso 30.3.19 Orte von Zwangsarbeit und Gentrifizierung

23.03.19
BewegungenBewegungen, Berlin, News 

 

Aktionswoche 27.3. bis 6.4.  #Mietenwahnsinn

Was hat Gedenken und Erinnern mit Stadtentwicklung in Berlin zu tun?

Samstag:  30. März 2019 um 14 Uhr  Fontanepromenade 15 in Berlin-Kreuzberg


Fahrradkorso in der Tempelhofer Vorstadt an Orte der Zwangsarbeit und Gentrifizierung im Rahmen der mietenpolitischen Aktionswoche ab 27.03. mit bundesweiten Abschlussdemonstrationen. Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn am 06.04.2019. - In Berlin: 12.00 Uhr, Alexanderplatz

Start Fahrradkorso: Ehemalige „Dienststelle für Juden beim Berliner Arbeitsamt“ in der Fontanepromenade 15 (nahe U-Bahnhof Südstern) - Dragonerareal (U-Bahnhof Mehringdamm) - Bockbrauerei Fidicinstrasse 3 (nahe Chamissoplatz) – Abschlußkundgebung mit Picknick: Tempelhofer Feld (Columbiadamm/Nebeneingang Beach-Volleyball-Feld/Cabuwazi)

Die Orte sind eng mit der faschistischen Zwangsarbeit in Berlin verknüpft. Die angefahrenen Areale verbindet, dass sie heute als Spekulationsobjekte privater Profitinteressen oder als städtische Gemeingüter der Nutzung durch breite Bevölkerungskreise dem geschichtlichen Gedenken entzogen werden sollen. Oft wird erst durch das Engagement engagierter Bürger*innen diese geschichtsträchtigen Gebäude einer öffentlichen Nutzung zugeführt.

Die auf dem Weg liegenden - von Gentrifizierung bedrohten Häuser - werden einbezogen.

Der Fahrradkorso endet auf dem Tempelhofer Feld: Unsere gentrifizierungs-geschichtliche Tour wollen wir bei einem Picknick gemütlich ausklingen lassen  (bei unbeständigem Wetter im Haus 104 dem ehemaliger Flachbau des Deutschen Wetterdienstes auf dem Feld, nahe Oderstrasse). - Bringt euch etwas zu Essen und Trinken mit!


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Träger des Korsos: Netzwerk Zwangsarbeit in der Tempelhofer Vorstadt/B-Kreuzberg 61

Das Netzwerk Zwangsarbeit ist ein Zusammenschluss von Initiativen die im Sozialraum der einstigen Tempelhofer Vorstadt, Kreuzberg 61 genannt, geschichts- und stadtentwicklungs-politisch zum Thema Zwangsarbeit im Faschismus arbeiten.
Die Initiativen geraten zunehmend aufgrund politischer Entscheidungen ......in einen asymmetrischen Diskurs. Die Folge ist, dass zeitliche und finanzielle Ressourcen fehlen ...…
Es ist kaum noch möglich gegenüber Behörden, Politik, Presse, Öffentlichkeit sowie in die Fachöffentlichkeit als Sprachrohr tätig zu werden.

(Text auf der homepage: www.Zwangsarbeit-Berlin.de ab 24.3.19
www.facebook.com/NetzwerkZwa/)







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