Critical Mass Düsseldorf will am Freitag wieder starten

10.06.21
BewegungenBewegungen, Düsseldorf, NRW, TopNews 

 

Von Günther A. Classen

Wegen der anhaltenden Pandemie haben sich auch die kritischen Fahrradenthusiast*innen in Düsseldorf mit ihrer monatlichen Fahrradtour lange Zeit zurückhalten müssen. Durch die inzwischen rapide sinkenden Inzidenzwerte bei Corona und wohl auch durch die sommerlichen Temperaturen inspiriert, wollen die Radfans ihre durch den Lockdown bedingt lange brach liegenden Aktivitäten schwungvoll wieder aufnehmen und sich am Freitagabend um 19 Uhr am Industriebrunnen auf dem Fürstenplatz treffen, um anschließend für rund zwei Stunden friedlich und entspannt in die Pedalen zu treten, um für eine Verkehrswende und für das Radfahren in der Großstadt zu demonstrieren. Musikalisch soll der "Ausflug" in die City ebenfalls, wie inzwischen fast üblich mit entsprechend fetziger Musik untermalt werden, so dass wohl von einem nahezu sommerlichen Ferienvergnügen ausgegangen werden kann.

 

Foto: Günther A. Classen

Gefahren wird, wie üblich, im geschlossenen, lockeren Verband, wobei erfahrungsgemäß jede/r bequem mithalten kann, ohne außer Puste zu kommen und entsprechend jederzeit auch ein Schwätzchen möglich ist.

Anmeldung überflüssig

Ihren anarchischen Anspruch wollen die Kritischen Radler*innen auf gar keinen Fall aufgeben. Daher wird die CM  Düsseldorf wie auch bundesweit grundsätzlich nicht als Demonstration angemeldet, sondern einfach nach § 27 der Straßenverkehrsordnung im "geschlossenen Verband", der ab 15 teilnehmenden Personen gesetzlich gegeben ist, geradelt, wobei die Pflicht der Radwegbenutzung  ebenso  entfällt wie die einer amtlichen Anmeldung bei den Behörden. Es darf sogar zu zweit nebeneinander eine ganze Fahrspur genutzt werden.

 

Damit hat sich die Düsseldorfer Polizei wohl inzwischen ebenfalls abgefunden, die für eine Zeitlang immer wieder auf eine Anmeldung drängen wollte.
Inzwischen hat sich dies gelegt und die CM wird von einer kleinen Truppe radfahrender Kolleg*innen und einem oder zwei kleinen Einsatzwagen ebenfalls recht entspannt begleitet und "beschützt" (O-Ton).

© TextUnion / Günther A. Classen

 

 









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