ROBIN WOOD-Floß erreicht Hamburg: Mit Rückenwind für eine echte Energiewende!

13.08.21
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Von Robin Wood

ROBIN WOOD ist heute nach dreiwöchiger Tour mit einem selbstgebauten Holzfloß in Hamburg eingetroffen. Unter dem Motto „Mit Rückenwind für eine echte Energiewende!“ war eine Crew der Umweltorganisation rund 400 Kilometer auf Spree, Havel und Elbe durch sechs Bundesländer unterwegs: für eine Energiewende, die diesen Namen auch verdient!

Der aktuelle UN-Klimabericht zeigt: Es ist Alarmstufe rot. Angesichts der dramatischen Klimakrise muss radikal umgesteuert werden! Die Zeit der fossilen Energieträger ist abgelaufen. Notwendig ist ein zügiger Umstieg auf eine vollständig erneuerbare Strom- und Wärmeversorgung – auch in Hamburg.

„Der Hamburger Senat muss seinen Klimaplan verschärfen und verbindliche Maßnahmen für deren Umsetzung benennen. Die Wende hin zu einer ökologischen und sozialen Wärmeversorgung ist dafür zentral! Das bedeutet, weder Kohle noch Gas oder Holzbiomasse zu verbrennen. Denn eine Energieversorgung, die auf dem Verfeuern von Ressourcen beruht, treibt uns noch tiefer in die Klimakrise“, sagt Jana Ballenthien, Waldreferentin und Mitglied der Floßcrew.

ROBIN WOOD setzt sich für eine Energiewende ein, bei der Bürger*innen ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen können, um diese klimafreundlich, demokratisch und unabhängig zu gestalten.

Zudem nutzt ROBIN WOOD die Floßtour, um Verbraucher*innen über Ökostrom zu informieren, da längst nicht überall, wo „öko“ oder „grün“ drauf steht, dieses Versprechen auch eingelöst wird. ROBIN WOOD hat die Ökostromangebote von 1.200 Anbietern unter die Lupe genommen und spricht eine Empfehlung für zwölf bundesweite Anbieter aus.

Mit Infoständen, Aktionen wie bei der Climate&Boat in Berlin, Vorträgen, Floß-Kino und Konzerten der Bands Muul Op, Tüdelband und Strom&Wasser in Hitzacker, Bleckede und Lauenburg hat die Floß-Crew Interessierte entlang der Strecke auf ihr Anliegen einer echten Energiewende aufmerksam gemacht.

Das Floß kann in Hamburg noch bis Sonntag, den 15. August, am Fähranleger Sandtorhöft besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit der ROBIN WOOD-Crew auszutauschen, wie die Energiewende beschleunigt werden kann. Kommende Woche wird die ROBINA WALD dann aus dem Wasser gekrant und eingelagert – bis zur nächsten Tour.

Das Floß ist drei mal zehn Meter groß und aus massiven Holzstämmen gebaut. An Bord gibt es alles, was zum Leben gebraucht wird: eine Bordküche, Platz für die Crew und ihr Gepäck, eine Solaranlage und ein Begleitfahrrad.







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