Robin Hood füllt leere Haushaltskassen mit Geld aus der Finanztransaktionssteuer

08.09.10
BewegungenBewegungen, Soziales, Berlin, TopNews 

 

von Robin Hood

Protestaktion der Kampagne "Steuer gegen Armut" auf dem Pariser Platz in Berlin

Gebrochene Versprechen die Entwicklungshilfe zu steigern, fehlendes Geld für Klimaschutz, gekürzte Sozialleistungen: Bei den Haushaltsberatungen nächste Woche wird klar, dass die Bundesregierung die entsprechenden Kassen nicht füllt. Unnötig, wie Robin Hood zeigt: Mehrere Robin Hoods bestücken eine überdimensionale leere Haushaltskasse, die mit den Worten „Entwicklung, Klimaschutz, Soziales“ beschriftet ist, mit vollen Geldsäcken. In den Geldsäcken befinden sich die Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer.

Mit der Aktion unterstreichen Oxfam, Attac, Jusos und Grüne Jugend im Rahmen der Kampagne „Steuer gegen Armut“ ihre Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer – auch Robin-Hood-Steuer genannt. Schon eine geringe Steuer von 0,05 Prozent auf den Handel mit Finanzvermögen würde jährlich mehrere Hundert Milliarden Euro einbringen, um Armut zu bekämpfen und den weltweiten Klimaschutz zu finanzieren. Allein in Deutschland liegt das Einnahmepotenzial zwischen zehn und 20 Milliarden Euro jährlich.

Die Protestaktion findet statt am
Mittwoch, den 15. September, um 10:30 Uhr auf dem Pariser Platz in Berlin.

Für Interviews stehen Vertreterinnen und Vertreter der Kampagne "Steuer gegen Armut" und der vor Ort beteiligten Organisationen zur Verfügung.

Die Kampagne "Steuer gegen Armut" wird von 61 Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen sowie Parteien getragen.

Weitere Informationen:
www.steuer-gegen-armut.org




VON: ROBIN HOOD






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