Mahnwache für die Opfer der Überschwemmungen

22.07.21
BewegungenBewegungen, Niedersachsen, News 

 

Von FFF Göttingen

Am Freitag, den 23. Juli gedenken wir den Opfern der Klimakatastrophe der vergangenen Woche.

Schwere Unwetter sorgten für Hochwasser und Überschwemmungen in vielen Städten und Ortschaften. Hunderte Menschen starben, Tausende haben ihre Heimat und Existenz verloren. Die FridaysForFuture Ortsgruppe Göttingen errichtet morgen ab 9 Uhr am Gänseliesel einen Ort des Gedenkens. Alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und zu verweilen, Blumen und Kerzen aufzustellen, Schilder mit ihren Gedanken und Sorgen zu schreiben. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, auf Plakaten Worte an die Politik zu richten. Um 15.00 Uhr wird eine Schweigeminute stattfinden. Zum ersten Mal trifft ein Unwetter Deutschland in diesem verheerenden Maße und mit einer so hohen Anzahl an Toten. Während die Klimakrise beispielsweise in den USA zu extremer Hitze und dadurch entfachten Bränden führt, sorgen sich langsamer bewegende Hoch- und Tiefdruckgebiete in Europa für Starkregen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet auch weiterhin mit einer deutlichen Zunahme an Tagen mit Starkniederschlag. Deutschland zählt zu den zehn Ländern mit den größten Treibhausgasemissionen und verfügt durchaus über die nötigen Mittel und das Know-How Verantwortung zu übernehmen.

Inga Lamprecht von FridaysForFuture Göttingen betont: "Katastrophen wie die in Nord-Rhein-Westfalen hätten verhindert werden können, wenn Politiker*innen frühzeitig auf die Wissenschaft gehört hätten. Nun leben wir in einer Welt, die sich bereits um 1,2 Grad erwärmt hat und es wird klar: Die Klimakrise ist hier. Das mindeste, das nun getan werden muss, ist es Maßnahmen zu ergreifen, die Menschen künftig vor den Folgen der Klimakrise schützen."

Leonard Krayer, ebenfalls von FridaysForFuture Göttingen, ergänzt: "Es gibt kein drumherum Reden mehr. Wir erwarten von Politiker*innen, dass sie die Klimakrise endlich als solche wahrnehmen und alles in ihrer Macht stehende tun, um die Bevölkerung und künftige Generationen zu schützen."







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