„G20: Das war der Gipfel!“ - Aktivist*innen laden ein


Foto: Uwe Bitzel

13.09.17
BewegungenBewegungen, Hamburg 

 

Von IL

„G20: Das war der Gipfel!“  -  Aktivist*innen laden ein Augenzeugen, Anwohner*innen sowie Vertreter*innen der Protestbündnisse kommen zu Wort

Der G20-Gipfel ist vorbei, doch er beschäftigt nicht nur die Hamburger Politik, sondern auch Anwohner*innen und Aktivist*innen, Medienschaffende, Bürgerrechtlicher*innen und diejenigen, die für eine andere Politik und Gesellschaft eintreten - bundesweit. Gesprächsbedarf besteht dabei sicher nicht nur über die “Ergebnisse“ des Gipfels selber, sondern auch über das, was sich in Hamburg in den Tagen des Gipfels, in den Wochen davor und besonders auch medial und politisch danach abspielte.

Ein Zusammenschluss von Vertreter*innen und Aktiven aus der G20 Plattform, G20 Protestbündnissen und Hamburger Initiativen lädt  für kommenden Freitag zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Aus der Perspektive von Augenzeug*innen und Anwohner*innen soll zur kritischen Aufarbeitung der G20-Ereignisse beigetragen werden.

Freitag, 15.9.2017, 16:00 Uhr  – 22:00 Uhr Musiksaal im DGB-Haus, Besenbinderhof 57a, 20097 Hamburg

 

Entlang von drei Themenblöcken -  Camps und Unterkunft; Polizeigewalt und Ausnahmezustand; Solidarität und Spaltung – soll gefragt werden, was in der Protestwoche geschah. Augenzeug*innen werden von den Angriffen auf die Protestcamps sowie von dem massiven Einsatz von Polizeigewalt auf unterschiedliche Demonstrationen und Protestzüge berichten.

Teilnehmer*innen aus Italien schildern die willkürlichen Verhaftungen von internationalen Demonstrant*innen, Augenzeug*innen aus Buskonvois berichten von  Schikanen bei der An-/Abreise. Zu Wort kommen aber auch Mitglieder von  Kirchengemeinden, der Hamburger Öffentlichkeit und aus Protestbündnissen, um über die erfahrene Solidarität sowie über eine der größten Demonstrationen in Hamburg zu berichten.

Die Veranstaltung versteht sich als Auftakt für die notwendige Aufarbeitung gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit der Politik des Hamburger Senats. Warum wurden angemeldete  und rechtlich bestätigte Versammlungen und Demonstrationen verhindert?

Warum wurde auf eskalierende und repressive Einsatzkonzepte gesetzt und somit Schwerverletzte billigend in Kauf genommen?

Am Ende stellen sich unterschiedliche Initiativen vor, die sich an verschiedene Formate der Aufarbeitung machen.

 

Zum Programm: http://www.g20-protest.de/programm/

 







<< Zurck
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz