Starkes Zeichen vor den Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen: 40.000 Menschen bei #unteilbar-Demo


Foto: unteilbar.org

24.08.19
BewegungenBewegungen, Sachsen, TopNews 

 

Von Unteilbar

Das war der Höhepunkt des Sommers der Solidarität: In Dresden sind heute über den Tag verteilt 40.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für eine offene, freie und solidarische Gesellschaft zu demonstrieren. Zu der bundesweiten #unteilbar-Demonstration hatten mehr als 400 Organisationen und Einzelpersonen - etwa die Hälfte davon aus Sachsen - aufgerufen.

"Es waren deutlich mehr Menschen bei der Demonstration, als wir gedacht hatten - aus Dresden und ganz Sachsen sowie aus vielen Teilen Deutschlands, Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund", sagte Felix Müller aus dem Sprecher*innen-Team des #unteilbar-Bündnisses.

"Es war ein großartiger Tag - wir nehmen das mit in den Alltag. Die Zukunft kann nur eine Solidarische sein. Eine Politik, die immer mehr auf Abschottung setzt und Rassismus weiter hofiert, kann keine Lösung sein. Gerade nach einem Tag wie heute stehen wir noch mehr zusammen, denn wir wissen, was bei den Landtagswahlen auf dem Spiel steht", sagte Susann Riske, von der LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. und ebenfalls Sprecherin von #unteilbar. "Wir sind platt und zwar in jeder Hinsicht. Glücklich und auch ein bisschen müde. Wir danken allen, die hier waren und auch allen Engagierten, die in den vergangenen Wochen und Monaten die Demonstration und das Bühnenprogramm organisiert haben."

Zitate von der Abschlusskundgebung:

„Jeder Mensch ist gleich viel wert, wir alle haben dieselbe Würde! Der beste Kampf gegen Rechts ist der Kampf für soziale Gerechtigkeit.“ – Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands

„Wir müssen nicht gleichartig sein, um gleichwertig zu sein! Wir müssen nicht gleich aussehen oder gleich lieben. Die Vielfalt ist keine Bedrohung, und keine Gefahr einer stabilen Gesellschaft – Vielfalt ist menschliche Wirklichkeit und Realität.“ – Carolin Emcke, Autorin und Publizistin

„Es sind internationale feministische Errungenschaften Hass nicht anzunehmen und sich stattdessen mit denen zu solidarisieren, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Lasst uns von der politischen Kraft von Frauen lernen!“ – Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin

Die Abschlusskundgebung wird gegen 22:00 Uhr enden. Dort sprechen und sprachen u.a.: Carolin Emcke (Philosophin und Publizistin), Fridays for Future Leipzig, Seda Basay-Yildiz (Rechtsanwältin), Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband), Rola Saleh (We‘ll Come United), Johann Casimir Eule (Chefdramaturg und stellvertretender Intendant Semperoper), Aktivist*innen der Konzert- und Marktplatztour #WannWennNichtJetzt und Andrea Kocsis (stellvertretende Bundesvorsitzende ver.di).

Für das musikalische Programm sorgen Silbermond, Enno Bunger, Max Herre, Banda Internationale, Sebastian Krumbiegel und viele mehr







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