Südafrikanische Umweltschützerin bei Protest-Mahnwache vor Urenco


Foto: BBU

17.09.19
BewegungenBewegungen, Umwelt, NRW, TopNews 

 

Von BBU

Am Samstag (14.9.19) wurde vor dem Haupttor der Urananreicherungsanlage in Gronau mit der südafrikanischen Umweltschützerin Makoma Lekalakala eine Anti-Atomkraft-Mahnwache durchgeführt. Damit bekräftigten Mitglieder des Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und des Arbeitskreises Umwelt (AKU) Gronau gemeinsam mit Frau Lekalakala ihre Forderung, dass der Urenco-Konzern, der auch die Gronauer Urananreicherungsanlage betreibt, seine Geschäftsbeziehungen zu Südafrika sofort beenden soll.

Makoma Lekalakala wurde in Soweto geboren und engagiert sich bei der südafrikanischen Umweltorganisation Earthlife. Bei ihrer Informationstour in der Bundesrepublik warnt Frau Lekalakala mit Nachdruck vor den Gefahren des Uranabbaus und vor einem Ausbau der Atomenergie in Afrika.

Urenco auch in Österreich ein Thema

Die Anti-Atomkraft-Initiativen in und um Gronau werden sich weiterhin kritisch mit den internationalen Geschäftsbeziehungen des Urenco-Konzerns befassen. Sie werden zudem weiterhin grenzüberschreitende Aktivitäten gegen Uranabbau und Urananreicherung unterstützen oder auch eigenständig initiieren. In diesem Zusammenhang weist der AKU Gronau auch darauf hin, dass am Freitag (20.9.19) der Urenco-Konzern bei einer Tagung in Wien thematisiert wird. Bei der Konferenz "Kernenergienutzung in Zeiten des Klimawandels“ berichtet Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen über die Urananreicherung in der Bundesrepublik Deutschland, in Westeuropa und in den USA.

Die Veranstaltungen in der Reihe der Wiener Nuklearsymposien werden gemeinsam von der Wiener Umweltanwaltschaft mit dem Institut für

Sicherheits- und Risikoforschung der Universität für Bodenkultur in Wien ausgerichtet. Die Wiener Umweltanwaltschaft als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien lehnt die Nutzung der Atomenergie aus einer Reihe von Gründen ab und sieht ausschließlich in minimiertem Energieverbrauch und erneuerbaren Energiequellen eine langfristige Möglichkeit zur sicheren Energieversorgung. Mehr dazu unter http://www.nuklearsymposium.at

 

Weitere Informationen:

www.sofa-ms.de <http://www.sofa-ms.de>, https://bbu-online.de, http://www.wise-uranium.org, https://uranium-network.org, https://www.dont-nuke-the-climate.org







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