27. Friedenspolitischer Ratschlag am 6.12.2020

27.11.20
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Von Bundesausschuss Friedensratschlag

Der Friedenspolitische Ratschlag findet zum 27. Mal am ersten Dezemberwochenende, am Sonntag, den 6. Dezember 2020 ab 11 Uhr statt.

Aufgrund der Corona - Situation wird die gesellschaftspolitische Tagung digital durchgeführt. Der Programmablauf, die Anmeldung und die Einwahldaten sind auf der Homepage  https://www.friedensratschlag-digital.de/ zu finden. Die Vorträge können am 6. Dezember nach erfolgter Anmeldung über YouTube verfolgt werden. Zudem werden u.a. Arbeitsgruppen und eine Podiumsdiskussion mit der Möglichkeit zur Beteiligung über Zoom ermöglicht. Kulturell begleitet wird das Programm von Liedermacher Konstantin Wecker. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In diesem Jahr ist der Ratschlag besonders wichtig. Kurz nach den Wahlen in den USA und im Vorfeld der Bundestagswahl stehen wichtige Entscheidungen an, die unser Leben, ja das Überleben bestimmen. Der NEW START-Vertrag ist das letzte noch gültige Abkommen zwischen den USA und Russland zur Begrenzung von Atomwaffen. Am 5. Februar 2021 droht dieser Vertrag auszulaufen, was ein neues atomares Wettrüsten zur Folge hätte. Die Aufrüstung schreitet voran und erhöht weltweit die Spannungen. Der Bundestags-Haushaltsausschuss hat gerade beschlossen, den Kauf von 38 Eurofighter-Kampfflugzeugen zu genehmigen. Zudem wollen CDU/CSU und FDP auf Jahrzehnte hinaus die deutsche Luftwaffe mit 30 Atombombern sowie 15 sie begleitende Kampfjets aus den USA erneuern, um damit US-Atombomben präzise gegen unterirdisch verbunkerte Ziele in Russland lenken zu können. Weitere Schwerpunkte des Friedenspolitischen Ratschlags werden die Bewaffnung von Drohnen, Rüstungsexporte, Abrüstung, Klimawandel und die Erörterung von Perspektiven sein.

Der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke spricht diesbezüglich über die Verantwortung der Gewerkschaften für Frieden und Abrüstung, Anne Rieger vom Bundesausschuss Friedensratschlag referiert über Rüstungskonversion und nachhaltige Industrieproduktion,  Bernhard Trautvetter (Essener Friedensforum) und Josefina Pöpperl (Fridays for Future) stellen zur Diskussion, ob ohne Frieden das Klima kippt.

Veranstalter sind der Bundesausschuss Friedensratschlag, das Kasseler Friedensforum, die Fachgebiete Didaktik der politischen Bildung sowie Politik und Globalisierung an der Universität Kassel, mit Unterstützung des Offenen Kanals Kassel.

 







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