Horror-Labor LPT führt bald wieder Tierversuche durch

27.08.20
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Statement von PETA: „Parteien müssen jetzt zu ihren Wahlaussagen stehen!“

Nachdem im Oktober 2019 schockierende Aufnahmen aus dem „Laboratory of Pharmacology and Toxicology“ (LPT) in Mienenbüttel veröffentlicht worden waren, untersagten die Behörden der Einrichtung und auch dem LPT-Labor am Hauptsitz in Hamburg-Neugraben im Februar 2020 die Tierhaltung. Nun darf das Labor den Betrieb Ende August jedoch unter Auflagen wieder aufnehmen. Anne Meinert, Fachreferentin im Bereich Tierversuche bei PETA, kommentiert:

„Schon zu Jahresbeginn befragte PETA anlässlich der Bürgerschaftswahlen in Hamburg die wichtigsten Parteien zu ihrer Einstellung bei Tierschutzthemen. Die SPD, CDU, die Grünen und die Linke bestätigten, dass sie sich konkret dafür einsetzen würden, dass das LPT unverzüglich und dauerhaft keine Tierversuche mehr durchführen darf. Aber die aktuellen Entwicklungen sind besorgniserregend: Wie kann es sein, dass das Labor nun trotz der gravierenden Missstände wieder Tiere für Experimente missbrauchen darf? Wir appellieren an die rot-grüne Regierung in Hamburg, jetzt zu den Wahlaussagen zu stehen und sich dafür einzusetzen, dass die Tierversuche im LPT umgehend und dauerhaft beendet werden. Die Aufnahmen von SOKO Tierschutz waren erschütternd: Hunde in blutverschmierten Käfigen, der gewaltsame Umgang mit Affen und verhaltensgestörte Tiere – ein solcher Missbrauch darf sich keinesfalls wiederholen! Der Tierversuchsskandal und die derzeitige Entwicklung zeigen einmal mehr, dass wir für Deutschland dringend einen verbindlichen Ausstiegsplan aus Tierversuchen brauchen. Eine entsprechende Strategie hierfür hat PETA mit dem „Research Modernisation Deal“ bereits entwickelt und der Bundesregierung vorgelegt.“







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