Fridays for Future Göttingen: Globaler Streik am 25.09.2020

18.09.20
BewegungenBewegungen, Umwelt, Niedersachsen, News 

 

Von FFF Göttingen

Am Freitag, den 25.09.2020, ruft Fridays for Future Göttingen unter dem Motto "Kein Grad weiter" zum ersten globalen Klimastreik seit Beginn der CoVid-19-Krise auf. Die Demonstration wird mit einer Auftaktkundgebung um 12 Uhr am Hiroshimaplatz beginnen und dann zum Albaniplatz führen. 

Aufgrund der aktuellen Situation ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten eines 1,5m-Abstands verpflichtend. 

 Dazu erklärt Carla Hille aus dem Orga-Team: "Wir stehen an einem Scheideweg: Rasen wir weiter auf den Abgrund zu oder ziehen wir die Notbremse? 2019 haben wir die Klimakrise auf die politische Agenda gesetzt - 2020 müssen auch trotz Corona endlich die notwendigen Maßnahmen folgen! Die momentane Untätigkeit der Politik gefährdet das Klima und somit auch unser aller Zukunft. Deswegen müssen wir diesen Freitag weltweit auf die Straßen gehen, um die Notwendigkeit zu untermauern!" 

Letztes Jahr waren mit den großen Buschbränden in Australien, die viel früher begannen als üblich und  deutlich länger andauerten, klare Auswirkungen der Klimakrise zu sehen. Auch dieses Jahr gab es bereits mehrere Naturkatastrophen - und der australische Sommer steht erst bevor.

Daher ergänzt Aisha Karra: "Wir sehen auf der ganzen Welt die direkten Folgen der Klimakrise: In den USA steht nach monatelangen Dürren die gesamte Westküste in Flammen, während der Präsident der Vereinigten Staaten die Existenz der Klimakrise noch immer verleugnet. Gleichzeitig sind viele tausend Menschen aus dem globalen Süden gezwungen, vor direkten oder indirekten Folgen der Klimaerwärmung zu fliehen. In Europa werden diese Menschen in überfüllten Lagern, unter absolut unhumanitären Zuständen untergebracht. Es darf kein zweites Moria geben und es darf nicht sein, dass Europa seine Grenzen verschließt. Daher fordern wir auch: "Leave no one behind! Wir müssen die Lager evakuieren und die Menschen aufnehmen!"

Neben den aktuellen Geschehnissen steckt die Gesellschaft in mehreren Krisen gleichzeitig: Der CoVid-19-Krise und der Klimakrise. Während die Politik konsequente Maßnahmen gegen die CoVid-19-Krise getroffen hat, scheint die Klimakrise unsichtbar geworden zu sein. 

"Es kann nicht sein, dass wir während wir in einer Krise - der Corona-Krise- stecken, eine mindestens genauso bedrohliche Krise komplett vernachlässigen. Wir müssen jeder Krise mit der gleichen Dringlichkeit und den gleichen konsequenten Maßnahmen begegnen. Daher fordern wir am Freitag: "Kein Grad weiter"! Die Politik muss endlich handeln, sodass die Klimakrise die Welt nicht in noch größeres Chaos stürzt", fügt Paul Mattick hinzu. 

Für die Teilnahme an der Demonstration ist das Tragen einer Mund- und Nasen-Bedeckung und die Einhaltung des Sicherheitsabstandes für alle Teilnehmer*innen verpflichtend.

 







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