Landesweite Demonstration in Duisburg gegen das NATO-Militärmanöver Defender 2020


Bildmontage: HF

05.03.20
BewegungenBewegungen, NRW, Ruhrgebiet, TopNews 

 

Von Bündnis "Stoppt Defender"

Die Friedensbewegung in NRW demonstriert am 21. März in Duisburg gegen die durch NRW angekündigten Militärtransporte im Rahmen des NATO-Großmanövers „Defender2020“. Ein Großteil der eingeflogenen 20.000 US-Soldaten und diversem Kriegsgerät wird durch NRW transportiert. Dabei spielt der Duisburger Hafen eine wichtige Rolle, in dem Militärmaterial von Binnenschiffen auf die Bahn oder Straße umgeladen wird.

"Wir erleben gerade eine neue brisante Situation im Syrien-Konflikt, wo das NATO-Mitglied Türkei und die von Russland unterstützte syrische Regierung in Kämpfe verwickelt sind. Gleichzeitig führt die NATO an der russischen Grenze ein Großmanöver durch. So etwas kann schnell eskalieren. Wir brauchen Verständigung und keine Kriegsspiele." kritisiert Joachim Schramm vom Bündnis „Stopp Defender 2020 NRW“, das zu der Demonstration aufruft. "Häfen sind Orte des Handels und der Begegnung. Sie verbinden Menschen aus verschiedenen Ländern. Wir wollen nicht, dass der Duisburger Hafen für so etwas destruktives wie ein Militärmanöver missbraucht wird." In dem Bündnis arbeiten Friedensgruppen wie die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) NRW, Parteien wie die LINKE NRW und Friedensinitiativen aus verschiedenen Orten mit.

Weiter Informationen findet man unter www.stoppt-defender-2020.de/nrw







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