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Foto: CBG

30.11.18
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CBG ruft zur Teilnahme an den Klima-Demonstrationen auf

Von CBG

Die Demonstrationen finden in Berlin und Köln statt
unter dem Motto„Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!“

In Köln treffen sich CBG-AktivistInnen
um 11.45 Uhr an der Kreuzung
„Deutzer Freiheit/Siegburgerstr.“

Der BAYER-Konzern zählt zu den größten Klima-Sündern der Republik. Rund 3,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid stieß er im vergangenen Jahr aus. Strom muss für den Leverkusener Multi vor allem kostengünstig sein, der Rest interessiert ihn nicht. Die Energie-Wende droht dieser Geschäftspolitik ein Ende zu bereiten, entsprechend harsch fiel die Kritik der Aktien-Gesellschaft aus: „Der größte Einschnitt in die Wertschöpfung der deutschen Industrie, den es je gegeben hat.“

Und den Worten folgten Taten. Der Global Player unternahm in der Vergangenheit alles, um selbst die kleinsten Maßnahmen der Politik wie den Emissionshandel, das Erneuerbare-Energie-Gesetz oder den Klimaschutz-Plan aufzuweichen, ins Leere laufen zu lassen oder gar rückgängig zu machen. Stets mit Erfolg. So auch Ende September, als der der Agro-Riesen in Tateinheit mit anderen Firmen über die Lobby-Organisation „Business Europe“ den Plan der Europäischen Union vereitelte, der strengere Vorgaben zur CO2-Reduktion vorsah.

Darum gehört die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN (CBG) zu den Unterstützern der „Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!“-Demonstrationen in Berlin und Köln und ruft zur Teilnahme auf. „Das Klima ist Lebensgrundlage für uns alle. BAYER & Co sind diejenigen, die das Klima ruinieren. Für ihre Profite. Sie steuern die Politik in den Klima-GAU. Sie lassen durch die Polizei den Hambacher Forst räumen. Die Konzerne müssen dringend unter gesellschaftliche Kontrolle gestellt werden! Das Klima muss gerettet werden!“, fordert Axel Köhler-Schnura vom Vorstand der CBG.

Der Diplom-Kaufmann kritisiert besonders die Haltung der schwarz-gelben Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, die sich freimütig dazu bekennt, in Sachen „Klima“ Lobbypolitik für RWE, BAYER & Co. zu betreiben. So heißt es im Koalitionsvertrag: „Wir werden die Energie- und Klimapolitik danach ausrichten, Nordrhein-Westfalen als Energieland Nummer eins zu stärken, um führendes Industrieland, auch für energie-intensive Industrien, zu bleiben und Wertschöpfungsketten zu erhalten.“

„Die Dürre dieses Sommers, die ausgetrockneten Flüsse, die Überschwemmungen in Südost-Asien, die Waldbrände in den USA – all das sind Menetekel, die dazu mahnen, auf die Straße zu gehen und ernsthafte Schritte zu fordern, um dem drohenden Klima-GAU Einhalt zu gebieten. “, so Köhler Schnura abschließend.

Die Demonstrationen finden in Berlin und Köln statt
unter dem Motto„Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!“

In Köln treffen sich die CBG-AktivistInnen schon um
11.45 Uhr an der Kreuzung „Deutzer Freiheit/Siegburgerstr.“







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