Ein Druck auf den Knopf des Radios in der Frühe

29.11.15
DebatteDebatte, TopNews 

 

Von Klaus Horn

und das Märchen der Gebrüder Grimm „Von einem der auszog das Fürchten zu lernen“ hält Einzug. Und wo findet man die TV-Station, die in den Abendstunden ohne Bild und Ton zudem vergessen hat, über Klima, Flucht, Terror und Krieg zu berichten ?

Auch scharf-links kann um das Fürchten keinen Bogen machen und erst heute wieder sehen sich einige ihrer Leser veranlasst, über das ´Scheißthema Klima´ , die Kohleverstromung, den bevorstehenden Tornado-Ausflug der Bundeswehr  oder wer die wahre Gefahr ist zu schreiben…

Wenn man ein „abgebrühter“ Hörer, Gucker oder Leser ist, dann kann man entgegnen: Terror ? Kain war doch auch schon ein Terrorist, der seinen Bruder Abel aus Neid erschlug: das Klima hatte mit der Eiszeit zu tun, deren Endmoränen bei uns fast überall herumliegen; der Krieg ? Mit ihm haben wir, die deutschen Germanen, die Römer im Teutoburger Wald vertrieben und Flucht ? Mit ihr räumten wir vor 70 Jahren ganz Ostpreußen vor dem Russen.

Also, was soll es. So unrecht hat die Kanzlerin eigentlich nicht, wenn sie ganz ohne zu fragen ab 14.März 2011 damit begann, in Kraftwerken das Atom zu verbannen, in diesem Jahr nächtens am 5.September die Grenzen nur mit ihrem Willkommensgruß „Wir schaffen das“ öffnete und in Paris vor einer Woche mit Houlande ein gemeinsames deutsch-französisches Kriegsspiel begann.

Nur daran sollte man die „Abgebrühten“ erinnern, dass vor und nach Kain und Abel, dem Teutoburger Wald oder Ostpreußen immer etwas vorausging und darum auch etwas folgen musste.

Und die Gebrüder hatten es auch vorgezogen, ganz zum Schluß das Kammermädchen erscheinen zu lassen, welches sprach „das Gruseln soll er schon lernen“ , ging zum Bach, holte einen ganzen Eimer Gründlinge und schüttete sie, die zappelnden, nachts über den jungen König. Der wusste dann, was Gruseln ist.

Könige oder so was Ähnliches haben wir. Aber wo findet man heute den Bach, darin die Gründlinge und vor allem so ein tapferes Kammermädchen, das sich traut…

Nur dem Märchen geschuldet.

Klaus Horn







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