Corona im Hort

21.02.21
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Von Charlotte Ullmann

Ich arbeite in einer Schülereinrichtung.

Was da abgeht, grenzt bereits an Kindeswohlgefährdung, rigoros verordnet von oben, sprich der Regierung!

Abstandhalten ist noch das Wenigste: Nein, die Kinder müssen zudem Masken tragen, auch wenn sie herumtollen. Dabei schreien sie sich die Lunge aus dem Hals, zusätzlich, weil die Masken ihre Worte verschlucken. 

Keine Rede von den kohlendioxidgeschwängerten Aerosolen, die sie hinter ihrer Maske wieder einatmen, und die ihre gesundheitliche Befindlichkeit nicht gerade verbessern. 

Beim Essen müssen sie alleine an einem Tisch sitzen. 

Dies ist eine der neueren Verordnungen von oben, die sich von Woche zu Woche verändern, den Rettungsversuchen Ertrinkender gleich!

Nur, die Kinder können schon gar nicht damit umgehen, wenn laufend eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Letzte Woche musste ich, ob ich wollte oder nicht, diese Verordnung, nur ein Kind am Tisch, durchsetzen.

Ein 6-jähriges Mädchen, eines der weniger schüchternen Kinder, war derart erbost, weil sie mit ihrer Freundin zusammen an einem Tisch sitzen wollte, dass sie ihren gefüllten Teller genommen und ihn, am strengen Blick der Essen ausgebenden Köchin vorbei, zum Abfallbehälter getragen hatte. Weg mit dem Essen, weil ihr offensichtlich ihre Freundin wichtiger war.

Ja, das konnte ich mehr als gut verstehen und ließ sie, ohne ein Wort dagegen gesagt zu haben, gewähren!

Nur, wenn Maßnahmen gegen Corona  so weit gehen, dass ein Kind nicht mehr essen mag, sollte man sich fragen, ob die Maßnahmen nicht zu weit gehen. 

Charlotte Ullmann am 21.2.2021









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