Bemerkungen zu: ‘Chicho, mein kubanischer Nachbar - von Gerd Elvers’

06.01.15
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von Reinhold Schramm

Jede externe Entwicklung, wie möglicherweise auch in Kuba, die eine wirtschafts- und gesell- schaftspolitische Ausstrahlung auf die Verein- igten Staaten haben könnte, – von den US- Diensten erkannt –, wird im Ansatz liquidiert.

Gegebenenfalls ohne unmittelbare Gewaltan- wendung, aber durch mittelbare Gewalt, durch die zunehmende Einflussnahme auf staatliche Institutionen (Personen) und auf die Übernahme des Finanzsektors.

Ohne geneigte staatliche Institutionen und Finanzsektor, können auch Alternativent- wicklungen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung Kubas nicht auf Dauer existieren.

Die nordamerikanische Wirtschaftsadministration und deren staatsmonopolistische (zu- gleich gesellschaftspolitische) Administration, sie wird nichts unversucht lassen, um mit ökonomisch-finanziellen, technisch-wissenschaftlichen und politischen Mitteln, gegeb- enenfalls ohne unmittelbare Gewaltanwendung, ausstrahlende Alternativentwicklungen in Kuba zu ersticken.

Auch die nordamerikanische Administration - über ihre historischen Strategiefehler hinaus - ist immer noch lernfähig. Gegebenenfalls mit einer Modifikation ihrer bisherigen Methoden, einer systemimmanenten und zugleich imperialistischen Phil- anthropie [damit sind sie bisher auch in China erfolgreich], unter Wahrung der kapi- talistischen Gesellschaftsformation, – nordamerikanisch-internationaler Prägung [realer Bourgeoissozialismus, weltweit].

Trotz alledem, keine Resignation.


VON: REINHOLD SCHRAMM


Chicho, mein kubanischer Nachbar - 04-01-15 20:55




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