Was Gerd Elvers...

06.01.15
DebatteDebatte, Soziales, Internationales, TopNews 

 

von Klaus Horn

...über seinen kubanischen Nachbarn Chicho und zugleich Verwandten erzählt, ist nicht nur sehr interessant, vor allem aber mehr als nur informativ. Die Warnungen über das tatsäch- liche US-amerikanische Vorhaben mit der diplo- matischen Annäherung werden dabei nicht übersehen.

Auch westlich der Elbe war ja die DDR lange Jahre nur die 'Zoffjetzone', da gab es einen „Grauen Plan“ für den Umgang mit den VEG, LPG…wenn diese den Brüdern und Schwestern in die Hände fallen sollten…

Was ja auch tatsächlich ab Herbst 89 mit einem so nicht erwartetem viel, viel höheren Tempo an östlichem Eigenanteil und östlicher Initiative geschah bis hin zum Tag der Wiedervereinnahmung, dem wir uns in Bälde zum 25-sten Male nähern.

Vielleicht sollte Gerd Elvers der DIE LINKE. das über und mit Chicho übermitteln, denn sie sucht nach ihrem 2011 in Erfurt angenommenen Programm immer noch oder weiter nach neuen Wegen für die zukünftige deutsche Gesellschaft. Wobei eine Vokabel wie teilhabe oder der noch nicht veröffentlichte Preis für ein bündisches Rot-Rot-Grünes 2017 stutzig – besser nachdenklich - machen können.

Sicher hätte der leider schon mit 70 Jahren am 1. Januar verstorbene, uns fehlende Ulrich Beck nicht viele Einwände gegen Chichos Vorhaben gehabt. Trüge er doch dazu bei, die heraufziehende Risikogesellschaft nicht nur politisch, sondern auch wieder ganz praktisch und im Sinne von Marx zu verändern.

Und das angesichts des sich global entfaltenden Imperialismus mit den USA und der EU nach dem Zusammenbruch eines `real` existierenden Sozialismus, der Chichos Kuba damals nicht alleine gelassen hatte.       

Ein Gruß
Klaus Horn

 


VON: KLAUS HORN


Chicho, mein kubanischer Nachbar - 04-01-15 20:55




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