Vom Corona-Unsinn-Sinn (Teil 1): No ‘alc’ for old and young men!

11.01.21
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Von Dr. Nikolaus Götz

Im Rahmen der medial verbreiteten Virus-Hysterie erlassen die mitwirkenden Bürokratien der Bundesrepublik Deutschland Anordnungen, deren Widersinn offen legt, wie weit ein staatlich-denkender ’Bürokrat’ von der realen Lebenswelt entfernt ist. Doch auch hier, so sei dem protestierenden Bürger gesagt, gilt die Regel: „Das Amt hat immer recht!“

Im Blickpunkt heute:

„Der Verkauf und die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken in der Zeit von 23 bis 6 Uhr ist untersagt. Die Ortspolizeibehörden werden ermächtigt, auf belebten Plätzen und Straßen den Verzehr von alkoholischen Getränken zu untersagen.“ (Siehe: Was ist offen - Wer muss schließen: „Abgabe von Alkohol“, www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/gesundheit_ sicherheit/ corona/aktuelle_regeln)

Die obige bürokratische Anweisung besteht aus zwei Sätzen, wobei zunächst der Inhalt des ersten Satzes untersucht und der Nutzen der erlassenen Anweisung als gesellschaftspolitische ’Eindämmungsmaßnahme’ hinterfragt werden soll. Stets das Killervirus Corona 19 im Hinterkopf wird überlegt, ob die Maßnahme wirklich dem Anspruch der „Verhinderung der Ausbreitung einer Pandemie“ und dem „Schutz der Bürger“ dienend ist oder welche andere gesellschaftspolitischen Zwecke damit erreicht werden.

Warum also, so wird gefragt, soll plötzlich und prinzipiell „der Verkauf und die Abgabe“ von ’alkoholischen Getränken’ und zeitlich begrenzt von 23 bis 6 Uhr untersagt werden? (Satz 1) Im logischen Umkehrschluss ist also der „Verkauf und die Abgabe“ von alkoholischen Getränken in der Zeit von 6.00.01 Uhr bis 22.59.59 Uhr gestattet. Damit ist klar: diese Anweisung ist kein generelles Verbot von alkoholischen Getränken, denn, das ist allgemein bekannt, Alkohol kann auch Viren abtöten. Jetzt verstehe ich besser meinen Vater, der speziell in den kalten deutschen Winternächten sich seinen Doppelkorn einpfiff und sagte: „Bub, das desinfiziert den Mundraum wie den Rachen und hilft gegen Grippe!“ „Desinfektion“, das ist eine der sinnvollsten Maßnahmen und wird von allen Medizinern „in Maßen“ empfohlen. Der erlassenen obigen Anordnung liegt also keine ’Prohibitionsabsicht’ zugrunde und es ist auch keine religiöse Motivation zu unterstellen, wie bei gewissen monotheistischen, intoleranten Religionen, die den Konsum von „Bier und Schnaps“ als gesellschaftlich schädlich betrachten und deshalb ihren Parteianhängern verbieten: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht...“, wie der Volksmund das alte Hausrezept besingt, womit der so auch historisch belegte ’Alkohol’ zu den ältesten Medikamenten der Menschheit gehört und auch heute noch gegen viele Krankheiten genommen wird.

Primär richtet sich das politische Rezept nicht gegen den Konsum von Alkohol generell, sondern sekundär nur gegen „den Verkauf oder die Abgabe“ (Wird die ’Flasche’ „gegeben“, „geschenkt“, „verliehen“ oder muss der König Kunde während dem angedeuteten ’Corona-Sozialismus’ auch „bezahlen“?) von Alkohol zu nächtlicher Zeit. Die erlassene Anweisung ist also rein medizinisch gesehen kontraproduktiv, da sie ggf. die ’Desinfektion’ des Mundraumes verhindert, genau dort nämlich, wo sich das Killervirus zuerst ansiedelt. Damit reduziert die Maßnahme nicht die Möglichkeit der Ausbreitung des Virus, sonder sie verstärkt sie eher, da sie die mögliche Erkrankung durch Viren beim Menschen in der Zeit von 23 bis 6 Uhr in der Frühe durch den Mangel an Erwerbsmöglichkeit von Alkohol fördert. Ist das die erwünschte Staatsintention?

Warum aber jetzt nur dieses Nachtverkaufsverbot? Wie ist eigentlich die Verkaufssituation für den Handel in der BRD geregelt? Sind die üblichen Lebensmittelgeschäfte, in denen der ’Alk’ erworben werden kann, zu nächtlicher Zeit noch geöffnet? Ladenschluss in Deutschland ist inzwischen üblicherweise um 20 Uhr, wobei in Frankreich jedoch die Geschäfte in der Zeit des sogenannten ’couvre feu’, des harten ’Lockdowns’, jetzt schon um 18 Uhr schließen müssen. Dürfen die üblichen Getränkelieferdienste noch Geld verdienen oder haben diese ihren Service dem „Gemeinwohl“ schon geopfert? Wo also kann ein ’Otto-Normal-Verbraucher’ seinem Alkoholnachfüllbedürfnis während der tiefen Nacht noch nachgehen? Gequält von den ewigen Corona-Diskussionen in ARD, ZDF, RTL und pro 7 und weiter gelangweilt von der 45sten Wiederholung des ’Planet der Infizierten’ treibt es den Schlaflosen an die nächste ’Tanke’ im Wohnviertel, mit dem üblichen 24 auf 24 Stunden Service! Und dort stehen sie also die ’Damen und Herren’ von der staatlichen oder auch halbstaatlichen Überwachungsbehörde ’Police or Security’ so wie einst die in Saudi-Arabien jedoch noch mit der Prügelstrafe, um den ’Run’ auf den ’legalen Schuss’ und die Abgabe des lebensnotwendigen Tranquilizers zu verhindern. Das hebt bestimmt die Stimmung bei den Betroffenen, wobei der Unmut, der Frust, die Wut oft Anlass zu öffentlicher Randale geben, wie jeder Psychologe zu erklären weiß.

Die erlassene angebliche Coronaschutzmaßnahme fördert zunächst zwangsläufig den Verkauf von Spirituosen bei GLOBUS, EDEKA, REWE, ALDI und Co und zielt also primär zunächst auf den Umsatz dieser Lebensmittelketten und den der Tankstellen. Ob der bewusst oder unbewusst getätigte Eingriff der erlassenen rein „gesundheitspolitisch verstandenen Intervention“ eigentlich eine verdeckte wirtschaftspolitische Maßnahme ist oder ein bewusster Verstoß gegen die Gesetzes des Wettbewerbs, die bisherige staatliche garantierte „Freiheit des Handels“ in der Europäischen Gemeinschaft, sei dahingestellt. Den verantwortlichen Organisatoren des Vertriebsnetzes der Tankstellen in der Bundesrepublik werden zusätzlich weitere Kosten aufgedrückt, denn sie haben nicht nur ihr Verkaufspersonal neu zu instruieren, sondern erleiden auch noch einen weiteren Einbruch bei den Getränkeumsätzen, die bekanntermaßen speziell in der Nacht boomen! Jugendliche Partyschwärmer und alle Alkoholiker, jetzt satt atemlos „alk-los durch die Nacht“ streifend auf der vergeblichen Suche nach der leider corona-geschlossenen Stammkneipe, ebenso wie diese Biervergesslichen, die morgens ab 3 Uhr ihren angestauten Frust gegen Corona „schön saufen“ wollen, stehen nämlich von 23 Uhr abends Schlange an der Tanke bis die um 6 Uhr für sie öffnet. Ja, sie ist, “Der Hammer!“, diese neue, gesellschaftspolitisch gender-ausgewogene Maßnahme: „The whole night long: No alcohol for old or young men, women and divers!“

Fazit: Außer, dass eine von ’oben herab’, autoritär erlassene ’Verbotspolitik’ das Volk belästigt und vergrämt, bringt das „Nachtverkaufsverbot“ als „Virenbekämpfungsmaßnahme gegen die Pandemie“ rein gar nichts. Doch so lüftet vielleicht der sich möglicherweise anbahnende autoritäre ’Gesundheitsstaat’ einer ’Brave New World’ wie bei Aldous Huxley etwas seine Maske (Fortsetzung folgt: „Satz 2“).

 

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Die Serie „Vom Corona-Unsinn-Sinn“ wird fortgesetzt. Senden Sie gerne auch Ihre eigenen Beiträge zu.

 

 







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