Ein Auftakt für 2016


Bildmontage: HF

27.12.15
DebatteDebatte 

 

Von Klaus Horn

könnte heute in ´scharf-links´ erschienen sein: Zunächst beschäftigt sich Thomas Seibert mit dem strategischen Dilemma der Linken, hat aber zum Weiterlesen nicht weniger als 13 Thesen.

In München versuchte am 10.Oktober Max Bryn zu erklären, was es heute bedeutet, links zu sein.

Was fällt – und das wiederholt - auf ? Einmal abgesehen von der vermeidbaren Länge der beiden Beiträge.

“Überall wo die Porträts der Klassiker des Marxismus gezeigt werden, macht es mich traurig, dass sie so ernst auf uns schaun…Wo ist das Land, auf dessen Erbauer ein lachender Marx schaut ?“ (1)

*Was ist mit den gemachten historischen Erfahrungen? Man muß ja  nicht unbedingt beginnen – aber schlecht wäre es auch nicht (!) - mit dem vom Bauernkanzler Wendel Hipler dem Bauernkongreß bereits 1525 in Heilbronn vorgeschlagenen Reichsreformationsentwurf im  Artikel 12 „Beschränkung des Wuchers der großen Wechselhäuser…“

aber

*da gibt es auch noch die 10 Gebote, Lenins „Der Imperialismus…“ am 26. April 1917 in Petrograd geschrieben, Freud antwortete aus Wien Einstein 1932, noch in Caputh, auf dessen Frage „Warum Krieg“ angesichts des ersten Dramas 1.Weltkrieg, …

 und

 überhaupt die großen Chancen, einen Sozialismus aufzubauen seit 1917, seit 1945 in Osteuropa, seit 1952 in der DDR…aber warum wurden sie vertan ?

Parallel zum  bedeutenden afrikanischen Jahr 60/61 und dem Einfluß von den nichtpaktgebundenen Staaten ?     

Wenig weitere Bestrebungen, mit dem Problem Frieden und Sozialismus, fertig zu werden, - jedenfalls schriftliche,- gibt es nicht.16 Seiten umfasst „Die kommende Demokratie: Sozialismus 2.0“ , von den beiden Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger, am 24.April 2015 auf dem Zukunftskongreß in Berlin vorgetragen… 16 Seiten?

Der Kapitalismus hat aus 1917 und nach 1945 viel gelernt. Und Links neigt dazu, um das Wort Imperialismus und seinen Inhalt einen Bogen zu machen.

Was DIE LLINKE betrifft, kann man scharf-links keine Unterlassung vorwerfen.

Schon am 12.Dezember 2012 erschien – leider von xxx – „Warum die Linke scheitern muß“. Offensichtlich von xxx aus Sorge.

Ich verbleibe dagegen heute bei Kurt Tucholsky: „Um sich auf einen Menschen zu verlassen, tut man gut, sich auf ihn zu setzen; man ist wenigstens für diese Zeit sicher, dass er nicht davonläuft.“

Ein Gruß

Klaus Horn

Heinz Kalau „Für Heiterkeit“ in „Heiteres und Bissiges von Marx und Engels“

                   Dietz Verlag Berlin 198 ISBN 3-320-00613-4







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