Historische Notwendigkeit und Rolle der Persönlichkeit

13.05.12
TheorieTheorie, News 

 

von Otto Finger - Reinhold Schramm (Bereitstellung)

Lenins Stellungnahme zum Verhältnis zwischen historischer Notwendigkeit und dem Handeln der Persönlichkeit erwächst aus dem Erfordernis, einem philosophischen Hauptvorwurf der Volkstümler gegen den Marxismus zu begegnen.

Dieser Vorwurf besagt, der historische Materialismus negiere die Rolle der Persönlichkeit in der Geschichte. Dass er in den Auseinandersetzungen nicht bloß der Jahrhundertwende, sondern auch der Gegenwart eine erhebliche Rolle spielt, belegen die im Vorgehenden erörterten Argumente des Existenzialismus und der „kritischen Theorie“.

Es sind im wesentlichen, wie bei den Volkstümlern und auch bei den Junghegelianern subjektiv-idealistische Positionen, die deren Anschauungen über die Rolle der Persönlichkeit prägen. Auch sind sie in den genannten Strömungen stets mit scheinrevolutionären Konzepten verbunden. Die Parallelität zwischen der volkstümlerischen Ideologie und der Marcuseschen Version von „kritischer Theorie“ ist frappierend. In beiden Fällen wird letztendlich angenommen, dass das Subjekt der Revolution durch die „Elite“ manipulierbar sei.

Die Volkstümler, unfähig, den kapitalistischen Entwicklungsprozess in seiner zwangsläufigen Tendenz zur Polarisierung der Gesellschaft in Proletarier und Bourgeoisie zu begreifen, glaubten, der Sturz des Zarismus und der Aufbau einer besseren Ordnung könne nur durch die Bauernschaft und den Ausbau der bäuerlichen Dorfgemeinschaft, der Obstschina, geschehen. Die Revolutionierung aber der Bauern müsse das Werk der Volkstümler, der ins Volk gehenden Intelligenz sein.

Während freilich die Volkstümler die Arbeiterklasse noch nicht als gesetzmäßig führende Kraft aller künftigen revolutionären Bewegungen erkannten, will Marcuse die Arbeiterklasse nicht mehr als revolutionäre Kraft anerkennen, weil sie in den Imperialismus „integriert“ sei. Aus einer ganz anderen historischen Problemlage fällt dabei Marcuse auf einen quasi volkstümlerischen Standpunkt zurück: Auch er erwartet neuerlich das revolutionäre Heil von den Bauern. In der maoistisch-trotzkistischen Sicht Marcuses sollen sie den Imperialismus „von außen“ stürzen. Die Intelligenz könne dabei eine „leitende Minderheit“ sein. [1/37]

Lenins Klärung des Verhältnisses zwischen historischer Notwendigkeit und dem Handeln der Persönlichkeit widerlegt sowohl die subjektiv-idealistische Elitetheorie, speziell die idealistische Behauptung vom Primat der Intelligenz, der „Intellektuellen“ oder auch nur der „kritischen Ideen“ im revolutionären Prozess als auch die vulgärmaterialistische Leugnung der Rolle der Persönlichkeit und der Rolle der Ideologie. -

Michailowski hatte von einem „Konflikt zwischen der Idee der historischen Notwendigkeit und der Bedeutung der persönlichen Tätigkeit“ gesprochen. Aus der Idee der historischen Notwendigkeit folge, dass die Männer der Öffentlichkeit irrten, wenn sie meinen Handelnde zu sein – sie würden zu bloßen Marionetten, die aus einem geheimnisvollen Untergrund der historischen Notwendigkeit gegängelt werden.

Lenin nennt diese Idee eines Konflikts zwischen historischer Notwendigkeit und Bedeutung der Persönlichkeit – die auch die Vorstellung vom Konflikt zwischen Determinismus und Moral einschließt – ein „beliebtes Steckenpferd der subjektiven Philosophen“. Der Konflikt wird, wie Lenin betont, im subjektiven Idealismus zugunsten der Moral und der Rolle der Persönlichkeit gelöst. In geschichtsphilosophischer Allgemeinheit bedeutet das: Die Geschichte wird nicht von den Volksmassen, sondern von historischen Persönlichkeiten gemacht. -

Für historische Persönlichkeiten, für die geschichtsmächtigen „großen Männer“ werden in bürgerlichen Geschichtsbüchern bald Religionsstifter und „Denker“, bald Politiker und Feldherren eingesetzt. Vorwiegend aber die letzteren. Sie wiederum werden in „gute“ und „böse“ eingeteilt, in historische Wohltäter und Missetäter. Ihre Klugheit oder Dummheit, ihr Mut oder ihre Feigheit, ihre Härte oder Nachgiebigkeit, ihre Moral oder Amoral prägen dann historische Ereignisse, ja ganze Geschichtsperioden. -

Die Produktions- und Klassenverhältnisse, der Zusammenprall widerstreitender Klasseninteressen sind so aus der Geschichte und aus historischen Umwälzungen entfernt. -

Solche subjektivistische Geschichtsphilosophie bietet die einfachste Möglichkeit, bestehende Klassenunterdrückung zu rechtfertigen, gerade weil in ihr das Klassenwesen der bestehenden Verhältnisse und auch der Klassencharakter ihrer Umwälzung verschwindet. -

Den genannten Konflikt zu konstruieren und ihn dann subjektiv-idealistisch zu lösen, die Geschichte von moralischen Normen und ihren exponierten Trägern bestimmen zu lassen, gehört zu prototypischen Denkmustern gegen- und scheinrevolutionärer Ideologen. In ihnen ist aller wirkliche revolutionäre Stoff aufgelöst. Auch entsprechen sie, wie Lenin betont, in besonderem Maße der Spießermoral: Der Spießer kann die Verantwortung, zu handeln, an die „große Persönlichkeit“ delegieren und sich gleichwohl in der wildesten Weise „moralisch“ empören, falls es zu Krisen und Katastrophen kommt, oder auch mit heißem Herzen moralisch lobpreisen, solange alles gut geht. -

„In Wirklichkeit“ sagt Lenin, besteht hier gar kein Konflikt: Herr Michailowski hat ihn sich ausgedacht aus der (nicht unbegründeten) Angst, der Determinismus könnte seiner ihm so am Herzen liegenden Spießermoral den Boden entziehen. Die Idee des Determinismus, die die Notwendigkeit der menschlichen Handlungen feststellt und die unsinnige Fabel von der Willensfreiheit zurückweist, verwirft damit keineswegs die Vernunft, das Gewissen des Menschen oder eine Bewertung des Handelns.“ [2/38]

Weder für den Geschichtsprozess als ganzes noch für seine revolutionären Umschlagspunkte behauptet somit der historische Materialismus einen solchen Automatismus, einen solchen Selbstlauf der Ereignisse, in welchem das Bewusstsein ihrer Akteure nebensächlich oder gar eine nichtige Größe wäre. Vielmehr hebt Lenin zwei wesentliche Seiten des menschlichen Bewusstseins heraus, die von keinem historischen Prozess trennbar sind: Vernunft und Moral. Die geschichtlich handelnden Menschen suchen stets ihr rationales Wissen, ihre Erkenntnisse, ihre bewussten Ziele und Zwecke zu verwirklichen. Desgleichen geht in ihr Bewusstsein, mit welchem sie geschichtlich handeln, die Anschauung vom gesellschaftlich Guten und Bösen, vom historischen Wert oder Unwert, vom geschichtlich Sinnvollen und Sinnlosen ein. -

Friedrich Engels hat auf diese Seite des geschichtlichen Handelns in der folgenden Weise hingewiesen: „Die Menschen machen ihre Geschichte ..., indem jeder seine eignen, bewusst gewollten Zwecke verfolgt, und die Resultate dieser vielen in verschiedenen Richtungen agierenden Willen und ihrer mannigfachen Einwirkung auf die Außenwelt ist eben die Geschichte. Es kommt also auch darauf an, was die vielen einzelnen wollen.“ [3/39

Der historische Materialismus leugnet auf keiner seiner Entwicklungsstufen – der eben zitierte Gedankengang stammt aus Engels’ reifem theoretischen Werk, aus der Arbeit „Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie“ – die ideellen und moralischen Triebkräfte in der Geschichte. Was er in der Tat bestreitet, ist etwas ganz anderes: Er bestreitet erstens, dass sie die ausschlaggebenden oder einzig wirksamen Faktoren der geschichtlichen Bewegungen wären. Er bestreitet zweitens, dass das Bewusstsein der Menschen etwas anderes sein könne als ihr „bewusstes Sein“, etwas anderes als ein Abbild ihres wirklichen, materiellen Lebens, der gesellschaftlichen Produktionstätigkeit, der Klasseninteressen. Und er bestreitet drittens, dass die Widerspiegelung dieses gesellschaftlichen Seins in den Vorstellungen der Menschen über das historisch Vernünftige oder auch individuell Erstrebenswerte, über den Wert und den Sinn ihres Handelns in der vorsozialistischen Geschichte anders als in Gestalt eines verkehrten Bewusstseins geschieht. Wesensmerkmal seiner Verkehrtheit ist gerade die Verwandlung der Vernunft und des „freien“ Willens in den primären Bewegungsgrund geschichtlicher Veränderungen. Dass es verkehrtes Bewusstsein ist – in seiner Falschheit ablesbar am Widerspruch zwischen gewollten Zielen und erreichten Resultaten – schließt dabei keineswegs seine geschichtliche Wirksamkeit aus. -

Die marxistisch-leninistische Analyse und Kritik von bürgerlichem Bewusstsein geht genau hiervon aus – sie wäre sonst ein höchst akademisches Geschäft. Materialistischer Determinist sein, materielle gesetzmäßige Beziehungen der Menschen zueinander und zur Natur anzuerkennen, zu untersuchen und als grundlegend für jede Seite des gesellschaftlichen Lebens begreifen, das gestattet es nach Lenin überhaupt erst, geschichtliches Handeln zu bewerten: „... nur die deterministische Auffassung gestattet eine strenge und richtige Bewertung und schließt aus, dass alles mögliche auf den freien Willen abgewälzt wird.“ [4/40]

Etwas bewerten heißt, ihm die Eigenschaft gut oder schlecht zuerkennen. Es gibt kein an sich Gutes oder Schlechtes, sondern nur mit Bezug auf Bestimmtes. Erst in der lebendigen Beziehung, in der praktischen Wirksamkeit erweist sich eine Tat als gut oder schlecht. Lebendige Beziehung, praktische Wirksamkeit geschieht im sozialen Verkehr der Menschen miteinander. Außerhalb seiner gibt es kein Gutes oder Schlechtes. Konkrete Menschen verkehren miteinander, arbeiten, produzieren, handeln, kämpfen. Konkrete Menschen, das sind soziale Gruppen und Klassen. Gut oder Schlecht erweist sich des Näheren als Prädikat für die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung einer Handlung mit dem Lebensinteresse der gesellschaftlichen Klasse. Deren Bezug auf die Gesamtgesellschaft, seine Bedeutung für den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozess zu vermitteln, setzt Kriterien für Entwicklung, genauer, Höherentwicklung der Gesellschaft, voraus. Sein allgemeinstes ist das Maß an Beherrschung der Natur und der Entfaltung der produktiven Kräfte des Menschen. -

Letztere aber haben objektive, gesetzmäßige Bedingungen. Darum gilt: Bewertung eines Handelns kann nicht, mit Lenin zu reden, streng und richtig geschehen, es sei denn auf dem Boden der gesetzmäßigen sozialen Entwicklungsprozesse. Dieser Boden ist verschüttet, wenn, wie Lenin sagt, alles auf den „freien Willen“ abgewälzt wird.

Es ist sinnlos, ein Handeln als gut oder schlecht zu bewerten, wenn der primäre Punkt, auf den es bezogen wird, der „freie Wille“, die mystische Selbstbestimmung des Menschen, bar aller Beziehung zu den sozialen und naturgegebenen Bestimmungsgrößen ist.
„Freier Wille“ bewirkt so die gleiche Mystifikation des Handelns des Menschen und die gleiche Unmöglichkeit, es zu bewerten, wie seine religiöse Rückbeziehung auf einen übernatürlichen und überhistorischen moralischen Gesetzgeber, auf Gott. Subjektivismus schlägt stets in Fideismus um.

Lenin vermerkt weiter, dass die Idee der historischen Notwendigkeit die Rolle der Persönlichkeit nicht im mindesten schmälert: „... alle Geschichte stellt sich gerade als die Gesamtheit der Handlungen von Personen dar, die zweifellos Handelnde sind“[5/41] Die Leninsche Polemik berührt so das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Einzelnem und Geschichte. Geschichte – und darin liegt sowohl der atheistische wie auch aktivistische Weltanschauungscharakter des historischen Materialismus einbeschlossen – kann für den Materialisten, der die Geschichte „ohne fremde Zutat“ nimmt, selbstredend und ganz elementar nichts anderes sein als Inbegriff aller Handlungen von menschlichen Individuen. -

Der historische Materialismus untersucht menschliche Geschichte, Geschichte als Erzeugnis der Menschen, nicht der Götter und nicht der Natur schlechtweg. Die sogenannte historische Persönlichkeit im engeren Sinne, die Frage nach dem überragenden Einfluss bestimmter Individuen auf den Geschichtsverlauf bleibt in der Leninschen Polemik im Hintergrund. Was er klarstellen will, ist die Rolle der vielen einzelnen Persönlichkeiten, das ist die Rolle der Volksmassen im Geschichtsprozess. -

Gerade ihre Stellung wird durch die subjektiv-idealistische Aufblähung der „großen“ Persönlichkeit zur Produzentin der Geschichte verdeckt. Es ist darum nicht nebensächlich, dass Lenin von der Persönlichkeit der vielen Einzelnen spricht, von deren „öffentlicher Tätigkeit“, nicht von den traditionell und professionell hierzu bestimmten Personen. Was Lenin bereits hier vornimmt und in den Schriften zur Sozialismustheorie näher ausbaut, ist die charakteristisch sozialistische Demokratisierung des Persönlichkeitsbegriffs. -

Persönlichkeit, Individualität, eine bestimmt ausgeprägte, unverwechselbare Ganzheit physischer, psychischer, moralischer, intellektueller Eigenschaften zu sein, das ist eben nicht ein Privileg weniger Auserwählter. -

Die Persönlichkeit des arbeitenden Menschen politisch zu entfalten, die Massen der Werktätigen zur revolutionären Aktivität zu führen – auf diese wesentliche Aufgabe des Wirkens der Partei der Arbeiterklasse zielt Lenins Auseinandersetzung mit dem „beliebten Steckenpferd“ der subjektiven Philosophen, dem künstlich erzeugten „Konflikt“ zwischen historischer Notwendigkeit und Persönlichkeit ab.

Worum es in dieser Frage im Leninismus von Anbeginn geht, ist etwas ganz anderes als die theoretische Spekulation über ein abstraktes Verhältnis; es geht primär um eine praktische Frage, genauer noch: um die objektiven Bedingungen und subjektiven Faktoren der sozialistisch-revolutionären Aktivität der Volksmassen. -

„Die eigentliche Frage bei der Beurteilung der öffentlichen Tätigkeit einer Persönlichkeit lautet: Unter welchen Bedingungen ist dieser Tätigkeit ein Erfolg gesichert? Wodurch wird garantiert, dass diese Tätigkeit kein vereinzelter Akt bleibt, der in einem Meer entgegengesetzter Akte untergeht? Gerade darauf läuft denn auch die Frage hinaus, die die Sozialdemokraten anders als die übrigen russischen Sozialisten lösen. Auf welche Weise soll die auf die Verwirklichung der sozialistischen Ordnung gerichtete Tätigkeit die Massen heranziehen, damit sie handgreifliche Ergebnisse zeitige?“ [6/42]

Die Antwort auf diese praktisch entscheidende Fragen des Verhältnisses zwischen historischer Notwendigkeit und Handeln der Persönlichkeit hängt nach Lenin in allererster Linie davon ab, welche Auffassung man vom sozialen Kräfteverhältnis in der russischen Gesellschaft und dem Kampf der Klassen hat, die diese Gesellschaft umgestalten. Und dies ist der für die Ausarbeitung der leninistischen revolutionären Strategie wesentliche Punkt des Gegensatzes zur Geschichtsphilosophie und politischen Ideologie der Volkstümler. Während die Volkstümler den Zarismus mit einem utopischen reaktionären Konzept, dem Ausbau eines Restes der vorkapitalistischen Produktionsweise, eben der bäuerlichen Dorfgemeinschaft überwinden wollen, orientiert sich Lenin an zwei Grundtatschen der russischen Wirklichkeit und ihren künftigen Entwicklungstendenzen. Diese Grundtatsachen sind: Russland ist eine bürgerliche Gesellschaft. Der entscheidende Klassengegensatz dieser Gesellschaft ist der zwischen Bourgeoisie und Proletariat. Aus marxistischer Untersuchung dieser Tatsachen begründet Lenin die Rolle des russischen Proletariats als der revolutionären Hauptkraft aller bevorstehenden Klassenkämpfe.

Der Ausweg aus der bestehenden Lage führt über den Klassenkampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie.
[7/43] Historisch-materialistische Theorie, eingeschlossen das in ihr untersuchte Verhältnis zwischen Notwendigkeit und Persönlichkeit, Gesetz und Handeln mündet
bei Lenin in der Begründung der sozialistischen Revolution. Hierin erweist Lenin sich zu allererst und in allen Phasen seiner theoretischen Arbeit und seiner praktischen Tätigkeit als der konsequenteste Schüler und Fortsetzer des Marxschen und Engelsschen Werkes.

Aus der proletarischen Klassenposition erwächst die zur volkstümlerischen konträre ideologisch-weltanschauliche Haltung gegenüber dem Kapitalismus. Lenin macht in diesem Zusammenhang einen Charakterzug des weltanschaulichen Denkens des Marxismus-Leninismus überhaupt kenntlich. Es ist ein Charakterzug, der ihm als fortschrittlicher und revolutionärer Ideologie eigen ist: Er untersucht geschichtliche Vergangenheit und gesellschaftliche Gegenwart vom Standpunkt ihrer Zukunft. Er kann dies als einzige Weltanschauung, weil er als Weltanschauung der Arbeiterklasse und ihrer Revolution tatsächlich die Menschheitszukunft ausdrückt. Man kann den Kapitalismus nur wirklich bekämpfen, wenn man ihn nicht von der Vergangenheit, sondern von der Zukunft, nicht reaktionär, sondern progressiv begreift.«

Anmerkungen

1/37 Vgl. Otto Finger, Marcuse entdeckt die Bauern, in: Die Weltbühne, 1972, Heft 28.
2/38 W. I. Lenin, Was sind die „Volksfreunde“ ..., S. 151f.
3/39 Friedrich Engels, Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, in: Karl Marx und Friedrich Engels, Werke, Bd. 21, Berlin 1962, S. 297.
3/40 W. I. Lenin, Was sind die „Volksfreunde“ ..., S. 152.
5/41 Ebenda.
6/42 Ebenda.
7/43 »Lenin kennzeichnet den Standpunkt der russischen Sozialdemokraten zur Frage nach Richtung und sozialer Triebkraft der revolutionären Entwicklung dahin, „dass die russischen ökonomischen Zustände eine bürgerliche Gesellschaft repräsentieren, aus der es nur einen, aus dem Wesen der ganzen bürgerlichen Gesellschaftsordnung selbst sich notwendigerweise ergebenden Ausweg geben kann, nämlich den Klassenkampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie.“« (Ebenda.)

Quelle: Philosophie der Revolution. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1975. Studie zur Herausbildung der marxistisch-leninistischen Theorie der Revolution als materialistisch-dialektischer Entwicklungstheorie und zur Kritik gegenrevolutionärer Ideologien der Gegenwart. Autor: Otto Finger. Vgl.: 7.6. Historische Notwendigkeit und Rolle der Persönlichkeit, in: 7. Kapitel: Zur Herausbildung der Leninschen Etappe der materialistisch-dialektischen Revolutionstheorie.

 


VON: OTTO FINGER - REINHOLD SCHRAMM (BEREITSTELLUNG)






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