Der dialektische Materialismus und die „Theorie der Widersprüche“ von Mao Tse-tung

18.10.12
TheorieTheorie, News 

 

von Alexei Matwejewitsch Rumjanzew (1972) Reinhold Schramm (Bereitstellung)

Maoismus - Antikommunismus (Teil 6)

Der Maoismus wird von seinen Apologeten mit der dritten Etappe der Entwicklung der marxistisch-leninistischen Theorie identifiziert. Worin bestehen nun die wirklichen Leistungen dieser „dritten Etappe“ auf dem Gebiet der Philosophie?

Wie bereits erwähnt, nennen die Autoren des erwähnten maoistischen Flugblatts als Hauptwerke auf dem Gebiet der marxistischen Philosophie die „Thesen über Feuerbach“, den „Anti-Dühring“ und die „Dialektik der Natur“ für die erste Etappe und für die zweite Etappe die „Philosophischen Hefte“ und das Werk „Materialismus und Empiriokritizismus“.

Rechnen wir es der mangelnden philosophischen Bildung der Hongweibing und ihrer hochgestellten Schirmherren zu, dass in dieser Aufzählung viele andere fundamentale Werke von Marx, Engels und Lenin fehlen, insbesondere „Das Kapital“, in dem die philosophische Methodologie des Marxismus meisterhaft auf die Analyse der ökonomischen Verhältnisse angewandt wird. Welche Werke werden nun in dem Flugblatt dem klassischen Erbe entgegengesetzt?

Als „allseitiges, vollkommenstes, systematisches und höchstes Resultat aller Arbeiten der marxistisch-leninistischen Philosophie“ werden folgende vier Artikel Mao Tse-tungs genannt: „Über die Praxis“, „Über den Widerspruch“, „Zur Frage der richtigen Behandlung von Widersprüchen innerhalb des Volkes“ und „Woher kommt das richtige Denken der Menschen?“ Alles in allem umfasst der philosophische Schatz Mao Tse-tungs 130 Seiten Broschürentext, die im Laufe von dreißig Jahren geschrieben wurden. Wenig für das „allseitige Resultat aller Arbeiten“!

Natürlich geht es letzten Endes nicht um den Umfang. Manchmal wiegt, wie A. A. Fet treffend bemerkte, „ein Büchlein schwerer als ganze Bände“.

Die Artikel und Reden Mao Tse-tungs zu aktuellen Fragen des Aufbaus werden von den Maoisten als Arbeiten eingeschätzt, die „um vieles tiefgründiger“ als sagen wir „Das Kapital“, der „Anti-Dühring“, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ und alle anderen Werke der Klassiker sind, die bekanntlich marxistisch-leninistische Philosophie und die politische Ökonomie sowie den wissenschaftlichen Kommunismus schufen. Die Artikel und Broschüren Mao Tse-tungs zu den Fragen der Überwindung der Widersprüche werden mit solchen Werken wie den „Thesen über Feuerbach“, „Materialismus und Empiriokritizismus“ und anderen auf eine Stufe oder sogar höher gestellt als diese. Offensichtlich ist es notwendig zu klären, wenn auch nur in den allgemeinsten Zügen, ob die Werke Mao Tse-tungs wirklich „um vieles tiefgründiger“ als die theoretischen Arbeiten der Klassiker des Marxismus-Leninismus sind, ob die in seinen Reden und Aufsätzen dargelegten „Ideen“ wirklich eine „neue, die höchste Etappe der Entwicklung des Marxismus-Leninismus“ darstellen, ob diese Ideen wirklich ein Beitrag zur marxistisch-leninistischen Theorie sind. Insgesamt muss untersucht werden, welche sozialökonomischen Wurzeln die „Ideen Mao Tse-tungs“ tatsächlich und nicht den Worten nach haben. Beginnen wir mit der Philosophie als dem ersten Bestandteil der marxistisch-leninistischen Lehre.

Worin besteht der wirkliche Wert der Arbeiten Mao Tse-tungs? Haben sie wenigstens in irgendeiner Weise den Marxismus bereichert oder haben sie ihn verfälscht und vulgarisiert?

Zu Beginn jedoch noch kurz etwas über die Geschichte des Erscheinens der philosophischen Artikel Mao Tse-tungs. Die Artikel „Über die Praxis“ und „Über den Widerspruch“ wurden in China in der heute bekannten Form erstmalig 1951 und 1952 in der vierbändigen Ausgabe der „Ausgewählten Werke“ Mao Tse-tungs veröffentlicht. In den redaktionellen Anmerkungen zur chinesischen Ausgabe wurden die genannten Artikel als „teilweise ergänzte, gekürzte und überarbeitete“ Vorlesungen bezeichnet, die Mao Tse-tung 1937 in der Antijapanischen Militärpolitischen Universität in Yan’an gehalten hatte.

Die Yan’aner Vorlesungen waren in China schon früher veröffentlicht worden. Im Jahre 1940 druckte die Zeitschrift „Minzhu“ (Bd. 1, Nr. 2) ohne irgendwelche Hinweise auf eine Überarbeitung einen Teil dieser Lektionen unter der Bezeichnung „Dialektischer Materialismus“ ab. Der Verlag „Dazhong shudian“ in der Stadt Dalni brachte ohne Jahresangabe (möglicherweise 1945 oder etwas später) unter dem gleichen Titel ein Buch Mao Tse-tungs heraus. Es besteht aus drei Kapiteln: „Idealismus und Materialismus“, „Dialektischer Materialismus“ und „Materialistische Dialektik“. Der 1940 in der obengenannten Zeitschrift veröffentlichte Text ist in dieses Buch als erstes Kapitel eingegangen. Der Text, der heute als Artikel „Über die Praxis“ bekannt ist, stellt den Abschnitt 11 des zweiten Kapitels dieses Buches dar. Der Artikel „Über den Widerspruch“ ist das dritte Kapitel des Buches.

Da Mao Tse-tung erst 1949 seine Arbeiten zu „verbessern“ begann, muss angenommen werden, dass in den genannten Publikationen die „Ideen Mao Tse-tungs“ in der Form erhalten geblieben sind, in der sie den Hörern in Yan’an dargeboten wurden. Zwischen dem Zeitschriftenartikel „Über die Praxis“ und dem Text in den „Ausgewählten Werken“ finden sich mehr als fünfzig Stellen, die sich voneinander unterscheiden, und zweimal mehr Textabweichungen gibt es noch zwischen dem Artikel „Über den Widerspruch“ und dem entsprechenden Abschnitt in den „Ausgewählten Werken“. Bei der Vorbereitung der Artikel zur Herausgabe in den Nachkriegsjahren hat Mao Tse-tung die anrüchigsten Äußerungen beseitigt und die Anzahl der Verweise auf die Klassiker des Marxismus-Leninismus erhöht. Die Berichtigungen und Präzisierungen, die dreizehn bis fünfzehn Jahre, nachdem die Vorlesungen gehalten worden waren, vorgenommen worden sind, haben zwar den Text in bestimmtem Maße gereinigt, aber den ursprünglichen Sinn letzten Endes nicht verändert.

Die Arbeit „Zur Frage der richtigen Behandlung von Widersprüchen innerhalb des Volkes“ ist eine politische Rede Mao Tse-tungs, die er am 27. Februar 1957 auf der 11. (erweiterten) Sitzung der Obersten Staatskonferenz der VR China gehalten hatte. In dieser Rede war Mao Tse-tung bestrebt, bestimmte maoistische Maßnahmen – wenn auch nur mit Behauptungen – theoretisch zu begründen. Der redigierte Text der Rede wurde am 18. Juni 1957 den Korrespondenten übergeben und fast gleichzeitig in der chinesischen und ausländischen Presse veröffentlicht.

Der Artikel „Woher kommt das richtige Denken der Menschen?“ wurde erstmals 1964 in Peking als Broschüre publiziert und dann in den Sammelband „Vier philosophische Arbeiten des Vorsitzenden Mao“ aufgenommen. In einer Anmerkung weisen die Herausgeber dieses Sammelbandes darauf hin, dass dieser Artikel einen Abschnitt aus dem Entwurf eines Beschlusses des Zentralkomitees der KP Chinas „Zu einigen Fragen der gegenwärtigen Arbeit auf dem Lande“ darstellt. Geschrieben wurde er im Mai 1963. In der UdSSR ist dieser Artikel nicht erschienen.

Das Schlüsselproblem aller philosophischen „Ideen Mao Tse-tungs“ ist das Problem der Einheit und des „Kampfes“ der Gegensätze, das Problem der Widersprüche, die den Dingen und Erscheinungen innewohnen. Diesen Fragen sind seine wichtigsten philosophischen Darlegungen gewidmet.

Auf den ersten Blick mag es erscheinen, als ob Mao Tse-tung, wie er selbst oft erklärte, danach strebe, den Dogmatismus zu entlarven, die marxistische Auffassung von den Widersprüchen gegen Fälschungen zu verteidigen und das richtige Verständnis dafür zu entwickeln. Er beruft sich auf die „Philosophischen Hefte“, in denen W. I. Lenin die Dialektik als Lehre von der Einheit und vom „Kampf“ der Gegensätze definiert. Mao Tse-tung wiederholt im großen und ganzen diese Leninsche These. Er erklärt, dass die Hauptsache in der Dialektik die Lehre von den Widersprüchen sei, dass sich die grundlegende Ursache der Entwicklung der Dinge nicht außerhalb, sondern innerhalb der Dinge, in der widersprüchlichen inneren Natur der Dinge und Erscheinungen selbst befinde.

Wenn Mao Tse-tung jedoch von allgemeinen Erklärungen zur konkreten Analyse übergeht, tritt die Oberflächlichkeit seiner Auffassung von den Widersprüchen offen zutage. Aus den zahlreichen Äußerungen Mao Tse-tungs geht hervor, dass er ein beliebiges Paar gegensätzlicher Begriffe als klassisches Beispiel dialektischer Widersprüche ansieht. So schreibt er zum Beispiel zur Illustrierung der These, dass die Seiten eines Widerspruchs identisch sind: „An sich können die einander widersprechenden Seiten nicht isoliert voneinander existieren . . . Ohne Leben tritt kein Tod auf, ohne Tod kein Leben. Ohne Oben kann man nicht von Unten, ohne Unten nicht von Oben sprechen. Ohne Unglück kann keine Rede von Glück und ohne Glück keine Rede von Unglück sein. Ohne Leicht gibt es kein Schwer, ohne Schwer kein Leicht.“ [1]

Solche Gegenüberstellungen kann man natürlich zu Tausenden finden: Licht und Schatten, gut und böse, Gutes und Schlechtes, hoch und niedrig, hart und weich usw. Derartige gegensätzliche Begriffe sind der Menschheit seit ewigen Zeiten bekannt: Der in China zweieinhalb Jahrtausende vor Mao Tse-tung lebende Denker Laozi sprach: „Im Unglück wohnt das Glück; im Glück verbirgt sich das Unglück.“ Mao Tse-tung beruft sich in einer anderen philosophischen Arbeit direkt auf Laozi. Überhaupt stützt er sich häufig und vorbehaltlos auf die alten chinesischen Quellen. An sich ist an der Ausnutzung derartiger Quellen nichts zu verwerfen. Wenn sich Mao Tse-tung jedoch ständig darauf beruft, so zeigt das sein Bestreben, die Verwandtschaft der klassischen chinesischen Philosophie mit dem Marxismus zu unterstreichen und sie als Quelle der marxistischen Philosophie auszugeben.

Darum geht es aber jetzt nicht. Die Frage ist die: Ist jedes der von Mao Tse-tung angeführten Paare gegensätzlicher Begriffe ein Beispiel für einen dialektischen Widerspruch, der die Ganzheit der Dinge und Erscheinungen und zugleich ihre spontane Entwicklung bedingt?

Nehmen wir zum Beispiel das Paar „Oben und Unten“. Als Seiten welcher Dinge und Erscheinungen tritt es auf? In welchen Dingen und Erscheinungen ruft es eine Selbstbewegung hervor? Offensichtlich kann es hier nicht um den Raum gehen. Die Begriffe „Oben“ und „Unten“ sind nur auf bestimmte Dinge und Erscheinungen im Raum anwendbar. Der Raum als solcher hat kein „Oben“ und kein „Unten“. Nehmen wir an, es handele sich um ein Gebäude, um einen Korb oder ähnliches. In solchen Dingen gibt es außer „Oben“ und „Unten“ noch andere einander gegenüberliegende Seiten wie Wände und Ecken. Was soll mit diesen Gegensätzen werden? Soll man sie in die Summe der Gegensätze einbeziehen, die das Wesen der jeweiligen Dinge und Erscheinungen bestimmen und die Quelle ihrer Selbstbewegung sind? Offensichtlich nicht, da „Oben“ und „Unten“ rein äußerliche, mechanische Gegenüberstellungen der gleichen Elemente sind. Solche Gegensätze können nicht als die dialektischen inneren Widersprüche auftreten, die, wie W. I. Lenin feststellte, zur „Ersetzung des alten Inhalts durch einen neuen, höheren“ führen. [2]

Das gleiche kann auch von einem anderen Begriffspaar, „Leicht und Schwer“, gesagt werden. Fragen wir nur: In welchen Dingen und Erscheinungen tritt dieses Paar als ihnen innewohnende widersprüchliche Seiten auf? Wenn das die Seiten einer solchen Erscheinung wie der menschlichen Arbeit sind, bedingt dann etwa dieses Paar die Selbstentwicklung dieser gesellschaftlichen Erscheinung?

Mao Tse-tung gleitet über die Oberfläche der Dinge und Erscheinungen hinweg und dringt nicht in ihr Wesen, in die Tiefe ein. Das ist ein charakteristisches Merkmal seiner Erkenntnisse.

Die äußerliche Entgegensetzung von Elementen einer Erscheinung deckt nicht die der Erscheinung eigenen inneren Gegensätze, die ihr innewohnenden Verbindungen auf, auch nicht die Einheit der Seiten und ihren „Kampf“ oder, wie W. I. Lenin schrieb, die Entfaltung der sich gegenseitig bedingenden und sich gegenseitig durchdringenden Seiten, die die unabhängig vom Bewusstsein vor sich gehende Entwicklung einer Erscheinung hervorrufen.

Dieses oder jenes Paar offensichtlicher gegensätzlicher Begriffe aufzuzählen heißt noch nicht, die Dialektik auf die Untersuchung der Wirklichkeit anzuwenden
. Die mechanische Gegenüberstellung einzelner Paare von qualitativen Merkmalen einer Erscheinung ist nichts anderes als eine bürgerliche Vulgarisierung der Dialektik.

Sehen wir uns noch ein Paar von Gegensätzen an, dem Mao Tse-tung viele Zeilen in seinen Vorlesungen widmet: „Leben und Tod“.

In der Yan’aner Vorlesung, die nach der Überarbeitung in Form des Artikels „Über den Widerspruch“ in die „Ausgewählten Werke“ einging, hieß es: „Das Leben verwandelt sich unter bestimmten Bedingungen in Tod, der Tod verwandelt sich unter bestimmten Bedingungen in Leben. Diese Bedingungen ermöglichen somit die Identität von Tod und Leben und ihre gegenseitige Umwandlung. Der Widerspruchscharakter von Leben und Tod und ihr Kampf gegeneinander führen dazu, dass Leben sich unbedingt in Tod und Tod in Leben verwandelt. Das ist notwendig, unbedingt und absolut.“ Und weiter: „Es fragt sich, wenn es zwischen ihnen keine Verbindung, mehr noch, keine enge verwandtschaftliche Bindung gäbe, das heißt, wenn es keine Identität gäbe, wie könnten sich dann so gegensätzliche Dinge wie Leben und Tod ineinander umwandeln?“ [3]

Dieser „philosophische“ Standpunkt drückt die tiefe Überzeugung Mao Tse-tungs aus. Im Frühjahr 1958 polemisiert er gegen sowjetische Philosophen, die die Überlegungen vom Übergang des Lebens in Tod und des Todes in Leben als metaphysisch bezeichneten. Mao Tse-tung fragt: „Wer hat nun recht? Sagen Sie bitte, wenn Leben nicht aus dem Toten hervorgeht, woher kommt es dann sonst? Auf dem Erdball gab es anfangs nur anorganische Materie, erst später entwickelten sich organische Verbindungen. Die lebende Materie bildete sich aus zwölf Elementen, darunter solche wie Wasserstoff, Sauerstoff und andere . . . Leben und Tod gehen ineinander über. Leben wird zu Tod, alles Lebende stirbt, und das Tote wird zu Leben.“ [4]

Bekanntlich unterstrich Friedrich Engels in der „Dialektik der Natur“, dass „Leben stets gedacht wird mit Beziehung auf sein notwendiges Resultat, das stets im Keim in ihm liegt, den Tod“, dass „die Negation des Lebens als wesentlich im Leben selbst enthalten“ ist und dass im allgemeinen Leben Sterben heißt. [5] Ist diese Aussage gleich der Behauptung Mao Tse-tungs, dass Leben und Tod identisch seien und sich einander umwandelten?

An einer anderen Stelle, im „Anti-Dühring“, schrieb Engels, dass das Leben vor allem gerade darin besteht, „dass ein Wesen in jedem Augenblick dasselbe und doch ein anderes ist. Das Leben ist also ebenfalls ein in den Dingen und Vorgängen selbst vorhandener, sich stets setzender und lösender Widerspruch; und sobald der Widerspruch aufhört, hört auch das Leben auf, der Tod tritt ein. [6] Im lebendigen Organismus geht ein ständiger Prozess der Erneuerung, des Austausches, der Entstehung und des Absterbens von Zellen vor sich. Wenn aber der Tod des Organismus als ganzes eintritt, dann verwandelt sich nicht das Leben in Tod und der Tod in Leben, sondern das Leben hört auf und der Tod tritt ein, wie Engels sagte. Die eine Erscheinung hört auf und eine neue tritt ein, der neue Prozesse eigen sind und neue Widersprüche innewohnen. -

Bei der Bearbeitung des Artikels „Über den Widerspruch“ durch Mao Tse-tung (oder die Redakteure) wurde in den Text der Yan’aner Vorlesung dieses Zitat von Engels aufgenommen, jedoch rein mechanisch, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass es im Grunde genommen den Äußerungen Mao Tse-tungs über die Identität von Tod und Leben als den zwei Seiten eines Widerspruchs, der den spontanen Prozess des Lebens bedingt, widerspricht.

In der Polemik im Jahre 1958 ersetzt Mao Tse-tung eine Frage durch eine andere: das Problem der materiellen Einheit der Welt und der Mannigfaltigkeit der Bewegungsformen der Materie durch die primitive Behauptung von der Identität des Toten und des Lebenden. Den spezifischen Unterschied, der den verschiedenen, wenn auch miteinander verbundenen Erscheinungen eigen ist, sieht er nicht und will er nicht sehen. In einem solchen Herangehen Mao Tse-tungs kommt nicht nur die Auslegung der Gegensätze und ihrer Bewegung im Geiste einer mechanischen Ablösung von Zuständen zum Ausdruck, sondern auch eine buddhistische Auffassung von Leben und Tod.

Die Ersetzung des Widerspruchs durch eine mechanische Gegenüberstellung gegensätzlicher Begriffe wird zum politischen Fehler, wenn es um gesellschaftliche Erscheinungen geht. Untersuchen wir ein solches Paar von Gegensätzen aus dem gesellschaftlichen Leben, das von Mao Tse-tung angeführt werden, nämlich Krieg und Frieden. Er schreibt: „Jeder weiß, dass sich Krieg und Frieden ineinander umwandeln. Krieg wird zu Frieden ... Frieden wird zu Krieg ... Warum ist das so? Weil in der Klassengesellschaft zwischen solchen einander widersprechenden Erscheinungen wie Krieg und Frieden unter bestimmten Bedingungen Identität besteht.“ [7]

Zweifellos unterscheidet sich der Zustand des Krieges vom Zustand des Friedens. Wenn der Krieg beginnt, ist der Frieden beendet. Wenn der Krieg endet, beginnt der Frieden. Das ist alles offensichtlich. Die Frage ist aber die, ob Krieg und Frieden einander bedingende gegensätzliche Seiten sind, die das Wesen einer bestimmten Erscheinung bilden? Tritt ihre Gegensätzlichkeit als Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung auf?

Wenn Krieg und Frieden, wie Mao Tse-tung behauptet, tatsächlich zwei Seiten einer Erscheinung wären, müssten sie das Wesen dieser Erscheinung ausdrücken und die Einheit und Ganzheit dieser Erscheinung bedingen, und der Kampf zwischen Krieg und Frieden müsste die Grundlage ihrer Selbstentwicklung sein. Was ist das für eine Erscheinung? Dem Text von Mao Tse-tung nach ist die antagonistische Gesellschaft gemeint. Sind jedoch etwa Krieg und Frieden die Quelle der Selbstbewegung der antagonistischen Gesellschaft? Bestimmt etwa der „Kampf“ zwischen Krieg und Frieden die Vorwärtsbewegung in der Entwicklung der Gesellschaft?

Kann es sein, dass Krieg und Frieden zwei gegensätzliche Seiten der Politik sind, die ihre Entwicklung als gesellschaftliche Erscheinung bedingen? Die Politik ist, wie Lenin feststellte, der konzentrierte Ausdruck der Ökonomie. Sie wird letztlich durch die Entwicklung der ökonomischen Widersprüche, aber nicht durch den „Kampf“ zwischen Krieg und Frieden bestimmt. Krieg und Frieden sind nicht zwei gegensätzliche Seiten (im philosophischen Sinne des Wortes) der Politik, die deren Entwicklung bestimmen, sondern es sind zwei selbständige Formen der Politik (der Krieg ist die Fortsetzung der Politik, nur mit anderen Mitteln).

Indem der Maoismus Krieg und Frieden als untrennbar verbundene Gegensätze, die die Bewegung der antagonistischen Gesellschaft bedingen, ansieht, schafft er die philosophische Grundlage für die Behauptung, Kriege zwischen Staaten seien überhaupt unvermeidlich. So öffnet das Durcheinander in der philosophischen Theorie den Weg für eine falsche politische Linie und für eine falsche Einschätzung der gegenwärtigen Epoche. Mehr noch, aus den philosophischen Auslassungen Mao Tse-tungs ergibt sich die Anerkennung nicht nur der Unvermeidbarkeit, sondern auch des Wunsches nach Kriegen, da die Entwicklung der Gesellschaft nach Mao Tse-tung nur über den Wechsel von Frieden und Krieg vor sich gehen kann.

Nebenbei sei bemerkt, dass in der Darstellung des Problems von Krieg und Frieden eine der führenden „Ideen Mao Tse-tungs“ sichtbar wird, nämlich die Idee von der Entwicklung als eines rein mechanischen Wechsels der Gegensätze.

Faktisch verneint Mao Tse-tung die selbständige Bedeutung einer solchen philosophischen Kategorie wie des Unterschiedes. Er behauptet, dass „der Unterschied ein Widerspruch ist“, der sich „nur noch nicht verschärft hat“ oder „sich nur nicht zuspitzen und zu einem Antagonismus werden kann“. [8] Der Unterschied wird, mit anderen Worten, mit einem nichtantagonistischen Widerspruch gleichgesetzt. Aber ein Unterschied ist nicht einfach ein nichtantagonistischer Widerspruch.

Der Unterschied kann die Anfangsstufe der Entwicklung eines Widerspruchs sein, aber er braucht es nicht zu sein. Wenn im Prozess der Entwicklung einer Erscheinung einzelne nicht übereinstimmende Seiten entstehen, kann man von einer Entstehung innerer Unterschiede in der Erscheinung sprechen. Diese Unterschiede müssen sich nicht unbedingt in Gegensätze verwandeln, deren Kampf zur Quelle der Selbstbewegung der Erscheinung wird. Die Unterschiede werden zu Gegensätzen, wenn die Seiten einer Erscheinung als einander bekämpfende, positive und negative Elemente (im philosophischen Sinne) auftreten.

Die Herausarbeitung des Unterschieds als besonderer Kategorie hat nicht nur formale Bedeutung. Nehmen wir nur die Frage der Unterschiede zwischen den sozialen Schichten innerhalb der Klassen. Bekanntlich ist keine Klasse homogen. In jeder Klasse gibt es Schichten, die sich durch bestimmte Eigenschaften voneinander unterscheiden, obwohl sie in ihrer Gesamtheit die jeweilige Klasse bilden. In der Klasse der Bourgeoisie sind die Schichten der großen, mittleren und Kleinbourgeoisie bekannt. In der Arbeiterklasse gibt es die Schichten der Industriearbeiter, der Arbeiter im Handel, der Landarbeiter und einige andere. In der Bauernschaft gibt es die Schichten der armen Bauern und verschiedene Schichten der Mittelbauern (natürlich die Kulaken ausgenommen). Zwischen diesen Schichten gibt es Unterschiede. Diese Unterschiede innerhalb der Klassen tragen aber nicht den Charakter des „Kampfes“ der Gegensätze. Sie dienen mit anderen Worten nicht als dialektischer Impuls der Selbstbewegung und Selbstentwicklung der betreffenden Klasse. Die Schichten innerhalb der Klasse verhalten sich zueinander nicht wie die positive und die negative Seite innerhalb einer Erscheinung. Zugleich sind jedoch die Beziehungen zwischen den Klassen, sogar wenn sie, wie in der sozialistischen Gesellschaft, keinen antagonistischen Charakter tragen, die innere Quelle der Entwicklung, der Vorwärtsbewegung der Gesellschaft.

Der dialektische Widerspruch ist, wie der Marxismus-Leninismus feststellte, in seiner entfalteten, wirklichen, vollen Form, aber nicht in seiner Keimform charakterisiert durch die Einheit und durch die Entfaltung oder den „Kampf“ der Gegensätze, ihrer positiven und negativen Seiten. Die negative Seite spielt im Widerspruch eine revolutionäre Rolle. Sie führt zur Veränderung der Erscheinung, deren jeweiliger Zustand durch die positive Seite, die eine konservative Rolle spielt, aufrechterhalten wird. Das Wesen einer Erscheinung wird gewöhnlich durch ihre positive Seite bestimmt, obwohl ohne das letztere die bürgerliche Gesellschaft selbst Gesellschaft als bürgerlich von der Bourgeoisie und nicht vom Proletariat bestimmt, obwohl ohne das letzte die bürgerliche Gesellschaft selbst nicht existieren kann und nicht existiert. Das Proletariat erhält nicht die bürgerliche Gesellschaft, sondern es negiert sie und führt sie zu ihrer Umwandlung. [9]

Man könnte denken, dass Mao Tse-tung das Verständnis für die positive und negative Seite im Widerspruch nicht fremd ist und er diese Seiten nur auf seine Art bezeichnet. Er schreibt: „Von den zwei Seiten eines Widerspruchs ist eine unbedingt die hauptsächliche und die andere die zweitrangige. Die hauptsächliche Seite ist diejenige, die im Widerspruch die führende Rolle spielt.“ [10] Da in einem dialektischen Widerspruch die negative Seite stets die führende Rolle spielt, könnte es auf den ersten Blick scheinen, als ob Mao Tse-tung ebendiese Seite als hauptsächliche, wesentliche bezeichnet. Ist das wirklich so?

Nach dem zitierten Satz schreibt Mao Tse-tung weiter: „Der Charakter der Dinge und Erscheinungen wird im wesentlichen von der hauptsächlichen Seite des Widerspruchs bestimmt, die eine dominierende Stellung einnimmt.“ [11] Als Merkmal der wesentlichen Seite des Widerspruchs tritt hier ihre „dominierende Stellung“ auf, unter der Mao Tse-tung ein quantitatives Übergewicht im Widerspruch versteht. Nach Mao Tse-tung bestimmt diese Seite gerade infolge ihres Quantitativen Übergewichts im wesentlichen den Charakter der Dinge und Erscheinungen. Welchen Charakter diese Dinge und Erscheinungen annehmen und wieweit sie diesen beibehalten, wird im dialektischen Widerspruch durch dessen positive Seite bestimmt, unabhängig davon, ob diese Seite im Widerspruch quantitativ überwiegt oder nicht. Mao Tse-tung jedoch hat überhaupt keine Vorstellung von einem marxistischen Herangehen an die Unterschiede zwischen positiver und negativer Seite eines dialektischen Widerspruchs. Er offeriert seine eigene Auffassung von diesen Unterschieden und Seiten im Widerspruch, die sich grundlegend von der dialektischen Betrachtungsweise unterscheidet und ihrem Wesen nach mechanistisch ist.

Mao Tse-tung geht überhaupt von einer mechanistischen Vorstellung über das wechselseitige Verhältnis der Gegensätze aus. Im Artikel „Über den Widerspruch“ schreibt er, dass die Gegensätze in allen Dingen und Erscheinungen stets „einander ausschließen, einander bekämpfen und einander entgegenstehen“ [12] und sonst nichts. Dabei ist das der redigierte Text, in dem die Einseitigkeit der Vorstellungen über das wechselseitige Verhältnis der Gegensätze etwas gemindert ist. In der ursprünglichen Variante, im Text der 1937 in Yan’an gehaltenen Vorlesung wird die mechanistische Gegenüberstellung offensichtlich. In der Vorlesung wird gesagt: „Die Gegensätze stehen sich in allen Prozessen im wesentlichen antagonistisch gegenüber. Sie sind unversöhnlich und verschmelzen nicht miteinander. Es sind zwei Feinde, die einander hassen. Sowohl im Prozess der Entwicklung aller Erscheinungen in der Welt als auch im menschlichen Denken sind derartige feindliche Gegensätze enthalten; Ausnahmen gibt es nicht.“ [13]

Nach Mao Tse-tung bestimmt das Kräfteverhältnis zwischen zwei sich feindlich gegenüberstehenden Seiten, die sich ungleichmäßig entwickeln, das Übergewicht einer der Seiten in ihrem Kampf. Dabei wird das Kräfteverhältnis rein quantitativ gesehen. Besonders offenkundig zeigen sich die mechanistischen Vorstellungen Mao Tse-tungs in den von ihm angeführten Illustrationen zu den jeweiligen theoretischen Thesen. Es genügt schon, auf ein solches von ihm angeführtes Beispiel hinzuweisen, nämlich die Umwandlung der vereinigten Kräfte der Guomindang und der KP Chinas aus schwachen in mächtige Kräfte, die fähig waren, die „gefährlichen nördlichen Militaristen“ zu schlagen; oder ein anderes Beispiel: die quantitative Verringerung der von der KP Chinas geführten Volkskräfte unter den Schlägen der Guomindang im Jahre 1927 und ihr späteres erneutes Anwachsen usw.

Die Auslegung der bestimmenden Rolle der wesentlichen Seite des Widerspruchs im Sinne des quantitativen Übergewichts öffnet dem Subjektivismus in Theorie und Praxis Tür und Tor. Hier stecken im Grunde die philosophischen Quellen des linken Abenteuertums in der Politik. Wenn man der „Logik“ Mao Tse-tungs folgt, sind die Volksmassen, die stets die Ausbeuter zahlenmäßig übertreffen, jederzeit in der Lage, ihren Gegner zu vernichten. Das heißt, eine sorgfältige Analyse der inneren und äußeren Bedingungen des Heranreifens der Revolution sei nicht notwendig, es genüge, das quantitative Kräfteverhältnis zu bestimmen, es als ausreichend zu betrachten, „zu den Waffen zu rufen“ und zu siegen.

Über seine These von der wesentlichen und unwesentlichen Seite im Widerspruch kommt Mao Tse-tung zu folgender neuer These: „Die hauptsächliche und zweitrangige Seite eines Widerspruchs gehen ineinander über und dementsprechend ändert sich auch der Charakter der Erscheinung. Wenn in einem bestimmten Prozess oder in einer bestimmten Etappe der Entwicklung eines Widerspruchs, dessen hauptsächliche Seite A und die zweitrangige B sei, so wechseln in einer anderen Etappe der Entwicklung oder in einem anderen Entwicklungsprozess die Seiten ihren Platz. Das hängt vom Grad der Veränderung des Kräfteverhältnisses der beiden einander bekämpfenden Seiten des Widerspruchs im Prozess der Entwicklung der Erscheinung ab.“ [14] Das bedeutet also, dass „das Neue wächst“, „das Alte sich jedoch verringert“.

Somit versteht Mao Tse-tung die Veränderung im Kräfteverhältnis als quantitatives Anwachsen und Abnehmen der Kräfte. Er stellt die Seiten einander als äußere Kräfte gegenüber. Aber das Alte verringert sich ja nicht einfach, es wird vom Neuen abgelöst, und das Neue behält all das bei, was im Alten wertvoll ist. Im dialektischen Widerspruch stehen sich das Neue und das Alte nicht mechanisch gegenüber. Das Neue, das aus dem Alten wächst und das Alte negiert, entwickelt sich zugleich spiralenförmig und verkörpert in seinem höchsten Punkt auch die Errungenschaften des Alten.

Die These von der Verwandlung der wesentlichen Seite des Widerspruchs in die unwesentliche und umgekehrt erweitert Mao Tse-tung bis zu der Behauptung, dass „die beiden einander widersprechenden Seiten innerhalb der Dinge sich unter bestimmten Bedingungen jeweils in die ihr entgegengesetzte Seite verwandeln, auf jene Position übergehen, die die ihr entgegengesetzte Seite einnimmt“ [15]. Der materialistischen Dialektik ist der Übergang einer bestimmten Quantität in eine neue Qualität bekannt. Bekannt ist auch, dass die Seiten eines Widerspruchs nicht nur einander bedingen, sondern auch einander durchdringen. Ohne dem kann es auch keinen Widerspruch geben. Aber darum geht es Mao Tse-tung nicht. Er spricht davon, dass jede Seite eines Widerspruchs unter bestimmten Bedingungen auf den Platz der anderen übergeht. Die Seiten wechseln also nur ihren Standort.

Mao Tse-tung versucht, diesen Gedanken durch einige Beispiele zu veranschaulichen. Hier eines seiner wichtigsten Beispiele, das er in verschiedenen Varianten auch bei anderer Gelegenheit benutzt:Durch die Revolution verwandelt sich das beherrschte Proletariat in die herrschende Klasse, die ursprünglich herrschende Bourgeoisie verwandelt sich in die beherrschte Klasse und geht auf den Platz über, den ursprünglich ihre Gegenseite einnahm. [16]

Äußerlich klingt solch ein Beispiel sehr einleuchtend. Verliert die Bourgeoisie nicht tatsächlich unter bestimmten Bedingungen, das heißt unter den Bedingungen der proletarischen Revolution, ihre herrschende Stellung? Natürlich, sie verliert diese, und die Arbeiterklasse wird zur herrschenden Klasse in der Gesellschaft. Das ist richtig. Es stimmt, dass die proletarische Revolution den Widerspruch löst, der der kapitalistischen Gesellschaft innewohnt. Offen bleibt, ob die Bourgeoisie dabei wirklich auf den Platz übergeht, den bis dahin ihr Gegensatz, das heißt das Proletariat, einnahm? Bleiben etwa im Ergebnis der Lösung des Widerspruchs die Gegensätze als solche erhalten und wechseln nur ihre Plätze? Das Proletariat ist bekanntlich die Klasse der ausgebeuteten Lohnarbeiter. Wird die Bourgeoisie „durch die Revolution“ des Proletariats zur ausgebeuteten Klasse und das Proletariat dementsprechend zum Ausbeuter der Bourgeoisie? Es genügt die Frage so zu stellen, damit die philosophische Unhaltbarkeit, das Undialektische dieses Beispiels klar wird.

Die proletarische Revolution „verwandelt“ die Bourgeoisie nicht aus einer herrschenden, ausbeutenden Klasse in eine beherrschte, ausgebeutete. Die proletarische Revolution verändert die ganze gesellschaftliche Ordnung, indem sie die objektiv notwendige volle Vergesellschaftung der modernen Produktionsmittel vornimmt und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überhaupt und letztlich alle Klassen und anderen sozialen Schichten der Gesellschaft beseitigt. -

Folglich beseitigt die proletarische Revolution im Prozess ihrer Durchsetzung sowohl die Bourgeoisie als Klasse als auch dementsprechend das Proletariat als Klasse der von den Produktionsmitteln entfremdeten Lohnarbeiter. Die Arbeiterklasse wird dabei zu einer neuen Klasse (da noch Klassen erhalten bleiben), die alles Wertvolle bewahrt, was der alten Arbeiterklasse unter den Bedingungen des Kapitalismus, das heißt dem Proletariat eigen war.«
(Teil 6)

Anmerkungen

1 Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke, Bd. 2, S. 794, chin
2 W. I. Lenin: Konspekt zu Hegels „Wissenschaft der Logik“. In: Werke, Bd. 38, S. 89.
3 Minzhu, 1940, Nr. 1 und 2.
4 Beratung in Chengdu.
5 Friedrich Engels: Dialektik der Natur. In: Marx/Engels: Werke, Bd. 20, S. 554.
6 Friedrich Engels: Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft („Anti-Dühring“). In: Marx/Engels: Werke, Bd. 20, S. 112/113. (Hervorhebung – A. M. Rumjanzew)
7 Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke, Bd. 2, S. 796.
8 Siehe Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke, Bd. 2, S. 773, chin.
9 Siehe Friedrich Engels/Karl Marx: Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik. In: Marx/Engels: Werke, Bd. 2, S. 37/38.
10 Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke, Bd. 2, S. 789.
11 Ebenda.
12 Ebenda, S. 794.
13 Mao Tse-tung: Dialektischer Materialismus. In: Minzhu, 1940, Nr. 1 und 2, chin.
14 Mao Tse-tung: Ausgewählte Werke, Bd. 2, S. 789.
15 Ebenda, S. 795. (Hervorhebung – d. Verf.)
16 Ebenda.

Quelle: A. M. Rumjanzew, Quellen und Entwicklung der „Ideen Mao Tse-tungs“, Über das antimarxistische Wesen des Maoismus. Dietz Verlag Berlin 1973. Vgl.: Der dialektische Materialismus und die „Theorie der Widersprüche“ von Mao Tse-tung.

 

 


VON: ALEXEI MATWEJEWITSCH RUMJANZEW (1972) REINHOLD SCHRAMM (BEREITSTELLUNG)






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